Betreutes Wohnen am Bindermichl. In beschaulicher Lage in der Maderspergerstraße in unmittelbarer Nähe des Hummelhofwaldes entstehen in den nächsten Monaten 32 neue Wohneinheiten. Insgesamt 8 Einzelzimmer für demenzkranke Menschen sowie 24 Zwei- bzw. Drei-Zimmer-Wohnungen für betreutes Wohnen, barrierefrei mit Balkon bzw. Terrasse und Tiefgaragenplatz. Voraussichtlicher Fertigstellungstermin dieses von Volkshilfe und WAG gemeinsam initiierten Projekts ist Ende 2011.
Im Rahmen einer Jury-Sitzung in Mexico City wurde das Linzer AEC mit dem International Architecture Award des renommierten Chicago Athenaeum ausgezeichnet. Die Verleihung dieses Awards ist eine Würdigung für außerordentlich innovative Vorreiterprojekte rund um den Globus.
International Architecture Award für AEC
Stadtrat Hans Mayr freut sich besonders über diese hohe Auszeichnung für das Anfang letzten Jahres im Rahmen von Linz 09 neu eröffneten AEC und sieht darin die erneute Bestätigung, dass man in der Stadt auf dem richtigen Weg ist, Linz ein noch moderneres und internationaleres Gesicht zu geben.
Stadtrat Mayr: hohe Auszeichnung für Linz
Das harmonisch in den Donauraum integrierte und trotzdem architektonisch sehr markante Linzer Zukunfts- und Technologiemuseum am Urfahraner Brückenkopf zählt seit seiner Eröffnung bereits jetzt über 300.000 BesucherInnen. Richtig spannend wird es wieder vom 2. bis 11. September. Das diesjährige Motto des ARS Electronica Festivals lautet dann: “REPAIR – Sind wir noch zu retten”.
Vor zwei Wochen erfolgte der Start für die umfangreiche Fahrbahnsanierung im Bereich Am Bindermichl – Hatschekstraße und die Bauarbeiten liegen bis jetzt im Plan. Der alte Belag wurde schon teilweise abgetragen und der Verkehr rollt bereits einspurig stadteinwärts auf neuer Asphaltfahrbahn. Im Zuge der Sanierung des 400 m langen Straßenzuges kommt es in den nächsten Tagen und Wochen auch zu einer Neugestaltung des Kreuzungsbereichs Am Bindermichl – Hatschekstraße.
wichtige Stadtteilinvestition: 500.000 Euro für die Generalsanierung Am Bindermichl
Dabei wird u.a. der Kurvenradius der Kreuzung (Verlauf Vorrangstraße) von 13 auf insgesamt 15 Meter erweitert. Ebenso erfolgt eine entsprechende Adaptierung des Innenradiuses des Radweges. Zum bereits vorhandenen Schutzweg werden noch vier zusätzliche, gekennzeichnete und extra gesicherte Schutzwege an allen übrigen Kreuzungsästen errichtet. Aufgrund der Sanierungsmaßnahmen ist noch bis Anfang September mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen.
Seit mehr als 2 Jahrzehnten findet alljährlich im Juli mittlerweile eines der größten Straßenkunstfestivals Europas in Linz statt und heute war es wieder einmal soweit: an die 400 Akteure aus über 40 Ländern eröffneten am Nachmittag mit ihrer Parade über die Landstraße das diesjährige Linzer Pflasterspektakel. Für drei Tage mutiert unsere Landeshauptstadt zur Freiluftbühne, zur Kulisse für bunte, breitgefächerte und teilweise interaktive Performances internationaler Künstlergruppen und SolistInnen.
Zehntausende BesucherInnen erwartet ein spannendes und abwechslungsreiches Programm. Das Pflasterspektakel – eine der Traditionsveranstaltungen des Linzer Kultursommers – feiert heuer bereits sein 24jähriges Bestandsjubiläum und bietet Klein- und Performancekunst, Artistik und Clownerie, Improvisationstheater, Musik, Tanz, Poesie und vieles mehr. Einfach Hingehen, Anschauen und Verzaubern lassen!

Dringend notwendige Generalsanierung: Straßenzug Am Bindermichl im Bild auf Höhe Uhlandgasse mit Blickrichtung Hatschekstraße
In seiner Juli-Sitzung hat der Linzer Gemeinderat die Grundsatzgenehmigung bzw. die Genehmigung einer Darlehnsaufnahme in der Höhe von 500.000 Euro für die Generalsanierung des Straßenzuges Am Bindermichl beschlossen. Kommenden Montag, 12. Juli 2010 starten bereits die Umsetzungsmaßnahmen. Aufgrund des schlechten Fahrbahnzustandes sind diese Sanierungsarbeiten dringend notwendig.
Umleitung für die stadtauswärtsfahrenden VerkehrsteilnehmerInnen
Ab der Kreuzung Muldenstraße über die Hatschekstraße bis hin zur Hanusschstraße wird auf einer Gesamtlänge von ca. 400 Meter der Straßenbelag komplett erneuert. Während der Bauphase wird der aus Richtung Norden kommende Verkehr über die Hatschek-, die Ramsauer- und die Werndlstraße umgeleitet, wobei fallweise Verkehrsanhaltungen möglich sind. Die Sanierungsarbeiten werden voraussichtlich bis 10. September 2010 andauern.

Bürgermeister Franz Dobusch freut sich über 500 neue Linzer Kinderbetreuungsplätze, die ab Herbst zusätzlich zur Verfügung stehen.
Bürgermeister Franz Dobusch, Vizebürgermeister Klaus Luger und Stadtrat Hans Mayr haben heute gemeinsam den Spatenstich für eine weitere Krabbelstubeneinrichtung in Linz vorgenommen. In der Landwiedstraße wird neben dem Volkshaus Keferfeld-Oed ein zweigeschossiges Gebäude für 30 Kleinkinder (dreigruppige Krabbelstube) bis Sommer 2011 errichtet. Bereits am 28. Juni 2010 erfolgte die Spatenstichfeier für eine neues Kindergarten- und Krabbelstubengebäude in der Tungassingerstraße am Spallerhof. Ab Herbst 2011 werden hier drei Kindergartengruppen der Caritas sowie drei Krabbelstubengruppen der Stadt Linz untergebracht sein.
neue Kinderbetreuungsplätze für Bindermichl, Spallerhof und Keferfeld-Oed
Nach dem Kindergarten- und Hortneubau am Areal der Bindermichler Korefschule in der Werndlstraße mit insgesamt 176 hochwertigen Betreuungsplätzen, der bereits vor einem Jahr eröffnet wurde, wird nun auch das Angebot an Krabbelstubenplätzen für das Einzugsgebiet Bindermichl, Spallerhof und Keferfeld-Oed weiter erhöht.
insgesamt 10.500 Betreuungsplätze für die Linzer Familien
Der Linzer Gemeinderat hat in den Jahren 2008 und 2009 ein umfassendes Ausbauprogramm für Kinderbetreuungseinrichtungen beschlossen. Ab dem heurigen Herbst werden in Linz 500 zusätzliche, neue Kinderbetreuungsplätze geschaffen. In Summe stehen damit den Linzer Kindern an die 10.500 Krippen-, Kindergarten- und Hortplätze zur Verfügung, mehr als 1.000 MitarbeiterInnen der Stadt sorgen für die bestmögliche Betreuung der Kinder und Jugendlichen. Linz wird damit einmal Mehr seinem Ruf als “Soziale Musterstadt” gerecht.
Intransparente Transparenz: Mindestsicherung monatelang durch VP-Junktimierungs-Forderung blockiert
01.07.2010
Da die ÖVP die Einführung der Mindestsicherung, die mittlerweile ohnehin nur mehr eine abgespeckte Light-Version darstellt, monatelang mit der Einrichtung der Transparenzdatenbank, vulgo “Neidkonto” junktimiert hat, haben nun sowohl Bund als auch Länder alle Hände voll zu tun um erstere auch tatsächlich für die sozial Bedürftigen mit 1. September in Kraft treten zu lassen. Im Eiltempo werden nun ein knappes Dutzend Gesetze geändert und am 7. Juli im Parlament verabschiedet. Parallel dazu haben auch die Bundesländer innerhalb der nächsten Wochen ihre Sozialhilfegesetze entsprechend zu adaptieren bzw. abzuändern.
Mindestsicherung trotz konservativer Blockadepolitik
Pröll & Co haben einmal Mehr echte Handschlagqualität bewiesen und die Einführung der Mindestsicherung, quasi eine Art Vereinheitlichung der Sozialhilfe aus offensichtlicher Staatsräson bis zuletzt wackeln lassen. Das Eigenwohl der Partei sowie die schwarze Klientelpolitik hintanstellend, hat der Herr Finanzminister staatsmännisch seinen Tauschhandel zum Wohl und Ruhme der Republik vorangetrieben und sein Prestige-Projekt mit dem sperrigen Namen Transparenzdatenbank uneigennützig durchgesetzt.
Missbrauch bei Transparenzdatenbank nicht auszuschließen
Es wird nicht lange dauern bis uns vornehmlich politische Vertreter der “Sauberen und Anständigen” in diesem Land, unter Berufung auf dieses Kontrollinstrument, das primär Sozialtransfers für Behörden – streng zugangsgeschützt – ersichtlich machen soll, informell die ersten Fälle von “unglaublichen Sozialschmarotzertum” präsentieren werden: Missbrauchs- und Skandalgeschichten von MigrantInnen etwa über die sich ein Füllhorn an Sozialleistungen ergießt. Und der gesunde Volkszorn, vom Boulevard medial geschürt, kocht und brodelt.
VP: gegen Offenlegung der Parteispenden
In der geplanten Transparenzdatenbank werden zwar die staatlichen Parteienförderungen enthalten sein, die Parteispenden werden aber weiterhin – gerade die Volkspartei sieht hier keinen Handlungsbedarf – nicht offengelegt werden. Und im übrigen, bei aller öffentlich eingeforderten Durchsichtigkeit: irgendwo hat das doch alles seine (parteipolitischen) Grenzen und so ist es doch nur recht und billig, dass die Konservativen zum Thema Eigentransparenz etwa im Bezug auf die Offenlegung ihrer Parteispenden doch ein durchaus ambivalentes Verhältnis pflegen. Einfach sympathisch, einfach ehrlich, einfach ÖVP.

Das traditionelle Stadtteilfest der SPÖ Bindermichl stand rein wettermäßig heuer unter keinem guten Stern. SP-Stadtteilvorsitzender GR Gerhard Weixelbaumer im Gespräch mit den Bindermichler Festgästen. Die Sonne zeigte sich anfangs noch gelegentlich und etwas schüchtern.

Der mehr und mehr wolkenverhangene Himmel verfinsterte sich allerdings am Nachmittag zusehens. Der guten Laune der BindermichlerInnen tat dies vorerst allerdings keinen Abbruch.
Zeit für Stadtteilkultur
13.06.2009
Das umfangreiche kulturelle Leben einer Stadt wie Linz basiert nicht allein auf zentralen Kulturstätten im innerstädtischen Bereich. Dem Begriff der – dezentralen – Stadtteilkultur kommt hier ebenso große Bedeutung zu. Vom gesellschaftspolitischen Standpunkt aus betrachtet, ist es wichtig Kultur und Kunst im Stadtteil vor Ort zu verankern, Identifikation mit dem eigenen Wohngebiet zu schaffen und gleichzeitig auch neue Sichtweisen zu eröffnen.
Das Kulturhauptstadtjahr Linz 09 geht mit einigen seiner Projekte bewußt hinaus in die Peripherie und stellt die Stadtteile und ihre Bevölkerung in den Mittelpunkt. Das nach einer Idee von Univ.-Prof. Dr. Ingo Mörth entstandene Konzept “Kulturhauptstadtteil des Monats” aktiviert und lädt zum Mitmachen ein. Der Bindermichl ist dabei im Juni gleich mit zwei Projekten vertreten:
Während es bei “Zsammsitzn” um die Wiederbelebung eines Bindermichler Innenhofs als Kommunikationszentrum geht, lädt das Projekt “St. Peter ist Geschichte – ein Stadtteil lebt auf” ein zu einer sehr persönlichen Zeit- und Entdeckungsreise in die jüngere Vergangenheit unseres Stadtteils, Zeitgeschichte wird dabei zu neuem Leben erweckt. Bellevue, das weithin sichtbare gelbe Haus im Landschaftspark Bindermichl bietet darüber hinaus den ganzen Sommer über für die AnrainerInnen ein tägliches Schwerpunkt-Programm. Details siehe unter: http://www.bellevue-linz.at/index.php?idcat=1

Beispiel für gelebte Stadtteilkultur am Bindermichl: Frauen-Power im Volkshaus Bindermichl im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Mit allen Sinnen"
Kulturhauptstadtteil des Monats
15.06.2009
Der Bindermichl ist gemeinsam mit dem Spallerhof und dem Keferfeld Kulturhauptstadtteil des Monats Juni. Es war das erklärte Ziel der Projektverantwortlichen ganz Linz inklusive Peripherie am Kulturhauptstadtjahr zu beteiligen. Das vorgegebene Thema war jeweils der eigene Stadtteil, den es mit einem möglichst innovativen und kreativen Programm zu bespielen galt. Nähere Informationen zum Kulturhauptstadtteil des Monats finden sich unter http://www.linz09.at/de/kulturhauptstadtteil
Ein weiteres wichtiges Ausschreibungskriterium war die intensive Vernetzung von BewohnerInnen, Kulturschaffenden, Organisationen und Vereinen. So sind beispielsweise am Projekt “St. Peter ist Geschichte – ein Stadtteil lebt auf”, welches kürzlich von Stadtrat Klaus Luger eröffnet wurde, u.a. der Geschichteclub Stahl, die drei SPÖ Wohnsektionen Bindermichl, Keferfeld-Oed-Bergern und Spallerhof, der Pensionistenverband und Fisherman’s Friends beteiligt. Stadtteilgeschichte wird dabei, als ein wesentlicher Teil unserer Kultur und Identität, zu neuem Leben erweckt. Eine ausführliche Dokumentation folgt.

St. Peter ist Geschichte: das Projektteam lädt zu einer spannenden Zeitreise in den jüngere Vergangenheit dreier Linzer Stadtteile
Stadtteilkultur trifft Linz 09
16.06.2009
St. Peter ist Geschichte – ein Stadtteil lebt (auf)!
Historischer Ausgangspunkt dieses Geschichteprojekts ist das 1938 während der NS-Zeit vollständig dem Erdboden gleichgemachte Dorf St. Peter/Zizlau. 4.500 BewohnerInnen wurden kurzfristig umgesiedelt und die drei Stadtteile Bindermichl, Spallerhof und Keferfeld enststanden dabei neu. 70 Jahre Stadtteilgeschichte werden mit diesem Linz09-Projekt dokumentiert.
Eine Wanderausstellung erzählt Episoden aus jener Zeit, das Dorf St. Peter wurde symbolisch als Holzmodell nachgebaut und Zeitzeugen stehen für Ausflüge in die Vergangenheit zur Verfügung. Es gibt Musikdarbietungen sowie nachgekochte Speisen aus der Werkskantine der damaligen Voest. Stadtteilgeschichte wird zum persönlichen Erlebnis.
Die Ausstellung inklusive Rahmenprogramm ist am 19. und 20. Juni 2009 im Volkshaus Bindermichl bzw. am 28. Juni 09 im Landschaftspark Bindermichl als Gast bei Bellevue zu sehen. Nähere Informationen: http://www.linz09.at/de/detailseite/presse/informationen/presse-information/2079558.html

Buchpräsentation: “Der Bindermichl”
17.06.2009
“70 Jahre lebendiger Stadtteil”
Unter diesem Titel präsentierte kürzlich das Autoren-Team Dr. Elenora Seyfried, Mag.a Eva Steinheimer, Gisela Wabro und Hermann Edler in der Kirche St. Michael ihr aktuelles Werk über unseren Stadtteil. 7 Jahrzehnte Stadtteilgeschichte werden darin anhand vieler Fotos und Zeitzeugenberichten umfassend dokumentiert. Die Publikation zeigt die Entwicklung des Bindermichls vom Bauernland zum attraktiven, infrastrukturell bestens erschlossenen Stadtteil mit hoher Wohn- und Lebensqualität.

Die Kirche St. Michael diente als Schauplatz für die Präsentation des neuen Bindermichl-Buchs (Foto: Autorenteam)
Die Eröffnung der mobilen Wanderausstellung “St. Peter ist Geschichte – ein Stadtteil lebt auf” erfolgte vor wenigen Tagen im Geschichteclub Stahl. Die Projektbetreiber konnten in Vertretung von Bürgermeister Franz Dobusch Herrn Stadtrat Klaus Luger sowie in Vertretung von LH-Stv. Erich Haider Herrn Nationalratsabgeordneten Dietmar Keck begrüßen.
Unter den zahlreichen geladenen Gästen befanden sich weiters der Geschäftsführer der WAG Mag. Wolfgang Schön, LAbg. Dr. Karl Frais sowie zahlreiche VertreterInnen aus der Linzer Lokalpolitik und interessierte BesucherInnen aus den drei Stadtteilen Bindermichl, Keferfeld-Oed und Spallerhof.
Die Ausstellung selbst – zahlreiche Schautafeln, die das Ende von St. Peter und gleichzeitig das Entstehen dreier neuer Linzer Stadtteile dokumentieren – wurde von den Mitgliedern des Geschichteclubs Stahl kuratiert. Als Konsulent stand der renommierte Linzer Historiker Univ.-Prof. Dr. Michael John zur Seite. Die Ausstellung samt dazugehörigem Rahmenprogramm ist noch am kommenden Wochendende im Volkshaus Bindermichl und am 28. Juni 09 im Landschaftspark bei Bellevue zu sehen.

Ausstellungseröffnung im Geschichteclub Stahl (Foto: SPÖ Spallerhof)
Tatort Volkshaus Bindermichl (1)
19.06.2009
Heute startete das dritte Stadtteilwochenende im Rahmen des Linz09-Projekts “St. Peter ist Geschichte – ein Stadtteil lebt auf” im Volkshaus Bindermichl. Die Ausstellungsbesucher bekamen u.a. Schautafeln über 70 Jahre Stadtteilgeschichte, viele Exponate und Alltagsgegenstände zum An- und Begreifen sowie den offiziellen Promotion-Film zum St.Peter-Projekt zu sehen. Im Rahmen einer Live-Kochshow wurde nach einem alten Rezept aus den 50iger Jahren ein deftig-würziges Kartoffelgulasch nachgekocht und an die BesucherInnen zur Verkostung ausgegeben.

Die Linz09-Ausstellung macht im Volkshaus Bindermichl halt
Tatort Volkshaus Bindermichl (2)
20.06.2009
Als voller Erfolg erwies sich der heutige zweite Tag der Linz09-Stadtteilpräsentation im Volkshaus Bindermichl. Zahlreiche BesucherInnen unternahmen ihre ganz persönliche Zeit- und Entdeckungsreise in die jüngere Vergangenheit unseres Stadtteils. Auf dem historischen Speiseplan stand 50iger-Jahre-Bohneneintopf mit Selchfleisch. Das Projekt “St. Peter ist Geschichte – ein Stadtteil lebt auf” endet offiziell am 28. Juni 2009. Gastgeber ist dann Bellevue, das ab 11 Uhr zum Kultur-Brunch in den Landschaftspark einlädt.

- Grosses Interesse an der Stadtteil-Präsentation im Volkshaus Bindermichl
Bellevue – das gelbe Haus
24.06.2009
Das Haus zur schönen Aussicht eröffnet heute – hoch über der Linzer Stadtautobahn thronend – seine Pforten. Diese temporäre, knallig-gelbe Installation soll in den kommenden 3 Monaten gleichermaßen zum Schauplatz des Spektakulären und des Alltäglichen werden, soll zum verübergehenden Ort der Stadtteilkommunikation mutieren. Im Vordergrund steht die künstlerische Interaktion im öffentlichen Raum. Die BewohnerInnen und Anrainer werden ganz bewußt zum aktiven Mitgestalten eingeladen.
In knapp 200 Veranstaltungen kommt es zur intensiven Auseinandersetzung mit der Kultur und den Besonderheiten der beiden benachbarten Stadtteile Bindermichl und Spallerhof, zeitgenössische Alltagsphänomene werden in der breiten Öffentlichkeit diskutiert. Im Rahmen von Schwerpunkt-Tagen stehen etwa Live-Musik und Tanzvergnügen ebenso auf dem Programm wie die Erörterung gesellschaftspolitisch relevanter Themen oder die sozio-kulturelle Funktion des Kochens und Essens. Nähere Informationen unter: http://bellevue-linz.at/

Temporär-vergängliches Wahrzeichen, monochrom in Gelb gehalten: das Haus Bellevue im Landschaftspark Bindermichl
Videodreh St. Peter
23.06.2009
Zur Bewerbung des Linz09-Projektes “St. Peter ist Geschichte – ein Stadtteil lebt auf” wurde ein eigener Video-Film gedreht. Es hat diesbezüglich bereits zahlreiche Anfragen gegeben. Das Video kann jederzeit unter nachfolgender Adresse aufgerufen werden:
http://www.youtube.com/watch?v=6_bLifZUlPk

Bei Bellevue zu Gast
28.06.2009
Bellevue fungierte heute als Gastgeberin für die mobile Wanderausstellung “St. Peter ist Geschichte – ein Stadtteil lebt auf”. Der Vorsitzende des Geschichteclub Stahl Helmuth Gröbl sowie der Keferfelder Gemeinderat Markus Benedik und der Bindermichler Gemeinderat Gerhard Weixelbaumer konnten am Abschlußtag nochmals zahlreiche BesucherInnen begrüßen.
Ein erfolgreiches Projekt im Rahmen des Kulturhauptstadtteils des Monats von Linz09 geht damit zu Ende. Mehrere tausend BesucherInnen sahen an insgesamt vier Wochenenden im Geschichteclub Stahl, in der Pfarre St. Peter, im Volkshaus Bindermichl und Keferfeld sowie im Landschaftspark bei Bellevue diese Ausstellung über 70 Jahre Stadtteilgeschichte.

GR Gerhard Weixelbaumer (SPÖ Bindermichl) und GR Markus Benedik (SPÖ Keferfeld-Oed) präsentierten gemeinsam nochmals die mobile Wanderausstellung beim Haus Bellevue.

Zahlreiche BesucherInnen nutzten den letzten Ausstellungstag um sich umfassend über die Geschichte der drei Linzer Stadtteile Bindermichl, Spallerhof und Keferfeld zu informieren.

Bellevue, das gelbe Haus - trotz schlechtem Wetter bisher ein echter Besuchermagnet im Landschaftspark Bindermichl
In einer Nacht- und Nebelaktion wurde das Postamt 4026 Bindermichl, Stadlerstraße ohne jede Vorankündigung geschlossen. Heute am Morgen wurden bereits in aller Früh sämtliche Unternehmenslogos demontiert, die Post-Kunden standen entsetzt und ratlos vor versperrten Türen. Noch im März dieses Jahres schlossen Vertreter der Post AG – nach massiven Protesten – weitere Filialschließungen in Linz aus. Heute, keine vier Monate später, fiel das Postamt Bindermichl - wie 64 weitere in ganz OÖ – der verantwortungslosen Einsparungswut des neuen Postvorstands zum Opfer. Es ist ein Zynismus ohne Gleichen wenn das Postmanagement den Abbau von 9.000 Beschäftigten und die Schließung von 1.000 Postämtern mit der Verantwortung gegenüber den Aktionären zu begründen versucht.
Als Bindermichler Gemeinderat und SPÖ-Stadteilvorsitzender bin ich extrem sauer über diese rüde und inakzeptable Vorgehensweise der Postverantwortlichen. Die postalische Versorgung unseres Stadtteils ist durch diesen unverantwortlichen Akt massiv gefährdet. Diese überfallsartige, ersatzlose Schließung bedeutet eine schwere Belastung vor allem für unsere älteren, nicht mehr so mobilen MitbürgerInnen am Bindermichl. Dagegen ist auf das Schärfste zu protestieren.

Ungeheuerlich: in einer Nacht- und Nebelaktion wurde das Postamt Bindermichl ohne Vorankündigung geschlossen. "Diese Vorgehensweise ist unverantwortlich und inakzeptabel", so GR Gerhard Weixelbaumer.
A 26 Westring – Notwendigkeit für Linz
06.07.2009
Die Bürgerplattform “pro Linz” hat heute im Rahmen einer sog. Informationsveranstaltung im Volkshaus Bindermichl neuerlich gegen den geplanten Linzer Westring mobil gemacht und entsprechende Horrorszenarien entworfen. Kernaussage der Veranstalter: “der Westring zerstört Linz”. Auf einer wilden Fotomontage liegen dicke Rauchschwaden über der Landeshauptstadt, aus dem Turm der Pöstlingbergkirche steigen Autoabgase hoch. Das Bild erinnert in seiner apokalyptischen Endzeitstimmung an ein Gemälde von Hyronimus Bosch. Das nenne ich objektive Berichterstattung.
Faktum ist hingegen, dass Linz – soll in der Innenstadt der Verkehr in Zukunft zu Stoßzeiten nicht völlig kollabieren – den Westring braucht. Die A 26 bedeutet eine Entlastung für die innerstädtischen Straßenzüge und damit auch eine Erhöhung der Lebensqualität für die dort lebende Bevölkerung. Gleichzeitig ist damit weiters die Neuorganisation des Verkehrs im Innenstadtbereich möglich. Darüber hinaus kommt es durch besagte Verkehrsverlagerung zu einer nicht unbeträchtlichen Reduktion von Lärm- und Abgasemissionen. Alles in allem: der Westring ist für Linz eine wichtige Investition in die Zukunft.

Die Hauptverkehrsachsen der Linzer Innenstadt und die entsprechende Kfz-Belastung pro Tag (Quelle: Stadt Linz)
Bellevue, das gelbe Haus, zentraler Sommer-Treff der Linzer Stadtteilkultur im Landschaftspark Bindermichl, stellt jeden Donnerstag schwerpunktmäßig den sozio-kulturellen Aspekt des Kochens und Essens in den Mittelpunkt seiner Aktivitäten. Dabei tischen demnächst auch 4 Bindermichler auf.
Unter dem bezeichnenden Motto “Lustvoll genießen” fanden sich vor einiger Zeit der Legende nach vier Freunde zusammen um gemeinsam ihre Frauen zu bekochen und kulinarisch zu verwöhnen. Dies war zugleich die Geburtsstunde der 4 Roten Köche vom Bindermichl. Ihr Credo: gemeinsames Kochen und Genießen ist Lebensfreude pur!

- Die vier Roten Köche vom Bindermichl – Helmut Ruß, Georg Ellinger, Hannes Pauschmann und Gerhard Weixelbaumer – laden bei Bellevue zum Kulinarium in Rot.
In weiß-rote Kochuniformen gewandet, treffen sie sich seither in regelmäßigen Abständen, um im privaten Rahmen der eigenen Kochleidenschaft zu frönen. Vom (Hobby-)Kochbazillus befallen, erscheint ihnen keine kulinarische Herausforderung zu groß, keine Mission im Auftrag des guten Geschmacks zu schwer. Heroisch leisten sie im Küchendunst und im Schweiße ihres Angesichts am Do, 16. 7. 09, 19.00 Uhr tierisch ernst ihren ganz persönlichen Beitrag zum Kulturhauptstadtjahr Linz 09. Näheres unter: http://www.bellevue-linz.at/index.php?idcatside=26
P.S.: Die Spektralfarbe Rot dominiert natürlich auch das dreigängige Menü, das im Anschluss an die Kochshow serviert wird – solange der Vorrat reicht!
ÖVP-Innenministerium benachteiligt Linz
14.07.2009
Forderung nach Bindermichler Wachzimmer und 100 PolizistInnen zusätzlich
Während der Linzer VP-Obmann Erich Watzl im GR-Wahlkampf 2003 noch ernsthaft die Privatisierung der Linz AG angedacht hat, geistert er nunmehr seit geraumer Zeit als nicht authentisch wirkender Law-and-Order-Man mit finsterem Blick zeigefingerschwingend durch die Linzer Medien- und Außenwerbelandschaft. Wahrlich paradox: Der Tourismusreferent (!!) versucht Linz als eine Stadt der Drogen- und Waffenkriminalität zu verunglimpfen. Selbst der langjährige Kabinettsmitarbeiter von VP-Innenministerin Prokop, der jetzige Landespolizeikommandant Andreas Pilsl stellt diesbezüglich klar: “Linz ist sicher.”
Unsere Landeshauptstadt gilt im internationalen Vergleich wirklich noch als sicher. Der völlig missglückten Polizeireform der Ära Strasser (ÖVP) ist das allerdings gewiss nicht zu verdanken, sondern dem Einsatz der Linzer PolizistInnen, die trotz personeller Engpässe hervorragende Arbeit leisten. Seit der ÖVP-Übernahme des Innenministeriums hat sich nämlich der Personalstand der Linzer Polizei um ein Drittel (!) reduziert. Unsere Landeshauptstadt wird hier konsequent benachteiligt.

- An einer PV-Demonstration für ein eigenes Wachzimmer am Bindermichl nahmen u.a. auch der Vorsitzende des Pensionistenverbandes Linz NR Dietmar Keck sowie die beiden SP-Stadtteilvorsitzenden GR Gerhard Weixelbaumer (Bindermichl) und GR Markus Benedik (Keferfeld-Oed-Bergern) teil. (Foto: PV Bindermichl)
Der Bindermichl gehört laut einer kürzlich erschienenen Analyse der Sicherheitssituation der Stadt Linz zu den sichersten Stadtvierteln. Aber auch in unserem Stadtteil ist wieder ein Mehr an Polizeipräsenz auf der Straße notwendig. Deshalb macht sich die Linzpartei für mehr Exekutiv-Personal stark und fordert – neben 100 zusätzlichen PolizistInnen – gleichzeitig die Errichtung eines eigenen Wachzimmers im Stadtteil.
Tradition: Bindermichler Stadtteilfest
11.07.2009
Die Sommerfeste haben am Bindermichl eine sehr lange Tradition und sind Teil einer gewachsenen Stadtteilkultur. Das alljährliche Bindermichler Stadtteilfest hat so seit langer Zeit einen Fixplatz im Linzer Veranstaltungskalender. Auch heute wieder konnte das SPÖ-Team rund um Gemeinderat Gerhard Weixelbaumer zahlreiche Gäste – darunter auch Bürgermeister Franz Dobusch – auf der Festwiese beim Volkshaus in der Uhlandgasse begrüßen.

Gute Stimmung beim Stadtteilfest der SPÖ Bindermichl auf der Festwiese beim Volkshaus.

Bürgermeister Franz Dobusch und Gemeinderat Gerhard Weixelbaumer im Gespräch mit den BindermichlerInnen.

Das Team der SPÖ Bindermichl lädt herzlich zum traditionellen Sommerfest ein.
Signalfarbe Rot: Sinnlicher Genuß garantiert
17.07.2009
Die gestrige Koch-Show “Kulinarium in Rot” bei Bellevue hat einmal mehr bewiesen, dass die Zubereitung von Essen auch zu einem Akt der Kreativität und zu einem alle Sinne anregenden Erlebnis werden kann. Das Essen selbst ist glücklicherweise in Normalfall wesentlich mehr als nur bloße Nahrungsaufnahme; es hat durchaus auch eine sehr sinnliche Komponente. Lustvolles Genießen ist einfach ein Ausdruck von Lebensfreude.
Die Roten Köche vom Bindermichl hatten für den gestrigen Abend ein spezielles, dreigängiges “Kulinarium in Rot” für ihre Gäste, ca. 40 BewohnerInnen vom Bindermichl und Spallerhof, kreiert: Tagniatelle mit Tomaten-Wildkräuter-Sauce als Entrée, Variation vom Rindsgulasch mit Paprika-Polenta als Hauptgang sowie Erdbeer-Topfen-Kaltschale auf Balsamico-Spiegel als Dessert. Das Menü fand bei den Gästen großen Anklang.

Das Team der Roten Köche vom Bindermichl im (Küchen-)Einsatz bei Bellevue: Helmut Ruß, Gerhard Weixelbaumer und Georg Steinbach; nicht im Bild Georg Ellinger und Markus Friedl
Bellevue sieht Rot – das Video
21.07.2009
Der Einsatz der Roten Köche vom Bindermichl am 16. Juli 2009 wurde vom Team Bellevue auf Video festgehalten. Nachfolgend einige Impressionen und Momentaufnahmen vom “Kulinarium in Rot”:
http://www.youtube.com/watch?v=-5EJVONeEg0&feature=PlayList&p=AE6DFB6CA60353DC&index=28
Gerade die Stadtteilfeste der SPÖ Bindermichl haben einen hohen Bekanntheitsgrad in der Bevölkerung. Diese Traditionsveranstaltungen nehmen seit vielen Jahren einen Fixplatz im jährlichen Veranstaltungskalender am Bindermichl ein. Ob Sommer- oder Grätzlfest, ob Mai- oder Oktoberfest, ob Fest der Generationen oder Bindermichl Open Air, für beste Stimmung bei Live-Musik, Unterhaltungsprogramm und deftig-kulinarischen Genüssen ist immer gesorgt.
An den unterschiedlichsten Orten wie z.B. auf der Festwiese beim Volkshaus in der Uhlandgasse, im Landschaftspark Bindermichl, am Grünmarkt in der Teuflstraße oder auch in diversen Innenhöfen finden finden regelmäßig gesellige Veranstaltungen, die primär der Unterhaltung und dem Freizeitvergnügen dienen, statt. Nachfolgend exemplarisch einige Fotos von diverser Bindermichler SPÖ-Veranstaltungen an unterschiedlichen Schauplätzen:

SPÖ-Sommerfest am Grünmarkt in der Teuflstraße

Fest der Generationen im Landschaftspark Bindermichl

Bindermichler Open Air mit vier Live-Bands beim Volkshaus

BewohnerInnen-Grätzlfest in der Werndlstraße
Der Bindermichler Politstammtisch wurde vor einigen Jahren als zusätzliche Kontaktmöglichkeit für die StadtteilbewohnerInnen ins Leben gerufen. Die Mitglieder des Sektionsvorstands stellen sich regelmäßig der Diskussion. Das Team der SPÖ Bindermichl rund um Stadtteilvorsitzenden GR Gerhard Weixelbaumer steht beim monatlichen Politstammtisch Rede und Antwort.
Hier gibt es Informationen über die Stadtteilpolitik aus erster Hand, hier kann man/frau mitdiskutieren und die Meinung sagen. Tagesaktuelle Linzer Themen finden genauso Platz wie bundespolitische Ereignisse. Demnächst Teil 5 der Serie Aktiv für unseren Stadtteil: “Bewegt: Bindermichler Tanz-Café”

Der SPÖ Bindermichl richtig die Meinung sagen: das Team rund um GR Gerhard Weixelbaumerl lädt monatlich zum Politstammtisch - hier im Bild ein Treffen im Galeriestüberl im Volkshaus Bindermichl - ein.
Im Mittelpunkt der Netzwerk-Veranstaltung “Facetten in Rot” – Treffpunkt Sozialdemokratie standen die mannigfaltigen Aktivitäten der SPÖ und ihrer vielen Teil- und Vorfeldorganisationen. So nahmen u.a. Naturfreunde, ASKÖ, Pensionistenverband, Bund Sozialistischer Freiheitskämpfer, Kinderfreunde, Mietervereinigung, SPÖ Frauen, Freidenker, Volkshilfe sowie die SPÖ Bindermichl mit eigenen Informationsständen an diesem speziellen Event, einer Art Infomesse Sozialdemokratie im Volkshaus Bindermichl teil.

Bundesminister Norbert Darabos eröffnete gemeinsam mit Gemeinderat Gerhard Weixelbaumer die SPÖ-Netzwerk-Veranstaltung "Facetten in Rot".
Der Bindermichler SP-Vorsitzende GR Gerhard Weixelbaumer konnte neben vielen interessierten LinzerInnen auch zahlreiche Polit-Prominenz aus Stadt, Land und Bund begrüßen. Unter den Ehrengästen befanden sich BM Norbert Darabos, Landesrat Dr. Hermann Kepplinger, Bürgermeister Franz Dobusch, Klubobmann Dr. Karl Frais, Nationalrat Dietmar Keck, Vizebürgermeisterin Ingrid Holzhammer, Stadtrat Klaus Luger und Hans Mayr, die Linzer SP-Frauenvorsitzende GRin Karin Hörzing, SP-Geschäftsführer GR Christian Forsterleitner u.v.a. VertreterInnen aus der Linzer Kommunalpolitik.

"Facetten in Rot" - Infomesse Sozialdemokratie im Volkshaus Bindermichl
Zusätzlich sorgte ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm für Unterhaltung und Information. Es gab beispielsweise Podiumsdiskussionen zum Thema Öffentliche Sicherheit mit dem Linzer Polizeidirektor Dr. Widholm oder zum Thema Sozialer Wohnbau mit Landesrat Hermann Kepplinger und dem Präsidenten der Mietervereinigung OÖ, GR Roland Atzenhofer sowie Polit-Satirisches von Stephen Sokoloff und ArbeiterInnen-Lyrik aus der Feder von Franz Gebauer. Die musikalische Untermalung erfolgte durch die Bindermichler Quetschnspüla.

Diskussionsrunde mit Vizebürgermeisterin Ingrid Holzhammer, Gemeinderat Gerhard Weixelbaumer, Bezirksfrauenvorsitzende Gemeinderätin Karin Hörzing und Planungsstadtrat Klaus Luger

Viele SPÖ-Vorfeldorganisationen präsentierten ihr Leistungsangebot im Rahmen der Netzwerk-Veranstaltung.
Gemeinderat Gerhard Weixelbaumer konnte am Abend seitens des Veranstalters ein sehr positives Resümee ziehen. Zum einem wurde an diesem Tag die ganze Bandbreite sozialdemokratischer Aktivitäten plakativ aufgezeigt, zum anderen konnte aber auch der Kontakt untereinander weiter intensiviert werden. Folgeveranstaltungen sind in Zukunft daher nicht ausgeschlossen.

Der abschließende Polit-Talk: Gemeinderat Gerhard Weixelbaumer konnte dazu u.a. Bürgermeister Franz Dobusch, Clubobmann Dr. Karl Frais sowie SP-Bezirksgeschäftsführer Gemeinderat Christian Forsterleitner begrüßen.

Großes Publikumsinteresse bei "Facetten in Rot" - Treffpunkt Sozialdemokratie im VH Bindermichl
Linz ganzheitlich erleben, unsere Landeshauptstadt wieder einmal völlig neu entdecken. Unterschiedliche Blickwinkel und Perspektiven erlauben eine individuelle Sicht der Dinge. Linz verändert und die BindermichlerInnen machen sich davon gerne ihr eigenes Bild.
Die von der SPÖ Bindermichl in regelmäßigen Abständen organisierten Stadtrundfahrten durch Linz erfreuen sich bei der Bevölkerung grosser Beliebtheit. Im Anschluss an die Busfahrt trifft man sich noch in der Sektion zu einem kleinen Imbiß. Auch die TeilnehmerInnen der heutigen Rundfahrt konnten – im Rahmen eines kurzweiligen Nachmittags – wieder einige interessante Neuigkeiten über unsere Landshauptstadt in Erfahrung bringen.

Stadtrundfahrt 09: Linz wieder einmal neu erleben
Einmal im Monat lädt die SPÖ Bindermichl zum Tanz-Café ins Volkshaus in der Uhlandgasse. Unter dem Motto “Vom Morgenrot zur Dämmerstunde” ersetzte das Tanz-Café Anfang 2007 auf Publikumswunsch den traditionellen Bindermichler Musik-Frühschoppen.
Immer samstags gibt es für die BindermichlerInnen (und alle anderen Tanzbegeisterten) ab 17.00 Uhr flotte Rhythmen bei Live-Musik. Die zwanglose Unterhaltung steht dabei im Vordergrund. Das neue Veranstaltungs-Format wurde bisher sehr gut angekommen und hat seine zahlreichen tanz- und bewegungsbegeisterten AnhängerInnen.

Das beliebte Tanz-Café der SPÖ Bindermichl öffnet auch im Herbst 09 wieder seine Pforten.
“Mit allen Sinnen” ist der Titel und gleichzeitig das bezeichnende Motto einer ganz außergewöhnlichen Stadtteil-Kultur-Veranstaltungsreihe am Bindermichl. Im Rahmen dieser Event-Serie stehen Musik, Tanz, Malerei und Literatur nicht im Gegensatz, im Wettstreit zueinander, sondern ergänzen sich harmonisch zu einem einzigartigen Gesamtkunstwerk.

Als Gastgeber und Abend-Moderator konnte Gerhard Weixelbaumer auch bei der Neuauflage der Veranstaltungsreihe "Mit allen Sinnen" wieder zahlreiche BesucherInnen namens der SPÖ Bindermichl im Volkshaus begrüßen.

Fünfstündige Show: Musik, Malerei, Literatur und Tanz verschmolzen zu einem einzigartigen Gesamtkunstwerk - live und nonstop.
Kultur-Menue: Musikalisch sind Rock- und Blues-Rhythmen genauso vertreten wie Hip-Hopklänge oder Jazz. Am Roten Literatur-Sofa nimmt der Caféhaus-Literat ebenso wie die gefühlvolle Lyrikerin oder der scharfzüngige Polit-Satiriker Platz. Im Rahmen von Kurzvernissagen präsentieren ambitionierte Hobby-MalerInnen ihre Werke genauso wie etablierte Größen der Linzer Kunstszene z. B. Manfred L. Koutek. Ein bunter Kultur-Mix, tolle Stimmung und attraktive Live-Performance, das ist Bindermichler Stadtteilkultur “Mit allen Sinnen” genossen.

Live: KünstlerInnen malten während der Veranstaltungen Gemeinschaftsbilder, die anschließenend unter den BesucherInnen verlost wurden.

Verführung "Mit allen Sinnen", so das bezeichnende Motto dieser ganz außergewöhnlichen Stadtteil-Kultur-Veranstaltungsreihe am Bindemrichl.

Vielseitig: das Volkshaus Bindermichl präsentierte sich innerhalb kürzester Zeit als Atelier, als Tanzstudio, als Literatur-Café oder als Konzerthalle.

Das zahlreich erschienene Publikum zeigte sich begeistert ob der Vielfalt beim Kultur-Mega-Spektakel im Volkshaus Bindermichl.

Gruppenbild mit allen AkteurInnen der ersten Auflage der Kulturveranstaltungsreihe "Mit allen Sinnen"
Die SPÖ Bindermichl unter ihrem Vorsitzenden GR Gerhard Weixelbaumer sieht sich primär als eine Anlauf- und Servicestelle für die Bevölkerung im Stadtteil, als erste Ansprechpartnerin für Wünsche, Anliegen oder Probleme vor Ort. Dem direkten Kontakt, dem persönlichen Gespräch kommt hier große Bedeutung zu. Einen besonders wichtigen Stellenwert nehmen dabei die Bindermichler Stadtteilgespräche ein, die in regelmäßigen Abständen ganzjährig von den ehrenamtlichen MitarbeiterInnen der SPÖ Bindermichl organisiert werden.

Bindermichler Stadtteilgespräche 09 nahe dem Hummelhofbad - als Gesprächspartner u.a. vor Ort: Frau Vizebürgermeisterin Christiana Dolezal und Gemeinderat Gerhard Weixelbaumer

Das Gespräch vor Ort, der direkte Kontakt zu den BindermichlerInnen ist SP-Stadtteilvorsitzenden GR Gerhard Weixelbaumer besonders wichtig.

Am Bindermichl unterwegs: erfolgreiche Arbeit im Stadtteil setzt den aktiven Dialog mit den BewohnerInnen voraus.

In regelmäßigen Abständen - und zu allen Jahreszeiten - finden die traditionellen Stadtteilgespräche der SPÖ Bindermichl statt.

Sie haben immer ein offenes Ohr für die Anliegen der BindermichlerInnen: Bürgermeister Franz Dobusch, Gemeinderat Gerhard Weixelbaumer und Stadtrat Klaus Luger
Vor wenigen Wochen konnte Bürgermeister Franz Dobusch den Kindergarten- und Hortneubau in der Werndlstraße am Areal der Korefschule offiziell eröffnen. Es sind hier 176 neue, hochwertige Kinderbetreuungsplätze am Bindermichl entstanden. Seit 1. März dieses Jahres übernimmt darüber hinaus die Stadt Linz die Kosten für das Mittagessen in allen Linzer Kindergärten. Über 90 Prozent aller Linzer Kinder nehmen mittlerweile diese gesunde und kostenlose Mahlzeit in Anspruch. Für die Eltern bedeutet dies eine Ersparnis von rund 550 Euro pro Kind und Jahr.

Bürgermeister Dobusch, Vize-Bürgermeisterin Holzhammer, Gemeinderat Weixelbaumer und Stadtrat Mayr freuen sich über 176 neue Kinderbetreuungsplätze am Bindermichl.
Es zeigt sich hier einmal Mehr, dass Linz völlig zu Recht den Beinamen “Soziale Musterstadt” trägt. Die Schaffung neuer, hochwertiger Kinderbetreuungsplätze hier am Bindermichl und in vielen weiteren Stadtteilen sowie die gesetzten Sozialmaßnahmen zur Familienentlastung in ganz Linz beweisen das nachhaltig. Ab dem Herbst 2009 kommt weiters die soziale Staffelung der Essenstarife in den städtischen Horten und Schulen.

Außenansicht des Kindergarten- und Hortneubaus in der Werndlstraße
Der für alle Interessierten offene Club 07 bietet eine durchaus beachtenswerte Programmvielfalt. Engagierte und anregende Diskussionen, profunde Wissensvermittlung und Unterhaltung pur prägen das Bindermichler Clubleben. Der ehemalige Club Bindermichl wurde bereits in den 1990iger Jahren gegründet. Wichtige Themen wurden - abseits vom normalen Sektionsalltag – monatlich in entspannter Clubatmostphäre (Getränke, kleine Snacks, Zeitungsecke etc.) diskutiert. Es gab darüber hinaus auch eigene Filmabende, Weinverkostungen und Kochabende, aber auch gemeinsame sportliche Aktivitäten wie Bogen- und Eisstockschießen, Bowling oder Snooker.
2007 ist es schließlich zu einem Relaunch gekommen: Club 07. Es gibt seither einen Jahres- bzw. Semesterschwerpunkt, wo wir uns mit gesellschaftlich relevanten Themenkomplexen auseinandersetzen. 2008 standen beispielsweise die Gewerkschaftsbewegung und der Themenbereich Ideologien auf dem Programm, wobei wir u.a. Referenten wie den Vorsitzenden der Volkshilfe Österreich Univ.-Prof. Dr. “Joe” Weidenholzer oder Dr. Robert Eiter von der Intifa Wels bei uns begrüßen konnten. Im heurigen Jahr beschäftigen wir uns ausführlich mit dem Thema Migration.

Der Bindermichler Club 07 bietet monatlich Diskussion, Wissensvermittlung und Unterhaltung.
Im Spätherbst jährt sich heuer zum vierten Mal ein ganz besonderer Tag für die BewohnerInnen des Bindermichls und des Spallerhofs. Ende 2005 wurde nämlich das Untertunnelungs-Projekt A7 Bindermichl offiziell eröffnet und für den Verkehr freigegeben. Damit wurde eine in den 1980iger Jahren noch von vielen belächelte Vision – nach knapp 2 Jahrzehnten zähem Kampf – zur Realität. Die Fertigstellung der A7-Untertunnelung am Bindermichl führte schlagartig zu einer spürbaren Entlastung für die Anrainer. Die Realsierung dieses Umweltprojekts bedeutete für die betroffenen StadtteilbewohnerInnen endlich wieder ein Mehr an Wohn- und Lebensqualität.
Seit den 1980iger Jahren wurde dieses für den Stadtteil so wichtige Straßenbauprojekt von der SPÖ Bindermichl mit Nachdruck eingefordert. Im Jahr 1987 wurden erstmals die Umwelttage der SPÖ durchgeführt. Thema der mehrtägigen Veranstaltung: “Der Lärm am Bindermichl”. 3 Jahre später kam es unter kräftiger Mithilfe der SPÖ Bindermichl zur Gründung der überparteilichen Bürgerinitiative A7, 1992 standen die Umwelttage bereits unter dem Motto “Verkehrshölle A7″.

Endlich geschafft: Stadtteilvorsitzender GR Gerhard Weixelbaumer und PR-Referent Helmut Ruß von der SPÖ Bindermichl bei der feierlichen Eröffnung der fertiggestellten Tunnelanlage
1994 kam es zu einer Großkundgebung auf der teilweise gesperrten A 7 mit mehr als 500 Demonstranten. Die Forderung bei den Umwelttagen 1999 lautete lapidar: “Der Tunnel muss endlich her!” Mit einer Mahnmalenthüllung, der Komposition eines eigenen A7-Protestsongs und der Durchführung eines Autokorsos wurde auf die unerträgliche Situation medienwirksam hingewiesen. In diesem Jahr beschloss ferner der Linzer Gemeinderat auf Initiative von Bürgermeister Franz Dobusch (SPÖ) die Vorfinanzierung der Detailplanung für das A7-Untertunnelungsprojekt.
Im Jahr 2000 kam es schließlich im Rahmen der Bindermichler Umwelttage zur Präsentation der Detailplanung im Volkshaus. Auf Initiative von LH-Stv. Erich Haider (SPÖ) wurde der OÖ. Infrastruktur-Fonds eingerichtet und entsprechend dotiert. Im Jahr darauf sah sich die SPÖ Bindermichl allerdings noch genötigt auf Landesebene dem zuständigen Straßenbau-Referenten Franz Hiesl (ÖVP) den Preis “Saurer Michl” wegen Verzögerung und Hinhaltens zu verleihen. 2002 erfolgte schließlich endlich die Finanzierungszusage der bundeseigenen Asfinag und es kam zu einer Einigung zwischen dem Land OÖ und der Stadt Linz bezüglich einer Kostenbeteiligung.

Einst unerträgliche Verkehrshölle mit 100.000 Autos pro Tag - heute beliebtes Naherholungsgebiet für die StadtteilbewohnerInnen: der Landschaftspark Bindermichl über der überplatteten A7-Stadtautobahn
2003 wurde endlich der langersehnte Spatenstich vorgenommen. Nach knapp zweijähriger Bauzeit konnte die neue Tunnelanlage am Bindermichl Ende 2005 ihrer Bestimmung übergeben werden. Der Autoverkehr ist seither sechsspurig unter die Erde verbannt und die lärm- und abgasgeplagten Anrainer können jetzt endlich wieder kräftig auf- und vor allem durchatmen. Hartnäckigkeit und Konsequenz haben schlussendlich zum Erfolg geführt. Als “Sahnehäubchen” ist zusätzlich ein wunderbarer Landschaftspark über der Stadtautobahn entstanden, die beiden Stadtteile Bindermichl und Spallerhof wachsen wieder weiter zusammen. Dazu mehr demnächst im zweiten Teil: “Verkehrshölle weicht Grünoase: Naherholungsgebiet A7 Park Bindermichl (II)”.

Die mobile Open-Air-Wanderausstellung der SPÖ Bindermichl dokumentierte nochmals anschaulich die Geschichte der A7-Untertunnelung im ganzen Stadtteil.

SP-Stadtteilvorsitzender GR Gerhard Weixelbaumer moderierte im Rahmen der Bindermichler Umwelttage die A7-Projektpräsentation im Volkshaus Bindermichl.

Protestaktion:Mahnmalenthüllung bei den Bindermichler Umwelttagen in den späten 1990iger Jahren

- Maiaufmarsch der SPÖ Bindermichl in den 1990iger Jahren – zentrale Forderung: der Tunnel muss endlich her!
Die Linzer SPÖ-Sektionen leisten wichtige Basisarbeit im Stadtteil. Sie sind Service- und Anlaufstelle für die BewohnerInnen und fungieren als erste Ansprechpartner für Anliegen, Wünsche und Probleme vor Ort. Darüber hinaus bieten die Wohnsektionen aber auch laufend eine Vielzahl an Aktivitäten und Veranstaltungen an.
In den nächsten Wochen werden am Beispiel der SPÖ Bindermichl regelmäßig sowohl traditionelle als auch unkonventionelle und innovative Veranstaltungsformen wie z.B. der Bindermichler Club 07, Politstammtisch, “Facetten in Rot”, Stadtteilfeste, Bindermichler Tanz-Café, Bindermichler Stadtteilgespräche oder Kulturveranstaltungsreihen wie etwa “Mit allen Sinnen” im Rahmen dieser Serie näher vorgestellt.

Ansprechpartner vor Ort: das Team der SPÖ Bindermichl rund um Sektionsvorsitzenden GR Gerhard Weixelbaumer
Dort wo vor einigen Jahren noch bis zu 100.000 Autos täglich rollten, befindet sich heute einer der größten Parks von Linz. Die Verkehrshölle von einst ist mittlerweile einer erholsamen und beschaulichen Grün-Oase gewichen. Bei der Anlage des knapp 8 Hektar großen Landschaftspark Bindermichl, der vor zwei Jahren offiziell von Bürgermeister Dobusch eröffnet wurde, hat die Stadt Linz auf alle Alters- und Interessengruppen Rücksicht genommen.
Die BindermichlerInnen haben mit dem neugeschaffenen Landschaftspark – neben dem Hummelhofwald – jetzt ein zweites Naherholungsgebiet unmittelbar vor ihrer Haustür und machen davon auch regen Gebrauch. Gegliedert in mehrere Funktionsbereiche bietet der Park für jedes Alter und für jede Generation etwas.

Beliebtes Naherholungsgebiet mitten im Stadtteil: der Landschaftspark Bindermichl aus der Vogelperspektive
Der nördliche Teil dient primär als Ruhezone für die ältere Generation mit zahlreichen Fitness- und Therapiegeräten, im Mittelteil rund um den Kreisverkehr finden sich zahlreiche Sportstätten wie Funcourt, Skaterpark, Soccer- oder Basketballplatz sowie ein Kinderspielplatz, der Südteil schließlich ist für die Familien konzipiert.
Die wunderbare Grünoase mitten im Stadtteil lädt aber nicht nur zum Spazieren, Erholen oder Sport ein, sondern eignet sich darüber hinaus hervorragend für Freiluftveranstaltungen aller Art. Ein gemeinsames Familien-Picknick steht hier ebenso auf der Tagesordnung wie ein Besuch bei Bellevue, dem gelben Haus, ein Skater-Event geht hier ebenso über die Bühne wie ein Stadtteilfest.

Im Landschaftspark Bindermichl lässt es sich auch prächtig feiern: im Bild das "Fest der Generationen 08", eine gemeinsame Veranstaltung der beiden SP-Sektionen Bindermichl und Spallerhof
Der Landschaftspark Bindermichl, quasi eine “Zugabe” zum A7-Tunnel, bietet Freizeitvergnügen pur und wird auch von den BewohnerInnen entsprechend angenommen. Diese Grünoase wertet den Stadtteil weiter auf und sorgt mit für eine hohe Lebens- und Wohnqualität am Bindermichl. Dieses beliebte Naherholungsgebiet lässt aber auch die beiden Stadtteile Bindermichl und Spallerhof – einst durch die Autobahn getrennt – wieder näher zusammenrücken.

Da kommt keine Langweile auf: Freizeitvergnügen pur für alle Generationen mitten am Bindermichl

Einen Sommer lang zu Gast im Landschaftspark Bindermichl: Linz 09 mit dem Projekt Bellevue - das gelbe Haus
Im Höhenrausch über den Dächern von Linz
04.08.2009
Der Höhenrausch, nach Kauf- und Tiefenrausch letzter Teil der Trilogie “Kunst in der Stadt”, gehört sicherlich zu den publikumswirksamsten Projekten des Kulturhauptstadtjahrs Linz 09. Standen 2007 noch kunstvoll arrangierte Schaufensterinstallationen bzw. 2008 ein Ausflug in die Unterwelt auf dem Programm, so geht es heuer in der seit Ende Mai laufenden Ausstellung über die Dächer von Linz dem Himmel entgegen.

Es gilt Linz unter einem völlig neuen Blickwinkel kennen zu lernen. Über die Himmelsstiege beim OK geht es steil aufwärts zu den unterschiedlichsten Werken internationaler KünstlerInnen in schwindelerregende Höhen. Kunst über den Dächern von Linz – eine aufsehenerregende Ausstellung in 7 luftigen Stationen. MitarbeiterInnen und Funktionäre der SPÖ Bindermichl nehmen den heutigen, leider etwas verregneten Sommertag zum Anlass um gemeinsam Linz von oben neu zu entdecken. Nähere Infos zur Ausstellung unter: http://www.linz09.at/de/projekt-2106418/hoehenrausch.html
Entsprechend dem Strategiekonzept der Linz AG ist es in den letzten Jahren zu einer Neupositionierung der einzelnen Bäder gekommen, bei den jeweiligen Standorten wurden unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt. So wurde beispielsweise im vergangenen Jahr das Parkbad zur Fitnessoase umgebaut. Das Biesenfeldbad präsentiert sich als Familien- , das Schörgenhubbad als Erlebnisoase. Den Auftakt machte allerdings das Hummelhofbad. Mit der Modernisierung des Hallenbads zur Wellness-Oase wurde das erste Teilprojekt des Gesamtkonzepts bereits vor drei Jahren erfolgreich realisiert.

Das Hummelhofbad am Bindermichl wurde zur Wellness-Oase erfolgreich ausgebaut (Grafik: Stadt Linz)
Am 3. November 2006 konnte Bürgermeister Franz Dobusch nach einer Bauzeit von nur knapp einem Jahr die neue Wellness-Oase am Bindermichl eröffnen und unser Stadtteil wurde damit wieder um eine Attraktion reicher. Mit einem Gesamtaufwand von ca. 10, 5 Mio Euro wurde das bereits 1973 errichtete Bezirkshallenbad generalsaniert. Das neu gestaltete Hummelhofbad erfreut sich bei den BindermichlerInnen großer Beliebtheit und sorgt für ein noch Mehr an Freizeit- und Lebensqualität im Stadtteil. Nähere Informationen unter:

Eine weitere Aufwertung für unseren Stadtteil: die Ende 2006 neu eröffnete Wellness-Oase Hummelhofbad am Bindermichl
Hommage an all die unerschrockenen blau-schwarze Kämpfer im ideologisch-motivierten Privatisierungswahn wider die Vernunft
Der Bindermichl ist ein überaus attraktiver, infrastrukturell gut erschlossener Linzer Stadtteil mit einem hohen Maß an Wohn- und Lebensqualität. Von der hohen Zufriedenheit der BindermichlerInnen mit ihrem Stadtteil konnte ich mich in den letzten Wochen im Rahmen meiner Hausbesuche in vielen Gesprächen wieder persönlich überzeugen. Bei zahlreichen Kontakten sorgte das Thema Wohnen generell, sowie die WAG und deren Eigentümerstruktur im Speziellen für Gesprächsstoff. Zur Erinnerung: die ehemals gemeinnützige, der Republik Österreich gehörende WAG wurde ja bekanntlich 2004 an private Investoren verkauft. Die neuen Eigentümer sind seither RLB OÖ, Wiener Städtische, OÖ. Landesbank und OÖ. Versicherung.

Der Stadtteil Bindermichl ist grundsätzlich ein beliebtes Wohngebiet mit einer außerordentlich guten Lebensqualität. Ein hoher Prozentsatz der BindermichlerInnen lebt hier in Mietwohnungen der WAG, die seit 2004 neue Eigentümer hat....
Doch drehen wir an dieser Stelle kurz das Rad der Zeit ein wenig zurück, nämlich ins Jahr 2000. In einer überfallsartigen Nacht- und Nebenaktion haben ÖVP und FPÖ die Gemeinnützigkeit für Gebietskörperschaften aufgehoben. Ein in den Augen dieser konservativ-reaktionären Wendekoalition unattraktives, weil nicht ins eigene Konzept passendes, legistisches Konstrukt mit dem ungeheuerlich provozierenden Namen Wohungsgemeinnützigkeitsgesetzt verhinderte bis dahin wirkungsvoll die Spekulation mit geförderten Mietwohnungen.
FPÖVP haben Gemeinnützigkeit willkürlich abgeschafft
Die Mieter hatten dadurch auch die Garantie, dass staatliche Förderungsmittel an sie weitergegeben wurden und nicht über zu hohe Mieten in die Taschen der Vermieter landeten. Weiters wurde durch die Gewinnbeschränkung des Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetztes auch garantiert, dass die älteren Wohnungen zu günstigen Mieten den jeweils nächsten Generationen zu Verfügung standen. Das war nun mehr nach besagter Parlamentssitzung alles - Schüssel sei Dank – Vergangenheit. Die mit einfacher Mehrheit durchgepeitschte Gesetzesänderung ermöglichte dem damaligen Finanzminister Grasser den späteren Verkauf von 63.000 Bundeswohnungen zum Schnäppchenpreis von gerade einmal einer Milliarde Euro.

Bindermichler Mieterforum: die SPÖ Bindermichl sprach sich immer vehement gegen den Verlust der Gemeinnützigkeit und damit verbunden gegen den Verkauf der WAG an private, rein profitinteressierte Investoren aus.
Berauscht vom grandiosen Erfolg eines künstlich konstruierten PR-Gags namens Nulldefizit und beflügelt von der Tatsache Österreich die höchste Abgaben- und Steuerquote in der Geschichte der Republik beschert zu haben, setzte der telegenste Finanzminister aller Zeiten, der kurzfristige Liebling potentiell stolzer Schwiegermütter und des kleinformatigen Boulevards brav den Willen seines politischen Schöpfers Wolfang Schüssels um. Der Schweige-, Wegschau- und Niemals-Dabei-Gewesen-Kanzler kannte dabei nur ein wirtschaftspolitisches Credo: Verkaufen um jeden Preis. Die willkürliche Verschleuderung von mit öffentlichen Mitteln geförderten Wohnungen war sein hehres Ziel.
Gemeinnützigkeit dem Primat der Gewinnmaximierung geopfert
Nur wenige Monate nachdem sich die Regierung Schüssel der Gemeinnützigkeit wenig elegant entledigt hatte, wurde 2001 der langjährige Aufsichtsratsvorsitzende der WAG, der über alle Parteigrenzen hinweg anerkannte Wohnbauexperte Dr. Karl Wiesinger handstreichartig durch einen FP-nahen, privaten Immobilienmakler (!!!) ersetzt. Der Countdown hatte begonnen. Beschämend: das Grundrecht Wohnen wurde rücksichtslos kurzfristigen Gewinninteressen geopfert und verkam zum trivialen Spekulationsobjekt. Die Konsequenzen: mittelfristig drohen höhere Erhaltungs- und Verbesserungsbeiträge sowie die schleichende Einschränkung der Mieterrechte. Eigenkapital wird durch teures Fremdkapital ersetzt, privaten Renditeinteressen treten an die Stelle des ehemaligen Gemeinnützigkeitgedankens.

Lautstarker Protest gegen den Verkauf der WAG: im Rahmen einer Mahnwache am Grünmarkt wurde die Gemeinnützigkeit symbolisch zu Grabe getragen.
Die SPÖ Bindermichl hat sich immer vehement gegen die willkürliche Verschleuderung von Volksvermögen und gegen die ideologisch motivierte Priviatisierungswut der konservativ-reaktionären Wenderegierung ausgesprochen. In zahlreichen Protestaktionen wie Mieterforen, Mahnwachen oder Unterschriftenaktionen wurde gegen den Ausverkauf der WAG protestiert. Leider ohne Erfolg. Doch diese Geschichte darf sich nicht wiederholen. Gestern noch war es die Privatisierung der bundeseigenen WAG und heute planen die Konservativen auf Stadt- und Landesebene schon wieder einen hinterhältigen Anschlag auf das Vermögen der LinzerInnen. Sie fordern allen Ernstes den Verkauf von Linz AG und AKH. Es liegt an uns WählerInnen diesem unsinnigen Ansinnen eine klare Abfuhr zu erteilen. An der Wahlurne, am 27. September 09.

Verkauft: die ehemals bundeseigene und gemeinnützige WAG wurde unter Blau-Schwarz - Experten zufolge weit unter Wert - verschleudert. Privates Profitstreben löste 2004 den Gemeinnützigkeitsgedanken endgültig ab.
Die Linzer Volkshäuser sind die lokalen Zentren für gelebte Stadtteilkultur. Diese sucht ihre Berechtigung nicht nur auf dem gedruckten Papier des Linzer Kulturentwicklungsplanes (KEP), sondern ist – als ein nicht unwesentlicher Teil der Identität der im Stadtteil lebenden Bevölkerung – ein unverzichtbarer Bestandteil des städtischen Kulturlebens.
Kunst und Kultur finden nicht nur in hohen Musentempeln im innerstädtischen Bereich, sondern auch an der Peripherie, in den Stadtteilen statt. Es ist wichtig Kultur gerade auch vor Ort zu verankern, Identifikation mit dem eigenen Wohnviertel zu schaffen und neue Sichtweisen zu zulassen. So bietet etwa das Volkshaus Bindermichl ausreichend Platz für Veranstaltungen und Aktivitäten aller Art. Nachfolgend exemplarisch nur einige der zahlreichen Veranstaltungen:

"Mit anderen Augen" - Vernissage von Marianne Topf, im Bild mit LAbg. Dr. Julia Röper-Kelmayr und GR Gerhard Weixelbaumer

Wein & Kultur, eine Verkostung der etwas anderen Art im VH Bindermichl. Ein kulinarisch-kulturelle Streifzug durch die Welt des Rebensaftes inklusive der Kür der "Bindermichler Weinprinzessin".

- Heiße Rhythmen mit Mister Elli – die Newcomer-Band präsentierte ihre neueste CD am Bindermichl

Immer gut besucht: der monatliche Musikstammtisch der Quetschenspüla des Pensionistenverbands Bindermichl

Das Linz09-Projekt "St. Peter ist Geschichte - ein Stadtteil lebt auf" machte auch im VH Bindemrichl Station.

5stündiges Kultur-Mega-Spektakel "Mit allen Sinnen" - erstklassige Unterhaltung für alle garantiert

Am Roten Literatur-Sofa: Polit-Satirisches von und mit Stephen Sokoloff. Der wortgewaltige Autor im Interview mit MAS-Moderator Gerhard Weixelbaumer
Die Bindermichl Revue führte mit Stadtteilvorsitzendem GR Gerhard Weixelbaumer das nachfolgende Interview, Vorabdruck Ausgabe September 09, Seite 7:
Bindermichl Revue: Sie sind seit über 11 Jahren als Vorsitzender der SPÖ Bindermichl für den Stadtteil aktiv. Worin sehen Sie den Schwerpunkt Ihrer politischen Arbeit?
Gerhard Weixelbaumer: Wir – das Team der SPÖ Bindermichl – sehen uns primär als Service- und Anlaufstelle für die BewohnerInnen, als ersten Ansprechpartner für Anliegen, Wünsche und Probleme vor Ort. Mir persönlich ist der direkte Kontakt mit den Bindermichlerinnen und Bindermichlern dabei ganz besonders wichtig. Positives Gestalten für den Stadtteil setzt den aktiven Dialog mit den betroffenen BewohnerInnen voraus. Man muss dabei auch sehr genau zuhören können.
Bindermichl Revue:In der abgelaufenen Gemeinderatsperiode hat sich am Bindermichl eine Menge getan. Was würden Sie als den größten Erfolg für den Stadtteil bezeichnen?
Gerhard Weixelbaumer: Als wichtigster Erfolg in der politischen Stadtteilarbeit ist hier eindeutig die Realisierung der A7-Untertunnelung zu nennen. Die SPÖ Bindermichl hat seit den 1980iger Jahren vehement für dieses so wichtige Stadtteilprojekt gekämpft. Die jetzige Tunnellösung bedeutet ein Mehr an Wohn- und Lebensqualität für die unmittelbar betroffenen Anrainer.
Bindermichl Revue: Abgesehen von der A7-Untertunnelung hat es in den letzten Jahren auch noch zahlreiche weitere Veränderungen im Stadtteil gegeben.
Gerhard Weixelbaumer: Richtig, der Bindermichl hat sich hier sehr dynamisch weiterentwickelt. Infolge der Untertunnelung der Stadtautobahn ist mit dem Landschaftspark A7 ein wunderbares Naherholungsgebiet für die BewohnerInnen entstanden. Aber auch der Umbau des Hummelhofbads zur Wellness-Oase, die Entstehung von 176 neuen Kindergarten- und Hortplätzen in der Werndlstraße oder die nachträglichen Lifteinbauten und die Errichtung von Tiefgaragenplätzen haben unseren Stadtteil nachhaltig weiter aufgewertet.
Bindermichl Revue: Glaubt man den Plakaten politischer Mitbewerber, so ist Linz ein Hort akuter Unsicherheit.
Gerhard Weixelbaumer: Es ist einfach unappetitlich wie einige Parteienvertreter aktuell mit den ernst zunehmenden Ängsten der Bevölkerung spielen. Das ist wirklich beschämend. Fakt ist, dass Linz im internationalen Vergleich als sehr sicher anzusehen ist. Fakt ist allerdings auch, dass die völlig missglückte Polizeireform unter Schwarz-Blau die BeamtInnen von der Straße geholt hat und sich der Personalstand der Linzer Polizei unter einem ÖVP-geführten Innenministerium um ein Drittel reduziert hat. Wir von der SPÖ fordern daher umgehend 100 zusätzliche PolizistInnen für Linz und ein eigenes Wachzimmer für den Bereich Bindermichl, Spallerhof und Keferfeld.
Bindermichl Revue: Was sind die nächsten Ziele für den Stadtteil?
Gerhard Weixelbaumer: Es geht darum die hohe Wohn- und Lebensqualität am Bindermichl zu sichern und weiter auszubauen sowie die Rechte der WAG-Mieter zu schützen. Leider ist es uns in der Vergangenheit diesbezüglich nicht gelungen den Verlust der Gemeinnützigkeit abzuwenden. Die Errichtung eines zusätzlichen Wachzimmers für Linz-Mitte-Süd hier am Bindemichl sowie der weitere Ausbau der lokalen Kulturszene sind ebenfalls wichtige Anliegen, die es zu realisieren gilt.
Grenzgenial: VP-Plakat-Lob für Dobusch
29.08.2009
Er, der Linzer SPÖ-Bürgermeister Franz Dobusch “hat was geleistet”, steht es in großen Lettern im 16-Bogen-Format zu lesen. Dieses Aussage, die über seinem Konterfei auf rotem Grund hinterlegt ist, stammt allerdings nicht aus der Feder - vielleicht sogar voreingenommener – roter Parteistrategen, sondern ist Teil eines genialen PR-Konzepts einer bayrischen Agentur im Sold der Linzer ÖVP.
Kurz, knapp und prägnant - aber kommt die gewünschte Werbebotschaft auch wirklich an. Was will uns dieses Plakat in seiner seriösen Einmaligkeit wohl sagen. Dobusch “hat was geleistet” für Linz. Grundsätzlich eine sehr klare Aussage, die bei einem Großteil der LinzerInnen wohlwollendes Kopfnicken auslösen wird. Über 2 Jahrzehnte Franz Dobusch haben diese Stadt nachhaltig und positiv verändert und geprägt.
ÖVP: Dobusch “hat was geleistet”
Aber halt: Die Aussage ist noch unvollständig, der Inhalt des Plakats ist zweigeteilt. Neben Franz Dobusch grinst nämlich übergroß und erhöht Herr Erich Watzl. Ja, der konservative Strahlemann hat sein einnehmendes Lächeln wiedergefunden. Nach seinem theatralischen, wenig glaubhaften Ausflug in die Law-and-Order-Szene, wo er finster blickend und zeigefingerschwingend Linz im Sumpf des Verbrechens versinken sah, gibt er sich jetzt wieder handzahm und verbindlich und mimt den braven Sonnyboy und allseits geschätzten Adabei und “hat noch viel vor”.
Dem unbedarften, neutralen Plakat-Beobachter drängt sich da vielleicht doch tatsächlich folgender Eindruck auf: links der Macher und Gestalter Dobusch, der seit 21 Jahren souverän der Stadt Linz vorsteht und rechts daneben der Lehrling, der zaghaft äußert, dass auch er sich eventuell zu Höherem berufen fühlen würde, sollte, könnte …. Linzweit auf 16-Bogen-Plakaten die Vorzüge des politischen Mitbewerbers zu preisen um auf eigene Unzulänglichkeiten hinzuweisen, ist für mich schlicht und einfach grenzgenial. Ein Vergleich macht in diesem Fall ganz sicher.
Unfassbare Schmutzkübel-Kampagne – Linzer ÖVP schmeißt sämtliche Skrupel über Bord
Das Linz09-Projekt “Demokratie ist Kultur” erklärte bereits im Vorfeld den Wahlkampf 2009 zum Kulturereignis und stellte ihn kurzerhand unter europäische Beobachtung. Im Mittelpunkt sollte dabei die Frage stehen, welche Auswirkungen die Gleichzeitigkeit von Wahl- und Kulturhauptstadtjahr auf Form und Inhalt der politischen Kampagnen der einzelnen Parteien haben. Namhafte in- und ausländische Journalisten, Medien- und Politikwissenschaftler fungierten dabei als WahlbeobachterInnen.
Ungeniertes Dirty-Campaigning
Es war offensichtlich die Intention der Linz09-Macher Politik einmal anders, nämlich unter dem Aspekt einer Kunstperformance mit gesellschaftlichem Wirkungsanspruch zu betrachten. Wie leicht dabei Kultur zur Unkultur mutieren kann, hat die Linzer ÖVP einmal mehr eindrucksvoll bewiesen. In einer noch nie da gewesenen Schmutzkübel-Kampagne überschwemmt sie die Stadt mit Halb- und Unwahrheiten, verschickt in bester Dirty-Campaigning-Manier ungeheuer geschmacklose Flugblätter ohne Impressum, diffamiert den Linzer Bürgermeister, beschmiert Hauswände und besprüht Zebrastreifen mit ihren Slogans.
Konservatives Demokratieverständnis
Die Linzer ÖVP offenbart in einer einmaligen Skrupellosigkeit ganz offensichtlich ihr ureigenes Demokratieverständnis. Ganz besonders pikant: die ÖVP Linz stellt mit ihrem Obmann Erich Watzl sowohl den Linzer Kulturreferenten als auch gleichzeitig den Aufsichtsratsvorsitzenden der Linz 2009 GmbH in Personalunion. Ein Umstand der den Linzer ÖVP-Obmann aber schon im heurigen Sommer nicht wirklich daran gehindert hat unser schönes Linz im Kulturhauptstadtjahr zu verunglimpfen und mit Springmesser- und Giftspritzen-Sujets zuplakatieren zu lassen. Was hier den internationalen Beobachtern geboten wurde, war ein Wahlkampf auf tiefstem Niveau. Das Copyright dafür gebührt alleinig der ÖVP.
Der Personalstand der Linzer Polizei wurde im letzten Jahrzehnt unter einem ÖVP-geführten Innenministerium um ein Drittel reduziert. Es ist dies der höchste Personalabbau in der Geschichte der 2. Republik. Ganze 315 Polizeidienstposten wurden innerhalb von nur 10 Jahren in Linz einfach – der schwarz-blauen Regierung Schüssel sei dank – gestrichen. Verrichteten im Jahr 1999 noch 890 PolizistInnen in Linz ihren Dienst, so sind es 2009 nur mehr 575 Exekutiv-BeamtInnen. Das entspricht einem Minus von über 35 Prozent!!

Die völlig missglückte Polizeireform der Ära Strasser, ebenfalls mit den Stimmen von Schwarz und Blau durchgepeitscht, hat zudem zur Folge, dass die PolizistInnen mit zusätzlicher Verwaltungsarbeit eingedeckt wurden und kaum mehr Präsenz auf der Straße zeigen können. Nach erfolgtem Kaputtsparen erschallt nun mehr der wenig kreative Ruf von FPÖ und ÖVP nach einem zahnlosen Papiertiger namens Stadtwache.
100 PolizistInnen mehr für Linz
Diese wäre mit keinerlei Exekutiv-Kompetenzen (das sind nun einmal Kernaufgaben der Polizei!) ausgestattet, würde die Stadt Linz jede Menge Geld kosten und dabei gleichzeitig das Sicherheitsgefühl der LinzerInnen in keiner Weise verbessern. Was wirklich gebraucht wird, sind zumindest 100 PolizistInnen zusätzlich für Linz sowie ein eigenes Wachzimmer, welches die drei Stadtteile Bindermichl, Spallerhof und Keferfeld-Oed betreut.
Wachzimmer für Bindermichl / Spallerhof / Oed
Gerade in einem so großen Gebiet wo viele tausend Menschen leben, ist es wichtig die Polizeipräsenz vor Ort zu verstärken und damit gleichzeitig das Sicherheitsempfinden der Bevölkerung zu heben. Dass die Bindermichlerinnen und Bindermichler für die Forderung nach einem eigenen Wachzimmer auch auf die Straße gehen, zeigte beispielsweise die heutige vom Pensionistenverband organisierte und von der SPÖ unterstützte Demonstration , an der auch viele LinzerInnen aus den benachbarten Stadtteilen teilnahmen.
Premiere für ein neues Veranstaltungsformat am Bindermichl. Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Gastgarten-Temperaturen ging in der Uhlandgasse ein ausgezeichnet besuchtes Herbstfest über die Bühne. Hunderte BindermichlerInnen genossen den Herbstfrühschoppen unter freiem Himmel. Kulinarisch standen deftige Spezialitäten wie Stelzn oder Weißwürste auf dem Speiseplan, die Enzian Buam waren für die musikalische Unterhaltung zuständig, ein entsprechendes Rahmenprogramm sorgte für Kurzweil. Unter den Festgästen u.a. Bürgermeister Franz Dobusch, Landesrat Dr. Hermann Kepplinger sowie die beiden Linzer Städträte Hans Mayr und Klaus Luger. Der allgemeine Tenor unter den Besuchern: dieses Straßenfest sollte zukünftig einen Fixplatz im Bindermichler Veranstaltungskalender bekommen.

Ein voller Erfolg: das Bindermichler Straßenfest 09, der Herbstfrühschoppen in der Uhlandgasse
Sozialdemokratie in der Sinnkrise
01.10.2009
Willy Brandt meinte einmal sinngemäß, dass Niederlagen stählen und stärken, aber nur dann wenn es ihrer nicht zu viele werden. Die europäische Sozialdemokratie taumelt zurzeit von einer Wahlschlappe zur nächsten. Die SPD erlitt letzten Sonntag bei der Bundestagswahl ihr Waterloo und wurde vom deutschen Souverän zur Unter-25-Prozent-Partei degradiert. Der neuen EU-Kommission werden aller Voraussicht nach gerade einmal nur mehr ein halbes Dutzend Sozialdemokraten angehören, die Konservativen und die Rechten sind im Zeitalter der Wirtschaftskrise europaweit im Vormarsch.
Niederlage von historischem Ausmaß
Die SPÖ Oberösterreich schlitterte am 27. September 09 in eine Wahlniederlage von historischem Ausmaß, in ein Debakel, das weder beschönigt werden kann noch darf. Aber auch wir Linzer Sozialdemokraten mussten den Verlust von über 12 Prozent-Punkten, von 8 Mandaten und der absoluten Mehrheit sowie von einem Stadtsenatssitz hinnehmen. Die Verluste fielen auch im Stadtteil mit über 14 Prozent-Punkten heftig aus, die SPÖ erreichte am Bindermichl gerade einmal noch 50,4 %. Trotz – subjektiv empfundener – guter Arbeit für Linz wurden wir von den WählerInnen schwer abgestraft.
Programmatischer Diskussionprozess
Die Sozialdemokratie findet europaweit offensichtlich zurzeit keine geeigneten Antworten auf die aktuelle Krise und wird zunehmend von den WählerInnen nicht mehr als Problemlöserin ausgemacht. Diese Entwicklung bescherte der SPÖ – in Kombination mit entsprechenden nationalen und regionalen Ursachen - mehrere empfindliche Wahlniederlagen in Folge. Man wird in der aktuellen Phase nicht umhin kommen organisationsintern einen programmatischen Diskussionsprozess in Gang zu setzen, an dessen Ende die Profilschärfung und die teilweise Neupositionierung der Partei stehen müssen.
Profilschärfung & Neupositionierung
Ureigene Kernthemen wie etwa Verteilungsgerechtigkeit, Sicherung des Sozialstaats, Bildungsangebote, Arbeitsplatzschaffung etc. müssen wieder verstärkt und akzentuierter herausgearbeitet werden. Einem Irrglauben dürfen wir allerdings dabei nicht aufsitzen, dass nämlich eine härter sprich restriktivere Gangart in der sog. Ausländerpolitik die Partei wieder nach vorne bringt. Historisch betrachtet hat die österreichische Sozialdemokratie Zuwanderung immer primär als Chance und nicht als Problem gesehen. Daher ein Ja zu klaren Regeln im Integrationsbereich, aber keine Anbiederung an die FPÖ. Das Schüren xenophober Vorurteile darf auch in Zukunft nicht Inhalt sozialdemokratischer Politik sein.
Während die Sozialdemokratie in Oberösterreich am 27. September 09 eine ihrer bittersten Niederlagen erlitt, konnte die FPÖ - wenngleich vom sehr niedrigen 2003er-Niveau ausgehend – kräftig, gerade auch auf Kosten der SPÖ zulegen. Einer der Gründe dafür war sicherlich das sogenannte “Ausländerthema”, das von Strache und Co im Wahlkampf hemmungslos ausgereizt und ausgebeutet wurde. Die FPÖ verwendete einmal Mehr Ausländerfeindlichkeit als Politikersatz, bediente ganz bewusst Klischees und spielte gezielt (und offenbar höchst erfolgreich) mit den Ängsten der Bevölkerung.
Zuwanderung auch als Chance erkennen
Die Sozialdemokratie hat – und dessen müssen wir uns bewusst sein – ein offensichtliches Kommunikations-Problem in der öffentlichen Debatte über den Umgang mit MigrantInnen. Eine glaubhaft vermittelbare, verantwortungsvolle und nicht populistisch orientierte (Neu-)Positionierung im Bereich der Migrations- und Integrationspolitik ist unumgänglich. Der vereinzelt gehörte Ruf nach einer noch restriktiveren Asylpolitik ist dabei allerdings genauso entbehrlich wie der verhängnisvolle Irrglaube durch einen undifferenzierten Rechtsruck WählerInnen zurück zu gewinnen. Es bedarf einer glaubhaften Diskussion ohne Feindbilder und rassistische Untergriffe, wir brauchen einen verständlichen und wieder vermittelbaren Wertekatalog, den die WählerInnen eindeutig mit uns SozialdemokratInnen in Verbindung bringen.
Fairness: gleiche Rechte und Pflichten
Die konservativen und rechten Kräfte versuchen der Bevölkerung immer wieder unsinnigerweise zu suggerieren, der SPÖ wären die Ausländer wichtiger als die Inländer. Faktum ist, dass beide Gruppen einen konstruktiven Beitrag zum Zusammenleben zu leisten haben, basierend auf europäischen Grundwerten, Normen und Regeln. Es muss ganz klar signalisiert werden, dass Regelverletzungen – von wem auch immer begangen – nicht akzeptiert werden und entsprechende Konsequenzen nach sich ziehen werden. Wer legal zu uns kommt, soll auch faire Chancen erhalten, verbunden mit klar definierten Rechten und Pflichten. Gerade dem Bereich der Integration kommt besondere Bedeutung zu. Die SPÖ Linz fordert daher folgerichtig und konsequent eine/n eigene/n Zuständige/n für Integration im neuen Stadtsenat und zeigt damit die zukünftige Richtung klar vor.
Die SPÖ Bindermichl veranstaltet in regelmäßigen Abständen Club-Abende zu bestimmten, gesellschaftspolitisch relevanten Themen. Der Club 07 steht im Jahr 2009 unter dem Motto “Ausländer raus? Stirbt die Humanität in der Sozialdemokratie und im christlichen Europa? ” und hat an mehreren Themen-Abenden die Bereiche Ausländerfeindlichkeit und Migrationsprobleme zum Inhalt.

Heuriger Themenschwerpunkt im Club 07: Migration
Neben spannenden, teils auch sehr kontroversiellen Diskussionen oder einem themenspezifisch sehr bunten Kulinarium stand gestern u.a. die Tatortfolge “Der Baum der Erlösung” auf dem Programm. Das von Felix Mitterer geschriebene Drehbuch, das auf wahren Begebenheiten beruht, erzählt vom schwierigen Zusammenleben der Einwohner von Telfs und den zugewanderten Türken. Der Film ist schlussendlich – trotz aller Gewalt – ein Aufruf zur Versöhnung. Weitere Infos unter: http://www.daserste.de/tatort/sendung.asp?datum=04.01.2009

Gelungener Tatort zum Thema Integration aus der Feder von Felix Mitterer.
Rainer Werner Fassbinders 1974 entstandenes Melodram “Angst essen Seele auf” – von vielen Cineasten als eines der wichtigsten Werke des deutschen Ausnahme-Regisseurs gefeiert – ist ein eindringlicher Film gegen den (Alltags-)Rassismus und leider heute, 35 Jahre später aktueller denn je. Vor allem die radikale Rechte in unserem Land benötigt auf gerade zu perverse Art und Weise das Thema Migration um es für ihre parteipolitischen Zwecke zu missbrauchen. Die sog. “Ausländerfrage” wird somit zum Dauerbrenner und dient vortrefflich dazu politisches Kleingeld auf Kosten der Betroffenen zu lukrieren.
parteipolitischer Missbrauch
Es wäre eine mehr als trügerische Hoffnung zu glauben, dass eine halbherzige Integrationspolitik in Verbindung mit einer hartherzigen Asylpolitik die weitere Abwanderung der WählerInnen zu den Konservativen und Rechten unterbinden würde. Und jeder – aus meiner persönlichen sozialdemokratischer Sicht – illegitime Versuch populistische Parteien rechts überholen zu wollen, macht im Endeffekt nur jene Kräfte stärker, die jetzt schon am meisten von den Verunsicherungen und Ängsten in der Bevölkerung profitieren.
Verunsicherung der Bevölkerung
Es ist an der Zeit Klartext zu reden und Aufklärung darüber zu betreiben, dass unter den aktuellen weltpolitischen Bedingungen Migration zum einen unvermeidlich und zum anderen auch bevölkerungspolitisch absolut notwendig ist. Eine zukunftsorientierte Gesellschaftspolitik braucht diesbezüglich Visionen. Einerseits benötigen wir eine effiziente, sichtbare und konsequente Integrationspolitik und andererseits darf es sich zukünftig nicht mehr lohnen mit Angst, Rassismus und Xenophobie Politik zu machen. Denn Ängste essen auf die Dauer nicht nur Seelen auf, sondern untergraben auch langfristig unseren sozialen Frieden und den gesellschaftlichen Zusammenhalt im Land.

Auch heute Abend lud die SPÖ Bindermichl wieder zum monatlichen Tanz-Café ins Volkshaus in der Uhlandgasse. Bei Live-Musik des Bindermichler Unterhaltungs-Duos “Herzschlag” schwangen viele StadtteilbewohnerInnen begeistert das Tanzbein und legten zu heißen Rhythmen eine flotte Sohle aufs Parkett.

Die SPÖ Bindermichl – im Bild Günther Simon und Stadtteilvorsitzender GR Gerhard Weixelbaumer - legte auch heuer wieder am 1. November gemeinsam mit Repräsentanten des Betriebsrates der voestalpine Stahl sowie des Kriegsopferverbandes Kränze beim Friedensdenkmal nieder. Das nach einem Entwurf von Prof. Helmut Gsöllpointner von Lehrlingen der Voest gefertigte Mahn- und Denkmal wurde bereits 1966 eingeweiht und hat seinen Standort an der Südseite der Bindermichl Kirche.

(Foto: Stadt Linz)
Bereits im Oktober hat am Standort Sportpark Lissfeld, der seit der A7-Untertunnelung unmittelbar an den Landschaftspark Bindermichl grenzt, die neue Trendsporthalle – noch vor der offiziellen Gesamt-Eröffnung – ihren Betrieb aufgenommen. Sie beherbergt u.a. die größte Indoor-Skater-Anlage Österreichs. Neben den Inline-SkaterInnen kommen hier vor allem aber auch die BorderInnen sowie die BMX-Rad-SportlerInnen voll auf ihre Kosten.
Eine weitere Attraktion stellt auch das Indoor-Beachvolleyball-Feld dar. Über ein großes Panoramafenster, das die Halle mit Tageslicht erhellt, hat man einen herrlichen Ausblick auf die gesamte 54.000 Quadratmeter große Sport-Anlage. Die Stadt Linz hat insgesamt 16 Millionen Euro in die Neugestaltung des Lissfeld investiert. Die Jugendlichen finden hier ein umfangreiches Freizeitangebot vor und die Förderung sowohl des Spitzen- als auch des Breitensports wird weiter forciert.

Der neue Linzer Gemeinderat hat sich heute Nachmittag konstituiert. Neben der Angelobung der MandatarInnen des Stadtparlaments und der Stadtregierung stand auch die Einrichtung der einzelnen Gemeinderats-Ausschüsse sowie die Wahl deren Mitglieder auf der Tagesordnung. Details siehe auch unter: http://www.linz.at/Politik/GrSitzungen/index.asp?S_ID=56
Ich persönlich werde auch in meiner zweiten Gemeinderats-Periode wieder dem Kultur- und Tourismus-Ausschuss als Vollmitglied angehören. Darüber hinaus stehe ich dem Verfassungs-, Planungs- und Baurechts-Ausschuss sowie dem Wirtschafts-Ausschuss als Ersatzmitglied zur Verfügung. Meine politischen Schwerpunkte werden auch zukünftig wieder vor allem im Bereich der Kulturpolitik und der Linzer Stadtteilarbeit am Bindermichl liegen.

Bereits seit 2002 in Betrieb: die BewohnerInnen-Tiefgarage im Bereich Kreuzlandl mit 75 Stellplätzen (Foto: Stadt Linz)
Der Linzer Gemeinderat hat im Jahr 2004 ein neues Förderungsmodell für Bewohnerparkgaragen beschlossen. Dies war die Initialzündung für die nachträgliche Errichtung von insgesamt 16 Bewohnertiefgaragen mit insgesamt 862 Stellplätzen in ganz Linz. Am Bindermichl sind aktuell zwei Bauprojekte der WAG in Planung. Im Bereich Avenariusweg wird eine Bewohner-Tiefgarage mit insgesamt 42 neue unterirdischen Stellplätze errichtet. Eine weitere Tiefgarage ist am Kreßweg mit 70 zusätzlichen Parkplätzen geplant.

Club 07: Spannender Diskussionsabend zum heurigen Themenschwerpunkt Migration. Die gestrige Club-Veranstaltung in den Räumlichkeiten der SPÖ Bindermichl ging unter dem Motto “Die kulturellen Unterschiede” über die Bühne. Als Referenten standen die beiden MigrationsexpertInnen der Volkshilfe OÖ Gülcan Gigl und Christian Schörkhuber (http://www.volkshilfe-ooe.at/ ) zur Verfügung. Die informative und spannende, teilweise auch sehr emotional und kontroversiell geführte Diskussion ging bis in die späten Abendstunden.
Es ist ein Faktum, dass Migration zum einen in unserer globalisierten Welt unvermeidlich und zum anderen – gerade auch für Österreich – bevölkerungspolitisch unbedingt notwendig ist. Eine besondere Bedeutung kommt diesbezüglich dem Bereich der Integration zu. Schlüsselfaktoren sind hierbei sicherlich die Bereiche Sprache, Bildung und Wohnungswesen.
Das Thema Integration ist gerade auch auf kommunaler Ebene in den nächsten Jahren die ganz große Herausforderung und die Stadt Linz hat mit der Schaffung eines eigenen Integrations-Ressorts bereits darauf reagiert. Vize-Bürgermeister und Sozialreferent Klaus Luger erarbeitet aktuell im Rahmen des neuen Linzer Sozialprogramms ein eigenes Paket für Integrationsmaßnahmen. Vor allem die intensive Sprachförderung wird dabei im Vordergrund stehen.

Aufbruchsstimmung beim außerordentlicher SP-Landesparteitag in Wels. Die SP OÖ hat gestern im Welser Messezentrum – als notwendige Reaktion auf die schmerzliche Wahlniederlage vom 27. September 2009 – mit ihrem außerordentlichen Landesparteitag den Beginn eines breit angelegten innerparteilichen Reformprozesses eingeläutet. Es war dies der offizielle Startschuss für einen programmatischen und organisatorischen Diskussionsprozess mit dem anspruchsvollen Ziel die SPÖ in Oberösterreich zukünftig wieder als große, linke Volkspartei zu positionieren.
Basisdemokratisches Projekt morgen.rot gestartet. Die inhaltliche, organisatorische und personelle Neuausrichtung der Partei wird im Rahmen des breit angelegten Reformprojekts morgen.rot über die Bühne gehen. Ehrenamtliche MitarbeiterInnen, Funktionäre und MandatarInnen aller Ebenen sollen gemeinsam durch ihren persönlichen Input dieses innerparteiliche Erneuerungsprojekt zum Erfolg führen. Wir SozialdemokratInnen sind aufgefordert gemeinsam unsere SPÖ wieder zurück auf die Erfolgsstraße zu führen: offen, kritikfähig und zukunftsorientiert.

Heute Abend erfolgte die offizielle Eröffnung des Christkindlmarktes am Linzer Hauptplatz. Eine Delegation aus Molln übergab Bürgermeister Franz Dobusch den diesjährigen Weihnachtsbaum. Dieses Foto zum Zeitpunkt der Übergabezeremonie zeigt den Baum bereits in seiner vollen Pracht.

NBH-Weihnachtsfeier. Der Verein Nachbarschaftshilfe der SPÖ Bindermichl lud auch heuer wieder zur traditionellen Weihnachtsfeier ins Volkshaus in der Uhlandgasse. Der stellvertretende Vorsitzende der NBH Bindermichl Hannes Pauschmann und SP-Stadtteilvorsitzender GR Gerhard Weixelbaumer konnten gestern Nachmittag zahlreiche BindermichlerInnen zu diesem zwanglosen Stadtteiltreff begrüßen.

Spaziergang über den Dächern von Linz. Impression vom Publikumsmagnet Höhenrausch, einem der spektakulärsten und breitenwirksamsten Projekte von Linz 09.
Statistiken lügen nicht. Über 2,8 Mio Programm-BesucherInnen werden bis Jahresende Linz09-Kultur in einer von über 7.700 Veranstaltungen in 220 Projekten konsumiert haben. An die 5000 KünstlerInnen aus 66 Nationen haben dem Kulturhauptstadt-Spektakels Leben eingehaucht, die nationalen und internationalen Medien berichteten in über 20.000 Artikeln über das Linzer Mega-Kultur-Event, die Tourismus-Branche kann sich – trotz Wirtschaftskrise – über ein Nächtigungsplus von 11,4 Prozent freuen. Soweit einige nackte Zahlen zum beinahe abgelaufenen Kulturhauptstadtjahr.
2,8 Millionen BesucherInnen bei Linz 09
Gesamt betrachtet kann das Kulturhauptstadtjahr 2009 für Linz durchaus als sehr gelungen und erfolgreich bezeichnet werden. Den interessierten Beobachter wird diese grundsätzliche Feststellung sicherlich nicht sonderlich überraschen. Waren doch die Rahmenbedingungen vom Start weg ideal. Zum einen stand für Programm, Organisation und Marketing ein ausreichend dotiertes Budget von über 70 Mio Euro zur Verfügung, zum anderen verfügt unsere Landeshauptstadt über eine ausgezeichnete kulturelle Infrastruktur.
viel Licht und etwas Schatten
Das Programm-Buch war insgesamt 287 Seiten stark und umfasste eine Vielzahl teilweiser sehr spannender Projekte. Einige davon hatten einen sehr kreativen Linz-Bezug, andere wiederum sind international beliebig austauschbar gewesen. Die publikumswirksame Aufarbeitung des nationalsozialistischen Erbes von Linz war dabei genauso ein Thema wie die Einbeziehung und Aktivierung der Linzer Bevölkerung. Große Publikumsmagneten wie etwa die “Sinnes-Rausch”-Trilogie fanden sich neben gelungenen Uraufführungen wie der Philip-Glass-Oper “Kepler” und vielen kulturellen Kleinoden wie Kepler-Salon oder Bellevue. Einige interessante Projekt wie etwa “Montezuma” oder “Der heilige Berg” sind allerdings abgestürzt und der Erhabenheit der Intendanz Heller zum Opfer gefallen. Als letzteres haben sich im Übrigen auch zahlreiche VertreterInnen der lokalen Kulturszene gesehen, deren Einreichungen nicht berücksichtigt wurden.
vielzitierte Nachhaltigkeit
Was bleibt ist – ohne jede Polemik – der Titel Europäische Kulturhauptstadt 2009. Linz hat in der jüngeren Vergangenheit einen bemerkenswerten Imagewandel erlebt. Die Industriestadt von einst hat sich kontinuierlich zu einer Stadt der Arbeit und Kultur weiterentwickelt. 2009 ist die oberösterreichische Landeshauptstadt als kulturelle Gastgeberin Europas ins internationale Rampenlicht gerückt. Eine aktuelle Spectra-Umfrage belegt, dass sich das Image von Linz durch die Ausrichtung weiter positiv verändert und der Wert und der Bekanntheitsgrad der Marke Linz entsprechend erhöht haben. Bestimmte Investitionen in die Kultur-Hardware wie das AEC, das Salzamt oder den Südflügel des Schlosses (insgesamt wurden 338 Mio Euro für Kulturbauten in die Hand genommen) wären ohne Linz 09 nicht möglich gewesen. Darüber hinaus wird sich das eine oder andere Veranstaltungsformat oder Projekt wie bspw. Höhenrausch, Bellevue, Kepler-Salon, Turmeremit oder Pixel-Hotel im Linzer Kulturprogramm der Folgejahre wiederfinden.


Es weihnachtet bereits im Stadtteil. Im Kreuzlandl fand heute der Bindermichler Adventmarkt statt. Veranstalter war die ARGE Bindermichl, eine Kooperation lokaler Gewerbetreibender, die bereits im September dieses Jahres ein sehr gut besuchtes Straßenfest, das sog. Michl Fest organisiert und damit zur weiteren Stadtteilbelebung aktiv mit beigetragen haben.

Der Club 07 der SPÖ Bindermichl beging seinen letzten Veranstaltungsabend im heurigen Jahr, das themenmäßig ganz im Zeichen der Migration stand, mit einem besonderen kulinarischen Highlight.
Rote Köche vom Bindermichl erneut im Kücheneinsatz
Die vier Roten Köche vom Bindermichl - Hannes Pauschmann, Helmut Ruß, Georg Ellinger und Gerhard Weixelbaumer (vrnl) - kredenzten dabei den Club-BesucherInnen ein abwechslungsreiches dreigängiges Menue. Das Resultat dieser kulturellen Entdeckungsreise, die kulinarische Köstlichkeiten von mehreren Kontinenten umfasste, fand bei den FreundInnen des Clubs 07 großen Anklang.
Budget-Gemeinderat. Der Linzer Gemeinderat hat in seiner heutigen Sitzung (http://www.linz.at/Politik/GrSitzungen/index.asp?S_ID=58) den Voranschlag für 2010 beschlossen. Der von Finanzreferent StR Hans Mayr vorgelegte Budgetentwurf sieht einen Überschuss in der operativen Geschäftstätigkeit, d.h. in der laufenden Gebarung von 220.000 Euro vor. Das Gesamtbudget beträgt insgesamt 648,5 Mio Euro, für Investitionen stehen der Stadt Linz und ihren ausgegliederten Gesellschaften insgesamt 138 Mio Euro zur Verfügung.
Widrigste Rahmenbedingungen. Die Finanz- und Wirtschaftskrise sorgt einerseits für hohe Einnahmenrückgänge bei den Bundesertragsanteilen, andererseits werden sich die Transferzahlungen an das Land weiter auf insgesamt 99,3 Mio Euro erhöhen. Die Schere zwischen den Einnahmen aus Bundesertragsanteilen und den Transferleistungen wird immer größer. Bereits mehr als jeder zweite Euro der Ertragsanteile (52 Prozent) fließt im kommenden Jahr als Transferleistung an das Land Oberösterreich!
Hohes Investitionsniveau – konjunkturbelebende Maßnahmen. Das Investitionsvolumen der Stadt Linz – Magistrat und ausgegliederte Gesellschaften – beträgt 2010 beachtliche 138 Mio Euro, was eine Steigerung von 4,3 Prozent gegenüber 2009 bedeutet. Die Schwerpunkte der städtischen Investitionstätigkeit werden im kommenden Jahr in den Bereichen Soziales, Verkehr, Bildung, Freizeit und Sport liegen.
Stadteilkultur traf Linz 09: das abgelaufene Kulturhauptstadtjahr aus Bindermichler Sicht
27.12.2009

Bellevue, das gelbe Haus - temporäres Kulturwahrzeichen am Bindermichl im Sommer 2009 und eines der Highlights des Kulturhauptstadtjahres. Im Bild: die mobile Wanderausstellung "St. Peter ist Geschichte" zu Gast beim allsonntäglichen Kultur-Brunch.
Das Europäische Kulturhauptstadtjahr fand heuer nicht nur zentral im Linzer Innenstadtbereich, sondern auch mit gleich mehreren nicht ganz alltäglichen, sehr interessanten und publikumswirksamen Projekten direkt am Bindermichl statt. Vor allem der Sommer stand hier ganz im Zeichen von Linz 09. Im Juni war der Bindermichl u.a. beim Kulturhauptstadtteil des Monats erfolgreich mit zwei Projekten vertreten. Näheres siehe unter: http://www.kulturhauptstadtteil.at/bindermichl-spallerhof-keferfeld-oed/idee-5/
Heißer Kultursommer am Bindermichl
Bei “Zsammensitz’n” ging es um die Wiederaktivierung der Innenhöfe als Kommunikationszentren, das Projekt “St. Peter ist Geschichte – ein Stadtteil lebt auf” lud ein zu einer spannenden Zeit- und Entdeckungsreise in die nähere Vergangenheit dreier Linzer Stadtteile. Details siehe Promotion-Video: http://www.youtube.com/watch?v=6_bLifZUlPk

Eines der Erfolgsgeheimnisse von Bellevue: Beteiligung und Einbindung der Stadtteilbevölkerung - im Bild beispielsweise der Gastauftritt der Roten Köche vom Bindermichl, die 40 Gästen ein dreigängiges "Kulinarium in Rot" kredenzten.
Den ganzen Sommer über bezog Bellevue, das gelbe Haus (http://www.bellevue-linz.at/index.php?idcatside=1) sein Quartier im Landschaftspark Bindermichl. Hoch über der Stadtautobahn nahe dem Südportal des A7-Tunnels thronend, wurde diese temporäre Kultureinrichtung vorübergehend zum bestimmenden Ort der Stadtteilkommunikation, zur Bühne, zum Schauplatz des Alltäglichen und des Spektakulären gleichermaßen. Die künstlerische Interaktion im öffentlichen Raum stand in knapp 200 Veranstaltungen – unter aktiver Einbeziehung und Mitwirkung der Linzer Bevölkerung – dabei im Vordergrund. Bellevue gehörte sicherlich mit zu den spannendsten und sympathischsten Projekten von Linz 09.
Aktivierung und Beteiligung der StadteilbewohnerInnen
Als Bindermichler Gemeinderat, Mitglied des Linzer Kulturausschusses und Mitinitiator des St. Peter-Projekts hat es mich ganz besonders gefreut, dass das Konzept mit dem Kulturhauptstadtjahr 09 auch in die Peripherie, in die Linzer Stadtteile zu gehen und die der lebende Bevölkerung aktiv mit einzubinden, inhaltlich voll aufgegangen ist. Es ist einfach wichtig Kultur und Kunst gerade auch im Stadtteil vor Ort entsprechend zu verankern. Ich denke man kann diesbezüglich für 2009 ein absolut positives Resümee ziehen.

Das Volkshaus Bindermichl als eines der Zentren der Stadtteilkultur: im Bild die Ausstellung "St. Peter ist Geschichte", ein lokales Projekt im Rahmen der Linz09-Veranstaltungsreihe Kulturhauptstadtteil des Monats.

Dezember 2009. Die Dämmerung bricht über den Bindermichl herein. Standort Fußgängerübergang Kreisverkehr, Muldenstraße in Blickrichtung Am Bindermichl, Kirche St. Michael.

Februar 2010. Landwiedstraße auf Höhe Eichendorffstraße bei Nacht.

März 2010. Morgenspaziergang im Hummelhofwald – Blickrichtung Hatschekstraße Eingang Landschaftspark Bindermichl Nord.

Jänner 2010. Die Nebel lichten sich. Neujahrstag im Hummelhofwald nahe Hatschekstraße.

Kepler Salon – Ort der kommunikativen Begegnung und der populären Wissensvermittlung. Das Projekt Kepler Salon zählte im abgelaufenen Kulturhauptstadtjahr sicherlich mit zu den sympathischsten Errungenschaften von Linz 09. Die zumeist gut besuchte Veranstaltungsreihe im ehemaligen Wohnhaus von Johannes Kepler in der Rathausgasse erwies sich als ein wahres Kleinod des letztjährigen Kulturmegaspektakels, als ein Ort des populärwissenschaftlichen Dialogs. Es war das erklärte Ziel der Linz09-Macher gemäß dem Prinzip eines “public understandig of knowledge” wissenschaftliches Arbeiten und Forschen auch für den interessierten Laien verständlich zu machen und unterhaltsam zu vermitteln.
Dialog der Wissenschaften – publikumswirksam aufbereitet
Das ganze Spektrum der Wissenschaften wurde 2009 in Form von Vorträgen, Dialogen, Diskussionen, Lesungen und Experimenten behandelt. Der Bogen spannte sich dabei von den Kultur- und Kunstwissenschaften, über die Geisteswissenschaften bis hin zu Medizin, Natur und Technik. Die Stadt Linz und das Land OÖ unterstützen auch 2010 weiterhin finanziell das Projekt Kepler Salon, dessen Konzeption und inhaltliche Linie beibehalten werden sollen. Die Trägerschaft übernimmt zukünftig das Bildungszentrum forte. Die Wiedereröffnung des Kepler Salons ist mit 1. März 2010 terminisiert.

Jänner 2010. Frühmorgens im Landschaftspark Bindermichl auf Höhe Mörikeweg mit Blickrichtung Sportanlage Lißfeld.

Linzer Neujahrsempfang 2010 im Alten Rathaus. Bürgermeister Franz Dobusch konnte heute Abend bereits zum 22. Mal zahlreiche Gäste aus Politik und Wirtschaft zu diesem traditionellen Event begrüßen. Nach einem kurzen Rückblick auf das abgelaufene, höchste erfolgreiche Kulturhauptstadtjahr präsentierte das Linzer Stadtoberhaupt die wichtigsten kommunalen Projekte für 2010 bzw. die kommenden Jahre.

(Viel-)stimmige Showeinlage beim Sternschnuppenball im Pfarrzentrum St. Michael in der Werndlstraße.
Gleich zwei Bälle, beides langjährige und stets gut besuchte Traditionsveranstaltungen, fanden gestern Abend im Stadtteil statt. Dabei konnte ich mich – in Vertretung von Bürgermeister Franz Dobusch – wieder ein Mal davon überzeugen, dass man/frau es versteht am Bindermichl rauschende Feste (bzw. Bälle) zu feiern.
zwei langjährige Traditionsveranstaltungen
Ab 20.00 Uhr lud die Elterninitiative für den Neubau des Kindergartens der Pfarre St. Michael bereits zum 7. Mal zum Sternschnuppen-Ball ins Pfarrzentrum Werndlstraße. Der Reinerlös dieser Veranstaltung kommt regelmäßig dem Kindergarten zugute. Um 20.30 Uhr startete im Volkshaus Bindermichl der Ball des Trachtenvereins D’Linzer Holzknecht. Die legendären Flamingos spielten dabei unter dem Motto “The Rocking Fifties and the Roaring Sixties” für die Ballgäste in der Uhlandgasse auf.
Sternschnuppen über der Werndlstraße & Flamingos im Volkshaus
Einen weiteren Höhepunkt närrischen Treibens am Bindermichl stellt der Kinderfasching der Kinderfreunde Bindermichl dar zu dem Obfrau Silvia Reiter am 31. Jänner 2010 lädt. Am 7. Februar 2010 schließlich findet der Faschings-Frühschoppen der SPÖ Bindermichl (http://www.bindermichl.spoe.at/) statt. Beide Veranstaltungen gehen bei freiem Eintritt im Volkshaus über die Bühne.

Die Flamingos sorgten beim Ball des TV D'Linzer Holzknecht für nostalgische "Rosenstüberl-Atmosphäre" im Volkshaus Bindermichl.

Linz, seit vielen Jahren bereits mit dem Attribut "soziale Musterstadt" tituliert, erhält 2010 ein neues Sozialprogramm.
Der Linzer Gemeinderat hat in seiner heutigen Sitzung den Antrag für die Erarbeitung eines neuen Sozialprogramms beschlossen. Zielsetzung sind u.a. die konsequente Weiterentwicklung der sozialen Infrastruktur sowie die Förderung der Integration von MigrantInnen. Das Detailprogramm soll bis zum Herbst dieses Jahres ausgearbeitet werden.
Weiterentwicklung der sozialen Musterstadt angestrebt
Mit dem heutigen Grundsatzbeschluss reagiert die Stadt Linz auf entsprechende gesellschaftlichen Veränderungen und damit verbundene neue Herausforderungen. Das letzte, 1990 beschlossene Sozialprogramm wurde in den letzten Jahren erfolgreich umgesetzt. Unter dem Motto “Linz eine Stadt für alle” kam es u.a. zur Einführung des Aktivpasses, zum Ausbau der Pflegeheime sowie der mobilen Hilfsdienste oder etwa zur Vollversorgung mit Kindergarten- und Hortplätzen.
keine Zustimmung von FPÖ und BZÖ
Während ÖVP, KPÖ, Grüne und SPÖ den von Sozialreferenten Vizebürgermeister Klaus Luger referierten Antrag unterstützten, stimmten die beiden Rechtsparteien FPÖ und BZÖ dem neuen Linzer Sozialprogramm nicht zu. Die komplette Tagesordnung zur heutigen Gemeinderatssitzung findet sich unter http://www.linz.at/Politik/GrSitzungen/index.asp?S_ID=59

Aktuell wahrscheinlich noch eine Spur zu kalt - ab dem Frühjahr sicherlich der große Renner: kosten- und kabelloses Surfen im Landschaftspark Bindermichl.
Gratis-Internet im Landschaftspark. Die Stadt Linz hat einen neuen Hotspot am Bindermichl installiert. Das gesamte Areal des Landschaftsparks Bindermichl wird dadurch zum Gratis-Surfpoint. Die Benutzung erfolgt einfach und unkompliziert. Die UserInnen wählen mit einem WLANfähigen Gerät die Kennung “Hotspot Linz” und dem Gratis-Internet-Vergnügen steht dann nichts mehr im Weg. Nähere Infos siehe auch unter: http://www.linz.at/hotspot_Portal/
ExpertInnen des Linzer Magistrats haben bereits im Vorfeld der heutigen Sitzung des Sicherheits- und Ordnungsausschusses auf Anregung der SPÖ eine Prüfung möglicher Aufgaben einer Stadtwache vorgenommen. Sie sind dabei – für Kenner der Materie wenig überraschend – zu dem eindeutigen Ergebnis gekommen, dass die österreichische Bundesverfassung im örtlichen Wirkungsbereich einer Bundespolizeidirektion anderen Gebietskörperschaften explizit die Einrichtung eines eigenen Wachkörpers verbietet.
von FPÖ und ÖVP geforderte Form einer Stadtwache rechtlich nicht möglich
Die von FPÖ und ÖVP ursprünglich geforderte Form einer Stadtwache ist daher rechtlich so nicht möglich. Für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ruhe, Ordnung und Sicherheit ist – und das aus guten Gründen - einzig und allein die Bundespolizei zuständig. Der Begriff der Stadtwache ist weiters viel zu sehr an den Ausdruck “Wachkörper” angelehnt und könnte bei der Bevölkerung völlig falsche Erwartungen wecken.
Ordnungsdienst statt Stadtwache
Es bietet sich hier vielmehr der Begriff “Ordnungsdienst” an als eine Art mobile Anlaufstelle die Beschwerden aufnimmt, Missstände meldet, Verwaltungsübertretungen nachgeht oder ihren ureigenen Beitrag zur Sauberkeit der Stadt leistet. Ein derartiger Ordnungsdienst hat allerdings nicht die Kompetenz Personen anzuhalten bzw. die Befugnis zur Identitätsfeststellung. Das ist nämlich Aufgabe der Linzer Polizei, deren Personalstand im Übrigen in den letzten 10 Jahren um volle 35 Prozent (!!) reduziert wurde. Dem ÖVP-geführten Innenministerium gebührt diesbezüglich ein ganz besonderer Dank.

Linzer Stadtteilkultur live vor Ort: im Bild der Auftritt von Smoky Mountain im Rahmen des legendären MAS-Kultur-Megaevents im Volkshaus Bindermichl.
Die Stadt Linz schreibt auch heuer wieder den Förderpreis LinzKultur/4 für innovative Stadtteilkulturarbeit aus, der mit insgesamt 10.000 Euro dotiert ist. Der Linzer Kulturentwicklungsplan (KEP) sieht explizit die Förderung und Unterstützung von Stadtteilkultur-Initiativen vor. Die Voraussetzungen für die Förderungswürdigkeit eines eingereichten Projektes sind zum einem die Bespielung des eigenen Stadtteils, der den Lebens- bzw. Schaffensmittelpunkt darstellt sowie zum anderen die Einbeziehung eines örtlichen Kulturvereins. Nähere Informationen finden sich diesbezüglich auf der Homepage der Stadt Linz.
Stadtteilkultur als Teil der Identität der hier lebenden Bevölkerung
Faktum ist, dass sich ein nicht unerheblicher Teil des Linzer Kulturschaffens an der Peripherie, in den Stadtteilen, im unmittelbaren Wohnumfeld der Bevölkerung abspielt. Daher ist es wichtig das hier vorhandene kulturelle Kreativpotential auch entsprechend zu fördern. Als vehementer Verfechter einer lebendigen und aktiven Stadtteilkultur begrüße ich grundsätzliche jede Initiative, die dazu beiträgt die “kulturelle Nahversorgung” vor Ort noch attraktiver zu gestalten. Als ein den Bewertungskriterien entsprechendes, überaus gelungenes Stadtteilprojekt sei hier exemplarisch aus dem abgelaufenen Kulturhauptstadtjahr Linz 09 “St. Peter ist Geschichte – ein Stadtteil lebt auf” genannt.

Bindermichler Faschingsfrühschoppen 2010. Ausgezeichnete Stimmung herrschte heute im Volkshaus Bindermichl. Die SPÖ lud zum Maskenfrühschoppen inklusive Live-Tanzmusik in die Uhlandgasse ein.

Auch die MitarbeiterInnen der SPÖ Bindermichl amüsierten sich prächtig. Im Bild (vrnl): Claudia Bernegger (Hauptkassierin), Hannes Pauschmann (stv. NBH-Vorsitzender), Franz Petter (Vorsitzender Sparverein der Pensionisten Bindermichl), Marianne Topf (Mitgliederbetreuung) und SPÖ-Stadtteilvorsitzender GR Gerhard Weixelbaumer
Heute Abend findet im Linzer Gemeinderatssaal die Verleihung des mit 13.500 Euro dotierten Förderpreises ”Stadt der Kulturen 2009″ statt. Dieser Preis prämiert alljährlich besondere Projekte im Bereich der integrativen Kulturarbeit. Insgesamt sieben Einreichungen werden dabei in den drei Kategorien “Sozialkulturelle Integration von MigrantInnen”, “Pädagogische Einrichtungen” und “Öffentlicher Raum” ausgezeichnet.
Kategorie “Öffentlicher Raum” thematisch im Mittepunkt
Zu den Preisträgern zählen unter anderem Radio FRO (migRadio), der Kulturverein Peligro (“Inspiring Stanbul”), Volkshilfe OÖ und das Georg von Peuerbach Gymnasium (Schulpartnerschaft), VS 4 Mozartschule (“Einmal von Linz nach Afrika und zurück”), der Kindergarten Breitwiesergutstraße (“Arthur und Anton”), der Verein der Bosniaken NUR (Bildung und Integration von Migranten in Linz” sowie die FH OÖ, Studiengang Soziale Arbeit (“Zusammenwachsen – growing culture”).

Linz 2010 - im Jahr 1 nach dem Kulturhauptstadtjahr konstituiert sich auch ein neuer Stadtkulturbeirat als beratendes Gremium für die Linzer Kulturpolitik.
Der neue Stadtkulturbeirat (SKB) hat sich in seiner heutigen Sitzung konstituiert. Dieses Kollegium besteht seit 2001 und richtet seine Arbeit nach den Leitlinien des Linzer Kulturentwicklungsplanes (KEP) aus. Es handelt sich dabei um ein Gremium mit ausschließlich beratender Funktion in künstlerischen und kulturpolitischen Fragen. Zu seinen Hauptaufgaben gehören das kontinuierliche Vorantreiben eines kulturpolitischen Diskurses sowie die Beteiligung an der kulturellen Weiterentwicklung der Stadt.
kulturpolitischer Diskurs und permanente Weiterentwicklung
Insgesamt 24 ExpertInnen aus den Bereichen Bildende und Darstellende Kunst, Architektur, Freie Szene, Bildung/Schule/Wissenschaft, Literatur, Musik, Kinder- und Jugendkultur, Kunstvermittlung, Gesellschaftspolitik, Volkskultur, Neue Technologien sowie Tourismus und Wirtschaft gehören seit heute dem neuen SKB an. Wie in der Vergangenheit gibt es wieder eine Dreierspitze für den Vorsitz. Die Zusammensetzung der Plattform SKB ist grundsätzlich einem ständigen personellen Erneuerungsprozess (Rotationsprinzip) unterworfen.
breite Vertretung Linzer Kulturschaffender
Um die optimale Vernetzung zwischen dem SKB und dem Linzer Gemeinderat zu gewährleisten, nehmen zum einen die Mitglieder des Kulturausschusses an den Arbeitssitzungen teil, zum anderen gehört der/die jeweilige SKB-Vorsitzende dem Kultur- und Tourismus-Ausschuss (ohne Stimmrecht) an. Als Mitglied letzteren Gremiums freue ich mich bereits auf die zukünftige konstruktive Zusammenarbeit mit dem neuen SKB.
Maria F. ist eine honorige Frau im Dienste der Republik. Stets bemüht die rot-weiß-roten Interessen zu wahren und zu beschützen, steht sie unermüdlich und aufopfernd im stetigen Kampf gegen das Verbrechen. Vermeintliche Gefahren für Partei und Vaterland gilt es da vorweg pauschal im Keim zu ersticken. Getreu diesem Motto stellt die “Law-and-Order”-Lady fürsorglich so u.a. grundsätzlich einmal jeden Migranten unter Generalverdacht, ein jeder Asylwerber mutiert da präventiv zum potentiellen Verbrecher.
AsylwerberInnen unter Generalverdacht
ÖVP-Innenministerin Fekter hat diese Woche, wohl auch um von dem zu erwartenden Misserfolg bei der Volksbefragung in Eberau abzulenken, ihre restriktive Gangart in Sache Asyl weiter verschärft und zum wiederholten Mal versucht die FPÖ weit außen rechts zu überholen. Als hohe Vertreterin einer Partei, die noch immer allem Kopfschütteln zum Trotz auf das Prädikat “christlich-sozial” pocht, spricht sie dort verharmlosend von “Anwesenheitspflicht”, wo es ganz konkret um die Internierung, um das Ein- und Wegsperren von Menschen geht, die kein anderes ”Verbrechen” begangen haben als ihre alte Heimat zu verlassen.
Grundrecht der persönlichen Freiheit verletzt
Fekter spricht sich ungeniert für eine Aufenthaltsverpflichtung für die Dauer des Zulassungsverfahrens aus, d.h. Asylwerber könnten damit für unbegrenzte Zeit kaserniert werden. Was die Innenministerin als Sprachrohr der Konservativen hier – unter dem wohlwollenden kleinformatigen Applaus aus Richtung Muthgasse – publicity-heischend fordert, ist nichts anderes als ein massiver Eingriff in das Grundrecht persönlicher Freiheit. Dieses pauschale Wegsperren von Flüchtlingen widerspricht sämtlichen rechtsstaatlichen Standards.
konservativer Zynismus par excellence
Asylmissbrauch gilt es natürlich zu verhindern, aber sicher nicht durch wochenlanges Einsperren. Es ist mehr als scheinheilig, nein makaber und zu tiefst beschämend wenn der Vorsitzende einer offensichtlich nur mehr dem Namen nach christlichen Partei in diesem unrühmlichen Zusammenhang vom Asylrecht als einem “heiligen Recht” spricht. Christliche Nächstenliebe – made by ÖVP.
Generalsanierung Straßenzug “Am Bindermichl”
22.02.2010

Stadtteilinvestition: in die Generalsanierung des Straßenzuges Am Bindermichl fließen demnächst 500.000 Euro
Eine halbe Million Euro wird in die Generalsanierung des Straßenzuges Am Bindermichl ab dem Kreuzungsbereich Muldenstraße, über die Hatschekstraße bis hin zur Hanuschstraße investiert. Aufgrund des schlechten Fahrbahnzustandes (Frostschäden etc.) sind diese Baumaßnahmen unbedingt erforderlich.
Straßengeneralsanierung im Stadtteil
Im Rahmen dieser Sanierung wird die alte Asphaltschicht entfernt und der Straßenbelag komplett erneuert. Laut Verkehrsreferent Vize-Bgm. Klaus Luger ist dies nur die erste Etappe eines umfangreichen Straßenbauvorhabens am Bindermichl. In den kommenden Jahren soll die komplette Hanuschstraße bis hinunter zur Unionstraße erneuert werden.
Vor mehr als einem Vierteljahrhundert attestierte Ralf Dahrendorf dem damaligen sozialdemokratischen Programm seine Attraktivität um gleichzeitig festzuhalten, dass es sich dabei seiner Meinung nach nur um ein Thema von gestern handle. Ohne nun näher auf die Dahrendorf’schen Analysen einzugehen in deren Schlussfolgerung er das Ende der Sozialdemokratie prophezeite, einer Realität kann man sich aktuell leider nicht verschließen: die europäische Sozialdemokratie schlittert tatsächlich von einer Wahlniederlage zur nächsten und hat wahrhaft schon bessere Zeiten gesehen.
Sozialdemokratie in der Krise?
Hat sich die Sozialdemokratie mit ihren traditionellen Werten wie Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit und Solidarität – wie von vielen behauptet – wirklich zu Tode gesiegt? Viele Versprechen von einst haben sich erfüllt, es ist zu einem Zuwachs von Freiheit und Wohlstand in Europa gekommen. Der klassische Fortschrittsgedanke bietet allerdings zum einem immer weniger Perspektiven und die politische Mitte ist in den letzten Jahren zum anderen deutlich nach links gerückt. Dies führt zu dem Paradox, dass der Sozialdemokratie plötzlich ein Mehrfrontenkampf auf eigenem Territorium aufgezwungen wird. Die Konservativen bemächtigen sich vermehrt traditionell sozialdemokratischer Themen. Darüber hinaus kommt es anstelle des weiterhin notwendigen Kampfes um materielle Besserstellung und Umverteilung immer mehr zu einem Kampf um Identitätsfragen. Und gerade bei Themen wie Migration oder Integration offenbaren sich augenscheinlich die Schwächen der Sozialdemokratie.
Neupositionierung notwendig
Es sollte uns durchaus zu denken geben, wenn – jetzt auf Österreich herunter gebrochen – die SPÖ in den 70iger Jahren noch mehr Mitglieder hatte als bei der letzten EU-Wahl WählerInnen. Seit dem Frühjahr 2009 setzt es eine Wahlschlappe nach der anderen und im September letzten Jahres haben wir SozialdemokratInnenen in Oberösterreich unser Waterloo, ein Debakel von historischem Ausmaß erlitten. Als unmittelbare Reaktion auf diese mehr als schmerzliche Niederlage bei den Landtags- und Gemeinderatswahlen wurde parteiintern der Reformprozess morgen.rot initiiert, wo es aktuell um nichts Geringeres als die inhaltliche, organisatorische und personelle Neuausrichtung unserer Landespartei geht. Auf Bundesebene wurde letzten Freitag das online-Reformprojekt “Österreich 2020″ gestartet. In 8 nach Themen gesplitteten Arbeitsgruppen sollen hier unter möglichst breiter Beteiligung Zukunftsfragen erörtert und Visionen entworfen werden, heißt es diesbezüglich aus der Löwelstraße.
morgen.rot & Österreich 2020
Zukunftstaugliche Visionen und durchdachte, zielgruppenspezifische Strategien werden wir auch brauchen um im politischen Wettbewerb wieder reüssieren zu können. Das 20. Jahrhundert als das von Dahrendorf genannte Jahrhundert der Sozialdemokratie ist – wie ein Blick auf den Kalender beweist – tatsächlich vorbei und vor uns SozialdemokratInnen stehen neue gesellschaftliche Herausforderungen, denen wir uns auch stellen werden. Eine Neupositionierung und -ausrichtung der Partei wird dabei allerdings langfristig unumgänglich sein ……
Bindermichler Stadtteil-Stammtisch 2010. Gute Stimmung herrschte heute Abend beim ersten Frühjahrstreffen des Bindermichler Stadtteil-Stammtisches. Gastgeber war das traditionelle Café Gschirreiter mit Hausherrn Günther Lengauer. Das Team der SPÖ Bindermichl rund um Stadtteilvorsitzenden GR Gerhard Weixelbaumer plauderte zwanglos mit den zahlreich erschienen Gästen und stand für Anfragen zur Verfügung.
Im Zuge der Sanierung des Straßenzuges am Bindermichl kommt es heuer auch zu einer Neugestaltung der Kreuzung Am Bindermichl – Hatschekstraße. Es werden zusätzlich zum bereits vorhandenen westseitigen Übergang vier zusätzliche Schutzwege an den übrigen Kreuzungsästen errichtet.
Es kommt dabei u.a. auch zu einer Vergrößerung des derzeitigen Kurvenradiuses von 13 auf 15 Meter sowie einer entsprechenden Adaptierung des Innenradiuses des Radweges. Die Fußgängerübergänge werden durch das Hinweiszeichen “Kennzeichnung eines Schutzweges” sowie eine Blinklichtanlage gesichert.
In der Regierung hat man sich geeinigt. Die ÖVP hat ihre neuerliche Zustimmung zu einer Mindestsicherungs-Light-Variante, die grundsätzlich schon mehrmals außer Streit gewesen ist, plötzlich mit einem SPÖ-Ja zu einer Art Transferkonto, der sog. “Transparenzdatenbank” junktimiert. Dieser Begriff ist insofern erstaunlich, zumal die ÖVP zum Thema Eigentransparenz beispielsweise im Bezug auf die Offenlegung ihrer Parteispenden ein durchaus ambivalentes Verhältnis pflegt.
Transparenzdatenbank versus Mindestsicherung light
Der schwarze Pressedienst machte bereits in mehreren Aussendungen klar, was unter dem sperrigen Begriff einer “Transparenzdatenbank” gemäß konservativer Diktion zu verstehen ist, nämlich das von Josef Pröll geforderte “Transferkonto”. VP-Generalsekretär Kaltenegger sprach wörtlich von einer “Einigung auf Transferkonto” und Sozialsprecher Wöginger meint diesbezüglich etwa: “Jetzt müssen wir das Transferkonto nicht mehr fordern, jetzt haben wir es.” Generell zeigen sich die ÖVP-Bünde und die Wirtschaftskammer hoch erfreut.
Wirtschaft hoch zufrieden
Wenn gleich die Transparenzdatenbank nun mehr auch alle “nicht monetären Leistungen”, also nicht nur Transferleistungen sondern auch Subventionen und Förderungen etwa für Landwirte und Selbständige beinhalten soll, sind doch noch sehr viele Fragen – darunter etwa auch die Administrierbarkeit – offen. Klargestellt wurde von VP-Seite nur, dass die Zustimmung zur Mindestsicherung durchaus noch ein weiteres Mal zurückgezogen werden könnte, sollte die Arbeitsgruppe zur Transparenzdatenbank nicht zum gewünschten Ergebnis kommen. Ah, ja!
viele Fragen offen
Fazit: ÖVP-Chef Pröll ist stolz darauf, “sein” Transferkonto durchgesetzt zu haben, auch wenn es jetzt anders heißt: “Namen tun nichts zur Sache.” Abschließend versichert der Finanzminister noch treuherzig und gütig lächelnd die SPÖ in dieser Causa nicht über den Tisch gezogen zu haben …..

Gerade auch die Linzer SozialdemokratInnen - im Bild am Standort Unionkreuzung - machen sich für die Rechte der Frauen stark. Es gibt hier nach wie vor noch viel zu tun.
“Nicken Sie zum Frauentag” – unter diesem Motto stand heute Früh eine Aktion der SP OÖ anlässlich des Internationalen Frauentages. Dieser traditionelle Kampftag für die Frauenrechte wird am 8. März weltweit begangen. Es geht u.a um gleichen Lohn für gleiche Arbeit, um die Gleichberechtigung am Arbeitsmarkt, generell um den verstärkten Kampf gegen jegliche Form weiblicher Diskriminierung.
In der Landeshauptstadt haben sich – bei gemessenen minus 13 Grad – zahlreiche AktivistInnen und FunktionärInnen der SPÖ Linz an vielen zentralen Einfahrtsstraßen quer über das gesamte Gemeindegebiet an dieser Aktion beteiligt und mit einer mehrteiligen Plakataktion (vier unterschiedliche Sujets) auf die nach wie vor nicht befriedigende Situation nachdrücklich hingewiesen.

Die Club 07-Macher (vrnl): PR-Referent Helmut Russ, die Dreier-Club-Leitung Georg Ellinger, Hertha Egger, BR a.D. Karl Wöllert und SP-Vorsitzender GR Gerhard Weixelbaumer.
Der Club 07 der SPÖ Bindermichl startete gestern mit einem Klassiker des modernen österreichischen Kabaretts ins Frühjahrssemester. Das erste Halbjahr 2010 steht thematisch ganz im Zeichen der Aufarbeitung der schweren Wahlniederlage vom 27. September letzten Jahres. Im Anschluss an die Politsatire “Freundschaft” mit dem kongenialen Duo Erwin Steinhauer und Rupert Henning als Protagonisten wurde die notwendige Erneuerung der Partei leidenschaftlich und emotional diskutiert.
Neben dem persönlichen Input ihrer einzelnen Mitglieder und der Durchführung der zweitägigen Strategie-Klausur “Bindermichl 2015″ leistet die SPÖ Bindermichl u.a. mit dieser Diskussionsreihe ihren ganz individuellen Beitrag zum parteiinternen Erneuerungsprozess morgen.rot. Themen wie politisches Netzwerken oder Parteienmarketing stehen beispielsweise in den nächsten Monaten am Veranstaltungsplan des Club 07.

Outdoor-Freizeitspaß für alle: zahlreiche Spielplätze und Freizeiteinrichtungen laden im Stadtteil zu Spiel und Sport ein.
Pünktlich zum Frühlingsbeginn am 20. März stellt sich endlich auch das Wetter auf den Kalender ein. Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen steht dem Freizeitspaß für Kinder und Jugendliche im Freien nun nichts mehr im Wege. Die Stadt Linz betreibt zahlreiche Spielplätze und Freizeitanlagen. Den Bindermichler Kids und Jugendlichen stehen u.a. folgende Einrichtungen im Stadtteil zur Verfügung:
- Landschaftspark Bindermichl: zahlreiche Spielgeräte für Kinder und Jugendliche an unterschiedlichen Plätzen im Park sowie eine Multisportanlage, Skaterpark, Beachvolleyball und Streetsoccer.
- Hummelhofwald: Kinder- und Jugendspielplatz mit zahlreichen Spielgeräten
- Sportzentrum Lißfeld: Trendsporthalle für Skater, BoarderInnen und Biker und Beachvolleball sowie zahlreiche weitere Sportstätten
- Jugendspielplatz Hummelhofstraße
- Hummelhofbad: Beachvolleyball-Platz
Bindermichl lokal. Im Rahmen des Linzer Konjunkturprogramms, das zahlreiche wirtschaftsbelebende und arbeitsplatzsichernde Maßnahmen vorsieht, werden u.a. aktuell bei der Volks- und Hauptschule Korefschule in der Ramsauerstraße (VS 30 bzw. HS 22) um rund zwei Millionen Euro die Fenster und Fassaden sowie das Dach des Hauptschulgebäudes erneuert. Großer Wert wird dabei auf eine effiziente Wärmedämmung gelegt.

Die SPÖ Bindermichl lud auch gestern wieder zum allmonatlichen Tanz-Café ins Volkshaus: im Bild der Obmann des Sparvereins der Pensionisten Bindermichl Franz Petter und SP-Stadtteilvorsitzender GR Gerhard Weixelbaumer.
Nähere Infos auch unter: http://blogs.webzeilen.net/weixelbaumer/2009/08/19/bewegt-bindermichler-tanz-cafe-aktiv-fur-unseren-stadtteil-5/
Die Belastungswelle rollt und die nationalen Opfer der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise sollen nun weiter kräftig – unter dem wohlwollenden Applaus möglicher Verursacher und ihrer Lobbyisten – zur Kasse gebeten werden und einen Löwenanteil zur notwendigen Budget-Konsolidierung leisten. Josef P., seines Zeichens oberste Säckelwart der Republik sowie Freunde und Konsorten aus Partei, Wirtschaftskammer und Industriellenvereinigung zeigen hier ein durchaus beachtenswertes kreatives Talent, wenn es darum geht via neue Massensteuern das Budget vor allem einnahmenseitig – mehrheitlich auf Kosten der ArbeitnehmerInnen – zu sanieren.
ArbeitnehmerInnen zahlen für Budgetsanierung
Neben der angedachten Erhöhung der Mehrwertsteuer liegen hier vor allem Vorschläge für neue Abgaben auf Energieträger voll im schwarzen Trend. Wirklich abenteuerlich wird es aber dann, wenn die Protagonisten vermeintlich christlich-sozialer Prägung dieses plumpe Abkassieren zur Stopfung der Budgetlöcher als ökologische Steuerreform zu verkaufen versuchen und damit massiven Etikettenschwindel betreiben. Egal ob Mitterlehner, Berlakovich und Co nun von einer CO2-Abgabe oder einer weiteren Erhöhung der Mineralölsteuer reden, es handelt sich hierbei nicht um die durchaus wünschenswerte Ökologisierung unseres Steuersystems, sondern es geht alleinig um die Sanierung des angeschlagenen Staatshaushalts und den durchschaubaren Versuch der selbigen ein unverdächtiges grünes Ökomäntelchen umzuhängen. Ein wesentliches Element nämlich die Verwendung des Aufkommens aus einer solchen Steuerreform fehlt in der aktuellen Diskussion nämlich gänzlich.
Konservativer Etikettenschwindel im grünen Ökomäntelchen
Anstatt weiter die große Masse der ArbeitnehmerInnen die Auswirkungen der nicht von ihnen versursachten Wirtschaftskrise ausbaden zu lassen, ist es höchst an der Zeit konstruktive Vorschläge zur Abdeckung des ca. 1,7 Milliarden großen, einnahmenseitigen Konsolidierungsbedarfs zu realisieren. Betrachten wir beispielsweise doch einmal die Praxis der Vermögensbesteuerung in diesem Land, reden wir über steuerschonende Privatstiftungen und die Banken-Solidarabgabe, hinterfragen wir die aktuelle Gruppenbesteuerung in Österreich, die es Unternehmen mit Milliardengewinnen erlaubt keinen einzigen Cent davon an den rot-weiß-roten Fiskus abzuführen. Reden wir doch einfach über die Tatsache, dass die vollstreckbaren Steuerschulden der Unternehmer in Österreich an die 2,5 Milliarden Euro betragen. Herr Finanzminister, seien Sie doch auch auf diesem Gebiet ein wenig kreativ!
Rechter Sumpf & braune Flecken: ÖVP-naher Akademikerbund forderte Aufhebung des NS-Verbotsgesetzes
25.03.2010
ÖVP-Obmann Josef Pröll erhielt – ebenso wie zahlreiche weitere schwarze Regierungsmitglieder und Spitzenfunktionäre – im November des Vorjahres brisante Post. In einem Schreiben forderte ein gewisser Josef Müller, seines Zeichens Obmann des Wiener Akademikerbundes, einer Vorfeldorganisation der Volkspartei lapidar die “ersatzlose Aufhebung” des NS-Verbotsgesetzes, das u.a. die Leugnung der Existenz von Gaskammern und NS-Verharmlosungen unter Strafe stellt. Dieses haarsträubende Positionspapier, das eingangs erwähnten Adressaten mit der Bitte um Stellungsnahme zugegangen ist, enthielt weiters in einem Aufwaschen die Forderungen nach einer “generellen Beendigung der Einwanderung”, einer ersatzlosen Streichung des Gleichbehandlungsgesetzes sowie einer “fundamentalen Korrektur” der Fristenregelung.
Überlange Bedenkzeit: ÖVP reagiert mit satter 5 monatiger Verspätung
Ungeheuerlich. Die Empörung über dieses widerliche Infragestellen des Verbotsgesetzes unter der zynischen Berufung auf Meinungsfreiheit ist jetzt zu recht groß. Die VP-Granden sind um Schadensbegrenzung bemüht, man geht auf Distanz zum parteinahen Akademikerbund und schließt deren Wiener Obmann aus der Partei aus. Soweit, so gut. Es stellt sich allerdings die Frage, warum diese innerparteiliche Reaktion so lange auf sich hat warten lassen. Herr Müller und Konsorten sind bereits in der Vergangenheit mehrmals und wiederholt durch rechtsextreme Ergüsse und braune Rülpser unangenehmst aufgefallen. VP-Urgestein Andreas Khol meint etwa über Müller, dass dieser kein “Ersttäter” sei und selbiger bereits durch “andere rechtsextreme Äußerungen” aufgefallen sei. Da stellt sich nun die Frage, warum ein Mensch mit einer solchen Gesinnung bis gestern in der Volkspartei willkommen war.
Ewiggestriges Gedankengut darf nicht wieder salonfähig werden
Faktum ist, dass sich seit dem VP-Sündenfall im Jahr 2000, nämlich die ultrarechte FPÖ in die Regierung zu holen, das innenpolitische Klima und die demokratische Hygiene in unserem Land massiv verschlechtert haben. Es ist unerträglich, dass ein Martin Graf, Mitglied der vom DÖW als rechtsextrem eingestuften, schlagenden Burschenschaft “Olympia” als 3. Nationalratspräsident eines der höchsten Ämter in Staat inne hat und regelmäßig seine Gesinnung öffentlich auslebt, dass in Neonaziforen aktive FPÖ-Politiker als Zukunftshoffnungen genannt werden, dass die Kandidatur einer Frau Rosenkranz mit der ihr eigenen Weltanschauung für das Amt des Bundespräsidenten überhaupt möglich ist und es ist unerträglich, dass Fremdenfeindlichkeit und Xenophobie in diesem Land in einem von konservativen und rechten Kräften bewusst aufbereiteten politischen Klima weiter zu nehmen. Es ist Vorsicht angesagt!

Das Team der SPÖ Linz macht sich gemeinsam stark für eine gerechte und faire Umverteilungspolitik. Der heurige 1.Mai-Aufmarsch der Linzpartei steht unter dem kämpferischen Motto "Zeit für Gerechtigkeit". (Foto: Pixelkinder/SPÖ Linz)
Der 1. Mai als internationaler Tag der Arbeit hat eine lange Tradition. 1890 gingen an diesem Datum erstmals Millionen von ArbeiterInnen europaweit auf die Straße, um u.a. für einen 8-Stunden-Tag zu demonstrieren. Auch in Linz kam es damals bereits zu einer ersten großen Massenkundgebung . Seit 1919 ist der 1. Mai in Österreich Staatsfeiertag. Auch heute noch – 120 Jahre später – hat dieser Tag nichts von seiner Faszination und Berechtigung eingebüßt. Es handelt sich hierbei um keinen Anachronismus – wie vom politischen Gegner gerne unterstellt – sondern um gelebte Tradition.
Nein zu neuen Massensteuern à la ÖVP
1890 ging es um den 8-Stunden-Tag, heute geht es um Verteilungsgerechtigkeit. Es ist höchst an der Zeit die Verursacher der Finanz- und Wirtschaftskrise ihren Beitrag zur Budgetkonsolidierung leisten zu lassen, anstatt weiter die große Masse der ArbeitnehmerInnen überproportional zu belasten und zu schröpfen. Wir brauchen keine neuen Massensteuern à la ÖVP wie eine CO2-Abgabe oder eine Erhöhung der Mineralölsteuer. Die Konservativen betreiben hier massiven Etikettenschwindel wenn sie von der Ökologisierung des Steuersystems reden, in Wirklichkeit aber ohne jede Zweckbindung nur das Stopfen von Budgetlöchern meinen.
Krisenverursacher gehören zur Kasse gebeten
Was wir hingegen wirklich brauchen ist etwa die Einführung einer Finanztransaktionssteuer beispielsweise in Form einer Börsenumsatzsteuer, eine Besteuerung des Vermögenszuwachses, eine radikale Reform der Gruppen- und Stiftungsbesteuerung, eine angemessene Bankenabgabe sowie die konsequente Eintreibung vollstreckbarer Steuerschulden der Unternehmer. Auch mit diesen Maßnahmen lässt sich eine Sanierung des angeschlagenen Staatshaushalts vortrefflich einnahmenseitig durchführen. Es ist dabei nur ein wenig Kreativität gefragt ….

Das bewährte Team der Stadtteil-SPÖ spielte heute Vormittag wieder Osterhase am Bindermichler Grünmarkt. Im Bild (vlnr): PR-Referent Helmut Ruß, SP-Stadteilvorsitzender GR Gerhard Weixelbaumer und Frauenvorsitzende Margit Obermayr verteilten an die MarktbesucherInnen einen kleine Ostergruß und standen für persönliche Gespräche zur Verfügung.
Kultur-Phönix aus der Zigaretten-Asche: neues Nutzungskonzept für Linzer Tabakfabrik in Arbeit
03.04.2010

Neustart für die Linzer Tabakfabrik: die ehemalige "Tschick-Bude" mutiert zukünftig zum Haus der Kultur und Bildung (Foto: Detailaufnahme Kalenderblatt "Geschlossen" aus dem aktuellen Kunstkalender des GBV - Gemeinnütziger Graphischer Bildungsverein).
Der Linzer Gemeinderat hat in seiner Sitzung vom 4. Juni 2009 den Erwerb der denkmalgeschützten Linzer Tabakfabrik, einst von Schüssel und Grasser weit und Wert verscherbelt – sprich privatisiert – und seit September letzten Jahres als Produktionsstätte für immer geschlossen, sowie die Errichtung einer Entwicklungs- und Betriebsgesellschaft für die künftige Nutzung des Gebäudes beschlossen. Die Stadt Linz kaufte das architektonisch bedeutsame Bauwerk mit insgesamt 70.000 Quadratmeter Nutzungsfläche um 17 Millionen Euro von Japan Tobacco. Das nach den Plänen der beiden Architekten Behrens und Popp errichtete Hauptgebäude der Tabakfabrik gilt als eines der wichtigsten Industriedenkmäler Österreichs.
Linzer Tabakfabrik: von der “Tschick-Bude” zum Haus der Kultur und Bildung
Der für die städtischen Immobilien zuständige Stadtrat Hans Mayr sieht für die Dauernutzung des Gesamtareals zwei bis drei Schwerpunkte, nämlich innerhalb der Bereiche Kultur, Bildung/Wissenschaft und Kreativwirtschaft. Die Unterbringung eines Stützpunktes einer Linzer Medizin-Universität oder einer Business School sind für ihn genauso vorstellbar wie eine Nutzung durch unterschiedliche Kultureinrichtungen. “Ein einziger Nutzungszweck ist unwahrscheinlich, da sind die Flächen zu groß”, so Mayr.
Vorstudie zeigt drei unterschiedliche Nutzungsszenarien auf
Univ.-Prof. Dr. Robert Bauer hat bereits im Auftrag der Stadt Linz eine Vorstudie zur Nutzung ausgearbeitet, die vorerst die drei Nutzungsszenarien Kreativstadt, Exzellenz und Jugend, Toleranz und Material vorsieht. Das endgültige Konzept wird in voraussichtlich drei Jahren feststehen. Bis dahin wird die Tabakfabrik für diverse Kulturveranstaltungen, die nicht im Widerspruch zu einem zukünftigen Konzept stehen, genutzt. Ein Teil des heurigen Ars Electronica Festivals wird beispielsweise bereits am Areal der Tabakfabrik über die Bühne gehen.
Bindermichler Stadtteil-Stammtisch neu, Abend Nr. 2: Schauplatz des heutigen Bindermichler Stadtteil-Stammtisches war das gut besuchte Buffet der IQ-Tankstelle in der Werndlstraße beim Landschaftspark, das vom Ehepaar Daubora und Kristijan Lucic betrieben wird.
Gemeinderat Gerhard Weixelbaumer sowie zahlreiche weitere FunktionärInnen der SPÖ Bindermichl standen wieder in gemütlicher und zwangloser Wirtshaus-Atmosphäre für Gespräche und Anfragen aller Art gerne zur Verfügung. Die Fortsetzung dieser Veranstaltungsreihe folgt Anfang Mai im Galeristüberl im Volkshaus Bindermichl.

Foto 1: Hannes Pauschmann, stv. NBH-Vorsitzender und GR Gerhard Weixelbaumer, SP-Stadtteilvorsitzender im gemütlichen Gespräch mit den BesucherInnen.
Die NBH – Nachbarschaftshilfe Bindermichl lud auch heuer wieder zum traditionellen Kaffee-Kränzchen. Viele BindermichlerInnen folgten heute Nachmittag der Einladung ins Volkshaus in der Uhlandgasse. Das Team rund um den stv. NBH-Chef Hannes Pauschmann verwöhnte die zahlreich erschienenen Gäste bei Live-Musik mit Kaffee, Kuchen und einem warmen Imbiss.
Unter den BesucherInnen auch in Vertretung von Bürgermeister Dobusch, Gemeinderat Gerhard Weixelbaumer, der sich ebenfalls bestens unterhielt: “Eine wirklich gelungene Veranstaltungsreihe – man muss den ehrenamtlichen MitarbeiterInnen der Nachbarschaftshilfe Bindermichl hier wirklich ein großes Lob aussprechen. Sie machen einen tollen Job!”
Sport & Fun auf 56.000 Quadratmeter-Areal: Multifunktionsanlage Lissfeld offiziell eröffnet
17.04.2010

Bild 1: Der Linzer Bürgermeister Franz Dobusch übergab - unter dem Applaus vieler sportbegeisterter StadtteilbewohnerInnen - den neuen multifunktionalen Sportpark Lissfeld der Öffentlichkeit.
Bürgermeister Franz Dobusch, Vizebürgermeisterin Christiana Dolezal und Stadtrat Hans Mayr haben gestern den neuen, multifunktionalen Sportpark Lissfeld offiziell eröffnet. Die Einrichtungen des mit 5,6 Hektar größten Linzer Sportparks stehen den LinzerInnen bereits seit Ende letzten Jahres im vollen Umfang wieder zur Verfügung. Zentral im Einzugsgebiet des Bindermichls und des Spallerhofs gelegen und unmittelbar an den Landschaftspark A7 grenzend, bietet das Lissfeld sowohl für den Spitzen- als auch für den Breitensport eine ganze Menge an Betätigungs- und Trainingsmöglichkeiten. Linz wird mit der erfolgreichen Generalsanierung des Lissfelds einmal mehr seinem Ruf als Sportstadt gerecht.
Breites Sportangebot für alle Generationen
Als Publikumsmagnet der neuen Anlage erweist sich vor allem die 1.000 Quadratmeter große Trendsporthalle, die u.a. die größte Indoor-Skater-Anlage Österreichs beherbergt. Aber auch die Inline-SkaterInnen sowie die BorderInnen und BMX-Rad-SportlerInnen kommen hier voll auf ihre Kosten. Desweiteren steht noch eine Indoor-Beachvolleyball-Anlage zur Verfügung. Das neue Zentralgebäude beherbergt eine moderne Tischtennishalle, einen multifunktionalen Gymnastik- und Ball-Saal sowie einen Gastronomiebereich. Eine Tennishalle und attraktive Außenanlagen runden das umfangreiche Sportangebot im Lissfeld ab. Der neue Sportpark ist eine echte Bereicherung für die beiden Linzer Stadtteile Bindermichl und Spallerhof.
Bindermichler Club 07 im Zeichen der Parteireform: das Netzwerk Sozialdemokratie am Prüfstand
13.04.2010

SP-Bezirksgeschäftsführer GR Christian Forsterleitner diskutierte mit den FreundInnen des Club 07 der SPÖ Bindermichl über das breitgefächerte Netzwerk Sozialdemokratie.
Bei der heutigen Diskussionsveranstaltung des Clubs 07 der SPÖ Bindermichl – Schwerpunktthema des Frühjahrssemester ist der innerparteiliche Reformprozess – ging es um die Bedeutung und den Stellenwert der befreundeten Vorfeldorganisationen wie Kinderfreunde, Jugendorganisationen, FSG, Pensionistenverband, ASKÖ, Naturfreunde etc. für die Partei.
Als Referent stand der Bezirksgeschäftsführer der SPÖ Linz, GR Christian Forsterleitner zur Verfügung. Bei der anschließenden Diskussion wurde die Großfamilie Sozialdemokratie von allen Seiten kritisch beleuchtet und gemeinsam nach neuen Chancen und Herausforderungen gesucht.
Linzer Schlossmuseum, Südflügel. Unser Bundespräsident Heinz Fischer, der aktuell durch ganz Österreich reist und für seine Wiederwahl am 25. April 2010 wirbt, machte heute Abend Station in Linz. Heinz Fischer wusste in seiner überzeugenden Rede nicht nur durch Authentizität und Offenheit zu punkten, er suchte darüber hinaus auch bei jeder Gelegenheit das direkte Gespräch und den persönlichen Kontakt zur Linzer Bevölkerung, die zahlreich auf den Schlossberg gekommen war.
Der Linzer Gemeinderat hat in seiner heutigen Sitzung ein umfassendes Integrationspaket für die Landeshauptstadt mit den Stimmen von Rot und Grün beschlossen. Die ÖVP hat diesem wichtigen Maßnahmenpaket partiell, die FPÖ ganzheitlich die Zustimmung verweigert. Unter dem Titel “Für den besseren Zusammenhalt unserer Gesellschaft” hat Integrationsreferent VB Klaus Luger ein Maßnahmenpaket von insgesamt 21 Einzelprojekten präsentiert, welches nachhaltig ein möglichst konfliktfreies Zusammenleben von Inländern und MigrantInnen gewährleisten soll. Vor allem der Sprachförderung kommt dabei zentrale Bedeutung zu.
Entlarvendes Abstimmungsverhalten von ÖVP und FPÖ
Es handelt sich dabei um Projekte, die im eigenen Wirkungsbereich der Stadt Linz relativ rasch umgesetzt werden können. Es geht dabei u.a. um die Forcierung von Maßnahmen im Bereich der Sprach- und Lehrnförderung sowie in den Bereichen Jugend, Kultur, Sport, Freizeit, Verwaltung, Integrationsmaßnahmen im Wohnumfeld, Gesundheit sowie um Projekte für eine Verbesserung der Bildungspartnerschaft zwischen Schule und Elternhaus.
VP-Watzl plädiert vehement für Wiederaufstellung von Hitler-Geschenk
Die beiden Rechtsparteien im Linzer Gemeinderat, FPÖ und ÖVP trugen aber nicht nur diesen wichtigen Amtsantrag nicht mit, sondern legten auch bei anderen Tagesordnungspunkten ein teilweise doch recht eigenartiges Abstimmungsverhalten an den Tag. Die SPÖ-Resolution “Entlassung der Aphrodite-Statue aus dem Denkmalschutz” und damit die Verhinderung der Wiederaufstellung dieser Statue, die einst Adolf Hitler Linz zum Geschenk gemacht hat, wurde sowohl von den Freiheitlichen als auch von den Konservativen abgelehnt.
FPÖ stimmte Antrag gegen die Infragestellung des NS-Verbotsgesetzes nicht zu
Diese konterten gar mit einem eigenen Dringlichkeitsantrag und Erich Watzl machte sich dabei vehement für die Wiederaufstellung besagter Statue stark und stellte dabei unglaublicherweise sogar das Wort “Gesetzesbruch” in den Raum. Die Freiheitliche Partei wiederum sah sich offensichtlich außer Stande einer Resolution gegen die Infragestellung des NS-Verbotsgesetzes zuzustimmen ………

Samstag, 8.00 Uhr morgens, Grünmarkt Teuflstraße - die SPÖ Bindermichl wirbt auch am letzten Tag vor der Wahl noch mit vollem Einsatz für unsere Bundespräsidenten. Es gibt Süßes in Form von "Fischer-Schnitten".
Bundespräsidenten-Wahl 2010. Der Amtsinhaber Heinz Fischer hat in den vergangenen 6 Jahren in der Hofburg einen sehr guten Job gemacht. Als oberster Repräsentant der Republik hat er die Interessen unseres Landes international bestens vertreten und im Inland genießt er – als einer der beliebtesten Politiker Österreichs – das Vertrauen weiter Teile der Bevölkerung. Der Bundespräsident überzeugt durch Erfahrung, Offenheit und Authentizität und sucht regelmäßig das direkte Gespräch und den persönlichen Kontakt. Es gibt viele gute Argumente ihn wiederzuwählen und absolut keinen Grund ihn nicht in seinem Amt zu bestätigen.
Heinz Fischer – wer sonst?
Sehr befremdlich und demokratiepolitisch äußerst bedenklich ist hingegen die destruktive Haltung der ÖVP. Die Partei hat sich entschlossen – mangels Erfolgsaussicht und der Beliebtheitswerte von Heinz Fischer – auf eine eigene Kandidatur zu verzichten. So weit, so gut. Die Performance, die die Konservativen, die sich nach Eigendefinition tatsächlich noch immer als staatstragende Partei sehen, aber aktuell an den Tag legen, ist mehr als letztklassig. Keinen Kandidaten zu nominieren und gleichzeitig die eigene enttäuschte Klientel wissen zu lassen, dass führende schwarze Parteigranden “weiß”, sprich ungültig zu wählen gedenken, das ist unserer Demokratie schlicht und einfach nicht würdig.
demokratiefeindlich: führende VP-Vertreter rufen zum Weiß-Wählen auf
Neben Heinz Fischer stehen am kommenden Sonntag zwei weitere KandidatInnen, die beide mit ihren extremen Positionen dem äußerst rechten Lager zuzuordnen sind, zur Wahl. Mit CPÖ-Chef Rudolf Gehring, der nach eigenen Aussagen streng nach der Bibel lebt, kandidiert ein christlich-abendländischer Fundamentalist reaktionärster Prägung. Herr Gehring rüttelt u.a. verbal massiv an der Fristenlösung, spricht sich dezidiert gegen Minarette in Österreich aus und bezeichnet Homosexualität als “Verirrung”. Er repräsentiert den toleranten und aufgeschlossenen Christenmenschen und stellt eine echte Alternative für den rechts-rechten Wähler dar.
Freitag, 7.00 Uhr morgens, Unionkreuzung – die SPÖ Linz verteilt hier – wie auch an zahlreichen anderen Stellen im innerstädtischen Bereich – “Fischer-Weckerl” als 2. Frühstück an die Passanten. Es gibt am Sonntag nur eine richtige Wahl und die heißt Heinz Fischer.
Wettstreit der Reaktion: weder Rosenkranz noch Gehring aus demokratiehygienischen Gründen wählbar
Dem äußerst rechten Rand ist auch “Ohne Mut – keine Werte”-Kandidatin Barbara Rosenkranz zuzuordnen. Die zehnfache Mutter, Stolz und Ikone des rechts-rechten Lagers darf gemäß eines Urteils des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte aus dem Jahr 2003 offiziell als “Kellernazi” tituliert werden. Ehemann Horst gibt das in Nazi-Kreisen geschätzte Periodikum Fakten heraus, war für die mittlerweile verbotene Nationaldemokratische Partei aktiv und hat gemeinsam mit Neonazi Gerd Honsik die Liste “Nein zur Ausländerflut” gegründet, die wegen nationalsozialistischer Wiederbetätigung nicht zu Wahlen zugelassen wurde.
Rosenkranz-Kandidatur ist eine Schande für Österreich
Allein das Antreten der FPÖ-Politikerin ist eine Schande für unser Land. Es ist gerade aus demokratiehygienischen Gründen eine Zumutung, dass die rechts-rechte Übermutter Rosenkranz mit der ihr ureigenen Weltanschauung und Geschichtsinterpretation die Möglichkeit erhält für das höchste Amt im Staat zu kandidieren. Jemand, der sich erst nach medialer Aufforderung aus der Muthgasse – dünnlippig und notariell beglaubigt – von der erst kurz zuvor geforderten Aufhebung des NS-Verbotsgesetzes halbherzig distanziert, der hat sich von vornherein disqualifiziert. Den Ewiggestrigen in diesem Land muss eine klare Abfuhr erteilt werden. Es gibt nur eine Alternative und die heißt Heinz Fischer.
Auch heuer ist es wieder zum traditionellen Maibaum-Fest auf dem Linzer Hauptplatz gekommen. Der diesjährige Baum ist eine Spende der Gemeinde St. Georgen an der Gusen, der heute Nachmittag an Bürgermeister Dobusch übergeben wurde.
Die Linzer Maibaum-Feier wurde wie immer in bewährter Weise vom Verband der Heimat- und Trachtenvereine Linz und Umgebung gemeinsam mit der Spendergemeinde St. Georgen organisiert und durchgeführt.
1. Mai 2010, Linzer Hauptplatz. Mehr als 10.000 Personen nahmen gestern Vormittag am traditionellen 1.Mai-Aufmarsch der SPÖ Linz teil und demonstrierten für eine gerechtere Umverteilungspolitik. Bei der größten Maikundgebung des Landes, die ganz unter dem kämpferischen Titel “Zeit für Gerechtigkeit” stand, ging es um ein klares Nein zu einer weiteren Erhöhung von Massensteuern und die gleichzeitige Forderung die wahren Krisenversursacher vermehrt zur Kasse zu bitten bzw. um die mehr als notwendige Anpassung vermögensbezogener Steuern.
Die Mitglieder der Wohn- und Betriebssektionen der Linzpartei sowie der vielen befreundeten Vorfeldorganisationen machten den diesjährigen 1.Mai-Aufmarsch wieder zu einer machtvollen Demonstration sozialdemokratischer Grundwerte mit klaren An- und Aussagen. Das obige Bild zeigt etwa einige VertreterInnen der SPÖ Bindermichl mit ihrer historischen Sektionsfahne aus den 1950iger Jahren.
S’Weinreberl der Fam. Perusch im Kreuzlandl war gestern Abend Schauplatz der vierten Station des Neuen Bindermichler Stadtteil-Stammtisches. Das Team rund um Gemeinderat Gerhard Weixelbaumer lud wieder zum traditionellen Meinungs- und Informationsaustausch ein.
In entspannter Atmosphäre kam es wieder zu vielen anregenden und interessanten Gesprächen mit den Gästen. Die erfolgreiche und stets gut besuchte Veranstaltungsreihe wird nach den Sommerferien im Herbst fortgesetzt und weiter ausgebaut.
Jahreshauptversammlung 2010: Führungs-Team der SPÖ Bindermichl mit großer Mehrheit bestätigt
07.05.2010

Ein Grund zum Feiern - Ehrenvorsitzender erhält Victor-Adler-Plakette (vrnl): Vizebürgermeister Klaus Luger, VA-Plaketten-Träger BR a.D. Karl Wöllert, Claudia Wöllert, Klubobmann LAbg. Dr. Karl Frais und Sektionsvorsitzender GR Gerhard Weixelbaumer.
Die SPÖ Bindermichl hat gestern ihre diesjährige Jahreshauptversammlung abgehalten. Das Hauptreferat des Abends hielt Vizebürgermeister Klaus Luger: “Linz. Eine starke Stadt – Schwerpunkte der Linzer Stadtpolitik”. Er nahm anschließend gemeinsam mit GR Gerhard Weixelbaumer die Ehrung langjähriger Mitglieder vor. Eine besondere Ehre wurde dabei dem Sektions-Ehrenvorsitzenden BR a.D. Karl Wöllert zuteil. Er wurde nicht nur für 50 Jahre Parteimitgliedschaft ausgezeichnet, sondern erhielt darüber hinaus die Victor-Adler-Plakette für besondere Verdienste verliehen.
Victor-Adler-Plakette für BR a.D. Karl Wöllert
Das Team der SPÖ Bindermichl rund um Stadtteilvorsitzenden GR Gerhard Weixelbaumer wurde im Rahmen der Jahreshauptversammlung mit großer Mehrheit bestätigt. Der Vorsitzende ging in seiner abschließenden Rede vor allem auf den innerparteilichen Reformprozess sowie auf die aktuelle Diskussion um Verteilungsgerechtigkeit im Zusammenhang mit der Finanz- und Wirtschaftskrise ein. Gemeinderat Weixelbaumer zog darüber hinaus eine positive Bilanz über die dynamische Entwicklung des Stadtteils in den letzten Jahren und präsentierte das Zukunftskonzept “Bindermichl 2015″.
Weitere Bilder von der Jahreshauptversammlung unter: http://www.flickr.com/photos/spoelinz/sets/72157624016049228/
Bindermichler Stadtteilfest. Die ARGE Bindermichl unter der Federführung von s`Weinreberl-Betreiber Gerald Perusch lud gestern Nachmittag wieder zum Straßenfest ins Kreuzlandl. Viele BindermichlerInnen folgten dem Aufruf und ließen sich bei schönstem Frühlingswetter und Live-Musik kulinarisch verwöhnen. Weinbauern aus ganz Österreich präsentierten ihre Produkte und das Kreuzlandl wurde kurzerhand für einige Stunden zur Festzone erklärt.
Verkommt das Produkt Sozialdemokratie zum Ladenhüter? Überlegungen zum Parteimarketing der SPÖ
12.05.2010
Bindermichler Club 07. Das heurige Sommersemester steht themenmäßig ganz im Zeichen der Parteireform. Nach grundsätzlichen Überlegungen zur Zukunft der Sozialdemokratie und einer kritischen Durchleuchtung des “Roten Netzwerkes” SPÖ beschäftigte sich der heutige, dritte Diskussionsabend mit dem Schwerpunkt politische Werbung, PR, Propaganda, generell mit dem Bereich Parteienmarketing.
Austauschbeziehungen zwischen Partei und WählerInnen
Hans Schorn, Chef der Werbeagentur Arthouse, stand als profunder Kenner der Materie als Referent zur Verfügung. Kernpunkt einer höchst interessanten Diskussion war die Frage, wie ein bestehendes Politikangebot mit mehr oder weniger professionellen Kommunikationsmaßnahmen an die vorweg definierten Zielgruppen bestmöglich verkauft werden kann, sprich wie die SPÖ zukünftig mit einem gut kommunizierten und wettbewerbsfähigen Programm bei Wahlen wieder reüssieren kann.
Die positive Nachricht vorweg: es gibt ein Kulturleben auch nach Linz 09. Gestern wurde ein völlig neues Ausstellungsformat, die Triennale Linz1.0 eröffnet. Lentos, Landesgalerie und OK Offenes Kulturhaus präsentieren gemeinsam bis Ende September einen repräsentativen Querschnitt durch die aktuelle heimische Kunstszene. Das ambitionierte Ziel dabei ist, Linz mittelfristig als ein Zentrum der österreichischen Gegenwartskunst zu etablieren. Das grenzüberschreitende Kunstfestival zeigt Arbeiten von insgesamt 114 österreichischen Kunst- und Kulturschaffenden.
Eine Besonderheit der Triennale sind die mehrmals in der Woche angebotenen sog. Blitzlichtführungen. Sie dienen dazu sich einen ersten Überblick über die Programminhalte zu verschaffen. Im Eiltempo von nur 2 Stunden werden alle drei bespielten Häuser besucht. Wenn gleich jede der drei Ausstellungen für sich allein funktioniert, geben sie doch gemeinsam einen guten Überblick über den gesamten Pluralismus des aktuellen Kunstgeschehens in Rot-Weiß-Rot.
göttlicher, weihrauchfurzender Gips-Hintern inkludiert
Das Lentos verdichtet – abgesehen von den Videoprojekten – sämtliche Werke und Ausstellungsstücke sehr überschaubar und dabei doch nicht raumfüllend in nur einem Saal. Zu finden ist hier Vielerlei ohne dabei wirklich Akzente zu setzen. Wenige wirkliche Highlights, am einprägsamsten noch die kniende Skulptur einer mit ihren eigenen Darmwinden kämpfenden Hera.
Im OK können sich hingegen die einzelnen Werke isoliert voneinander besser entfalten, wenngleich auch hier auf den ersten Blick wenig Spektakuläres zu entdecken ist. Die Installationen sind zumeist sehr bemüht und brav, allein häufig fehlt der letzte Biss. Die Landesgalerie hat unter dem Motto “update” einen gelungenen Schwerpunkt auf dem Gebiet der Fotografie gesetzt. Zu besichtigen sind im altehrwürdigen Gemäuer in der Museumsstraße durchaus sehenswerte Arbeiten junger österreichischer FotokünstlerInnen.
Kulturfestival mit Potential
Fazit: ein erster Anfang Linz zukünftig als eine Hochburg österreichischer Gegenwartskunst zu positionieren ist gemacht und dieses neue Kulturfestival hat durchaus Entwicklungspotential und ist weiter ausbaufähig.
Mit einem mehr als umfangreichen Programm startete gestern Nachmittag in Linz die erste “Lange Nacht der Bühnen”. An 25 unterschiedlichen, quer über die Stadt verteilten Spielstätten fanden bis in die späte Nacht hinein insgesamt 184 Veranstaltungen mit über 700 Akteuren statt. Soweit die nüchternen und nackten Zahlen der Statistik.
Vom futuristischen Deep Space über klassischen Theaterzauber ……
Es war dies eine erste, durchaus gelungene, gemeinsame Aktion vieler sowohl bezüglich Struktur als auch Programm zum Teil sehr unterschiedlicher Kulturhäuser und Bühnen. Ob nun etablierte öffentliche Kunstinstitution oder kleiner Verein der freien Szene, eines hatten alle besuchten Spielstätten gemein: die Lust am Spiel, an der Performance, die pure Freunde am Agieren der beteiligten Akteure und ProtagonistInnen.
…. bis hin zur Freiluft-Oper hoch über den Dächern von Linz
Bei einem derart dichten Programm ist leider eine sehr selektive Auswahl unumgänglich. Der gestrige Abend hatte aber dennoch von einer Reise quer durch die Galaxie des Deep Space im AEC, über unterhaltsamen Ballett- und Theaterzauber im Landestheater oder eine Freiluft-Oper (Video über die Uraufführung der Glass “Keppler” 2009) im Moviemento hoch über den Dächern des nächtlichen Linz bis hin zur Flamenco-Aufführung in der Alten Welt alles zu bieten. Da bleibt nur mehr eins zu sagen: Da capo 2011!
Werner Faymann hat in seiner angriffigen Parteitagsrede eine für seine Person ungewöhnlich scharfe Abgrenzung zum konservativen Koalitionspartner vorgenommen und die Positionen der SPÖ bezüglich Verteilungsgerechtigkeit und Kampf für die ArbeitnehmerInnenrechte sowie gegen den Neoliberalismus klar und unmissverständlich zum Ausdruck gebracht. Keine 48 Stunden vorher haben namhafte VP-Vertreter – zutiefst geprägt von ihren christlich-sozialen Grundwerten – wieder einmal die Qualität schwarzer Blockadepoltik eindrucksvoll unter Beweis gestellt.
ÖVP blockiert ausverhandelte Mindestsicherung
Die bereits mehrfach ausverhandelte und paktierte Mindestsicherung wurde wieder einmal in Frage gestellt und neuerlich mit dem konservativen Prestige-Projekt Transparenzdatenbank verknüpft. Freilich mit einseitig veränderten Rahmenbedingungen: geht es nämlich jetzt nach dem Willen der VP-Granden, so sollen auf einmal nicht mehr alle staatlichen Förderungen transparent dargestellt werden. Sämtliche Sozialleistungen seien zwar weiterhin penibelst aufzulisten, die Erfassung der Agrarförderungen an die heimischen Bauern ist aber urplötzlich kein Thema mehr. Ein weiterer fragwürdiger Akt im erbärmlichen Polit-Schauspiel der Herren Pröll & Co.
Klientelpolitik kontra soziale Gerechtigkeit
Kurios war aber auch das mehr als arrogante Auftreten einiger Spitzenbanker bei ihrem Gipfeltreffen in Wien. Namhafte Vertreter internationaler Banken als Hauptverursacher der Finanzkrise lehnen die Einführung einer Bankenabgabe oder einer Finanztransaktionssteuer brüsk ab und drohen dabei unverhohlen mit der Gefährdung von Arbeitsplätzen und Kreditvergaben. In Deutschland hingegen schnürt die liberal-konservative Koalition ein Sparpaket über 80 Milliarden Euro. Betroffen ist davon in erster Linie der Sozialbereich. Spitzenverdiener und Erben müssen – Merkel und Westerwelle sei Dank – keinen Beitrag zur Sanierung leisten.
Sparpakete gerecht und fair verteilen
Interessant ist weiters die Tatsache, dass trotz Wirtschaftskrise die Anzahl der Millionäre in Österreich in den letzten beiden Jahren beinahe um 10 Prozent auf über 39.000 angestiegen ist. Österreichs wohlhabende Anleger zählen aktuell zu den größten Gewinnern weltweit. Vergessen wir bei der aktuellen Debatte um Verteilungsgerechtigkeit und Budgetkonsolidierung auch folgende Zahlen nicht: zehn Prozent der ÖsterreicherInnen besitzen rund 54 Prozent des heimischen Geldvermögens und gar 61 Prozent des Immobilienvermögens in diesem Land. Sparpakete werden nur dann akzeptiert, wenn diese fair und gerecht verteilt sind. Es ist daher unerlässlich, dass auch die Vermögenden ihren Beitrag zur aufgrund der Finanz- und Wirtschaftskrise notwendigen Budgetkonsolidierung leisten. Ja zu einer gerechten Verteilung der Belastungen, nein zum alleinigen Abkassieren der ArbeitnehmerInnen und Pensionisten.

Auch die VertreterInnen der SPÖ Bindermichl machen sich stark für eine gerechtere Verteilungspolitik.
Für Reiche gilt das Gleiche! Unter diesem Motto führt die SPÖ aktuell landesweit - wie etwa auch hier auf den beiden Fotos am Bindermichler Grünmarkt in der Teuflstraße zu sehen - eine Unterschriftenaktion für mehr Verteilungsgerechtigkeit durch. Es ist nicht einzusehen, dass die große Masse der ArbeitnehmerInnen und Pensionisten nun die Zeche für die von Banken und Spekulanten ausgelöste Krise in Form von neuen – wie von der ÖVP vehement gefordert – Massensteuern bezahlen soll.
klares Nein zur VP-Forderung nach Erhöhung der Massensteuern
Es ist nur fair, dass gerade unproduktives Vermögen und Spekulationsgewinne vermehrt zur Sanierung der angeschlagenen Staatsfinanzen herangezogen werden sollen. Die Anzahl der Millionäre in Österreich hat sich in den letzten beiden Jahren der Krise weiter erhöht und es ist ein Faktum, dass Einkommen und Vermögen in unserem Land sehr ungleich verteilt sind. Nur 1 % der Bevölkerung besitzt ein Drittel des Vermögens.
stattdessen Vermögen verstärkt besteuern
Diskutieren wir im Rahmen des Budgetkonsolidierungs-Prozesses doch einfach über eine Reform der Vermögenssteuer sowie der Stiftungsbesteuerung, reden wir doch offen über Bankenabgaben und Spekulationssteuern, machen wir ausstehende Steuerschulden von Großunternehmen oder das Stopfen von Steuerschlupflöchern zum Thema. Allen mit den hier genannten Maßnahmen könnten im Jahr bis zu 6 Milliarden Euro lukriert werden. Für eine nachhaltige Budgetsanierung – ganz ohne Erhöhung der Mehrwertsteuer oder der Mineralölabgabe.
Vernissageeröffnung Linzer Artpark: MK+MK – Koutek & Kielnhofer kompromisslos im Doppelpack
24.06.2010
Es war wieder einmal so weit. Die beiden Linzer Künstler Manfred Koutek und Manfred Kielnhofer luden heute Abend zur alljährlichen gemeinsamen MK+MK-Ausstellung in die Galerie Artpark ein. Es handelt sich bei den beiden, wie ich in meiner Eröffnungsrede entsprechend ausführte, um ein teilweise höchst unterschiedliches Duo, das sich gerade in dieser Gegensätzlichkeit hervorragend ergänzt.
“Abstrakter Surrealismus” versus
Auf der einen Seite steht der Maler, Zeichner und Grafiker Manfred Koutek, der bereits über 270 Ausstellungen rund um den Globus beschickte mit einer sehr eigenständigen Bildsprache. Seine Kunst ist bipolar und er selbst bezeichnet seine Kunstrichtungen gerne als “Abstrakten Surrealismus” und “Romantischen Naturalismus”. Ein echter Koutek hat einen hohen Wiedererkennungswert. Die Bilder haben ein ganz speziellen Flair und eine unverwechselbare Ausstrahlung.
“Romantischer Naturalismus” und
Auf der anderen Seite findet sich das künstlerische Multitalent Manfred Kielnhofer, der in den Bereichen Malerei, Fotografie, Multimedia, Bildhauerei und Konzeptionskunst tätig ist. Bei vielen seiner Werke steht primär der Mensch im Vordergrund. Der menschliche Körper wird dabei in all seinen Facetten zum Kunstobjekt erhoben. In der aktuellen Ausstellung verlässt er aber zeitweilig diese Körperlichkeit und es gibt auch einige abstrakte Bildkompositionen von ihm zu sehen.
die Erhebung des menschlichen Körpers zur Kunstform
Die aktuelle Ausstellung der Quasi-Marke MK+MK findet heuer erstmals in den neuen Räumlichkeiten der Galerie Artpark in der Wiener Straße statt und ist noch bis Ende August 2010 zu besichtigen.
Die bühne04-Jugendtheaterschiene bringt aktuell Ödön von Horvaths episches Plädoyer für Eigenverantwortung und Humanität in der HBLW Landwiedstraße als Bühnenversion, als ein mobiles Klassenzimmerstück zur Aufführung. Diese moderne Inszenierung von “Jugend ohne Gott” ist ein (Ein-Personen-)Stück über den Faschismus im Alltag in der Zwischenkriegszeit. Ein großer Teil von Horvaths drittem Roman spielt in einer Art Wehrertüchtigungslager nach Vorbild der HJ.
Die Idee zeitgemäßes und jugendgerecht inszeniertes Theater mit gesellschaftskritischen Stücken zu den SchülerInnen zu bringen, dürfte bei ihnen - wie ich mich im Rahmen der heutigen Premiere in Vertretung von Bürgermeister Dobusch persönlich überzeugen konnte – gut angekommen sein. Ein interessantes Theater-Projekt mit jeder Menge Potential.















































