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	<title>Rebecca&#039;s Blog &#187; Universität</title>
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	<description>Der Blog, der nachher alles vorher wusste.</description>
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		<title>„Momentum10: Solidarität“ &#8211; Ein Kongress zur Verbindung von Wissenschaft und Politik</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 21:29:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rebecca Kampl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Universität]]></category>
		<category><![CDATA[Kongress]]></category>
		<category><![CDATA[Linzpartei]]></category>
		<category><![CDATA[Momentum]]></category>
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		<description><![CDATA[Zum dritten Mal findet heuer vom 21. &#8211; 24. Oktober 2010 der Kongress „Momentum“ statt. Nach Gerechtigkeit und Freiheit bildet dieses Jahr Solidarität den Oberbegriff, zu dem im oberösterreichischen Hallstatt nachgedacht und diskutiert wird. Ziel des jährlichen Kongresses ist, Wissenschaft und Politik miteinander zu verbinden. Wie auch Momentum im Englischen als Bezeichnung für „Impuls“ oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blogs.webzeilen.net/kampl/files/2010/02/Momentum10.png"><img class="alignleft size-full wp-image-992" style="margin: 10px" title="Momentum10" src="http://blogs.webzeilen.net/kampl/files/2010/02/Momentum10.png" alt="" width="260" height="357" /></a>Zum dritten Mal findet heuer vom <strong>21. &#8211; 24. Oktober 2010</strong> der Kongress „<a href="http://www.momentum-kongress.org">Momentum</a>“ statt. Nach Gerechtigkeit und Freiheit bildet dieses Jahr Solidarität den Oberbegriff, zu dem im oberösterreichischen Hallstatt nachgedacht und diskutiert wird. Ziel des jährlichen Kongresses ist, Wissenschaft und Politik miteinander zu verbinden. Wie auch Momentum im Englischen als Bezeichnung für „Impuls“ oder „Schwung“ steht, versteht sich der Kongress als „Impuls“ für Konzepte, die dem sozialen Fortschritt dienen.</p>
<p><strong>Mission Statement</strong></p>
<p>Neoliberale Denkmuster bestimmen in Politik und Wissenschaft seit Jahren die Debatte. Auch nach der Finanzkrise und dem fundamentalen Scheitern des Neoliberalismus, scheint alles beim Alten zu bleiben. Woran liegt das? Zu einem Gutteil besteht das Geheimnis des marktradikalen Erfolgs nicht in der Tauglichkeit der angebotenen Konzepte, sondern in der scheinbaren Ratlosigkeit und Schwäche ihrer GegnerInnen. Um dem entgegenzuwirken und einen aktiven Beitrag zur Entwicklung progressiver Alternativkonzepte zur herrschenden Praxis zu leisten, wurde im Herbst 2007 die Idee von „Momentum“ geboren. Mittlerweile findet Momentum zum dritten Mal statt und versammelt über 200 Interessierte aus Politik, Gewerkschaften, Wissenschaft und Wirtschaft zur kritischen und offenen Auseinandersetzung. Als wissenschaftlicher Leiter des Kongresses fungiert Volkshilfe-Präsident Univ.-Prof. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Josef_Weidenholzer">Josef Weidenholzer</a>, politische Leiterin des Kongresses ist die ehemalige ÖH-Vorsitzende <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Barbara_Blaha">Barbara Blaha</a>.</p>
<p><strong>Solidarität und Gesellschaft</strong></p>
<p>In den insgesamt neun Tracks wird die Frage nach den Vorraussetzungen für eine solidarische Gesellschaft gestellt. <em>Netzwerk I „Solidarische Wirtschaftspolitik“</em> beschäftigt sich damit, wie eine gerechte Verteilung lokal und global erreicht werden kann, <em>Netzwerk II „Wie Solidarität organisieren“</em> setzt sich mit Organisationen in Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft auseinander und Netzwerk III <em>„Solidarität und Gesellschaft“</em> behandelt schließlich die Frage, was Solidarität ist und wie sich Solidarität in der Gesellschaft darstellt. Geleitet und moderiert werden die Tracks von WissenschafterInnen aus dem deutschsprachigen Raum. Unter den diesjährigen TrackleiterInnen finden sich unter anderem <a href="http://www.wifo.ac.at/wwa/jsp/index.jsp?id=282&amp;typeid=9&amp;language=1&amp;fid=23916">Markus Marterbauer </a>(Wifo), <a href="http://www.oenb.at/de/geldp_volksw/aufgaben_mitarbeiter/senior_advisor_dr_helene_schuberth.jsp">Helene Schuberth</a> (ÖNB), <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alex_Demirovi%C4%87">Alex Demirovic</a> (Sozialwissenschafter, Basel, Berlin), <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ulrich_Brand">Ulrich Brand</a> (Politikwissenschafter Wien), <a href="http://gudrun.biffl.wifo.ac.at/">Gudrun Biffl </a>(Wifo), <a href="http://blogs.webzeilen.net/kampl/files/2010/02/Interview_Schnee.pdf">Renate Schnee</a> (Bassena, Schöpfwerk Wien), uvm. Ein spannendes Rahmenprogramm – bestehend aus Podiumsdiskussion, Lesung und Kongress-Party &#8211; sorgen für abwechslungsreiche Kongressabende.</p>
<p><strong>Mitdiskutieren?</strong></p>
<p>Die Einladung richtet sich an alle Interessierten aus Theorie und Praxis – an Studierende und junge WissenschafterInnen ebenso wie an politisch Aktive, SozialarbeiterInnen oder interessierte Öffentlichkeit. Das Prinzip der Veranstaltung: „Im Vordergrund steht das beste Argument, nicht Titel oder wissenschaftlicher Background. Gehört wird, wer etwas zu sagen hat.“ Welche Positionen und Konzepte konkret in den Tracks diskutiert werden, bestimmen die TeilnehmerInnen mit ihren Beiträgen (die Einreichung eines kurzen Abstracts – ca. zwei Seiten – bei der Anmeldung sowie eines ausformulierten Beitrages ca. einen Monat vor der Veranstaltung ist Teilnahmebedingung). Wie ein Paper aussehen kann, ist im Archiv auf der Kongress-Homepage unter <strong><a href="http://www.momentum-kongress.org/">www.momentum-kongress.org</a></strong> nachzulesen, wo Abstracts, fertige Beiträge und Foliensätze als Download vom vergangenen „Momentum08: Gerechtigkeit“ und „Momentum09: Freiheit“ verfügbar sind. Anmeldungen für die einzelnen Tracks sind mit schriftlichem Abstract bis <strong>30. April 2010</strong> an anmeldung@momentum-kongress.org zu richten. Die TeilnehmerInnengebühr beträgt je nach Unterbringung und Tarif zwischen 40 und 160 € für den gesamten Kongress (Unterbringung und Verpflegung). Eine kostenfreie Teilnahme ist unter gewissen Vorraussetzungen auf Anfrage möglich.</p>
<p><strong>Link: <a href="http://www.momentum-kongress.org">www.momentum-kongress.org<br />
</a>Download: <a href="http://blogs.webzeilen.net/kampl/files/2010/02/Momentum010_folder_web.pdf">Folder zu Momentum10</a></strong></p>

	Tags:<a href="http://blogs.webzeilen.net/kampl/tag/kongress/" title="Kongress" rel="tag">Kongress</a>, <a href="http://blogs.webzeilen.net/kampl/tag/linzpartei/" title="Linzpartei" rel="tag">Linzpartei</a>, <a href="http://blogs.webzeilen.net/kampl/tag/momentum/" title="Momentum" rel="tag">Momentum</a>, <a href="http://blogs.webzeilen.net/kampl/category/universitat/" title="Universität" rel="tag">Universität</a>, <a href="http://blogs.webzeilen.net/kampl/tag/wissenschaft/" title="Wissenschaft" rel="tag">Wissenschaft</a><br />
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		<title>Geschlossene Gesellschaft Uni?</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 17:21:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rebecca Kampl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Universität]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Linzpartei]]></category>
		<category><![CDATA[Uni]]></category>
		<category><![CDATA[Zugangsbeschränkungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Laut einer IMAS Umfrage sind 86 Prozent dafür, den Zugang zu den Unis zu beschränken. Grund genug, sich die Fragestellung einmal genauer anzusehen und sich die Frage zu stellen: Was soll das überhaupt?

Also wer sich da traut, sich gegen Zugangsbeschränkungen und für einen freien Hochschulzugang zu entscheiden, ist wirklich mutig. Veröffentlicht wurde die IMAS-Statistik gestern, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Laut einer <a href="http://www.imas-international.com/">IMAS Umfrage</a> sind 86 Prozent dafür, den Zugang zu den Unis zu beschränken. Grund genug, sich die Fragestellung einmal genauer anzusehen und sich die Frage zu stellen: Was soll das überhaupt?</p>
<p><a href="http://blogs.webzeilen.net/kampl/files/2009/11/bild-3.png"><img class="size-full wp-image-890 alignnone" src="http://blogs.webzeilen.net/kampl/files/2009/11/bild-3.png" alt="bild-3" width="906" height="114" /></a></p>
<p>Also wer sich da traut, sich gegen Zugangsbeschränkungen und für einen freien Hochschulzugang zu entscheiden, ist wirklich mutig. Veröffentlicht wurde die IMAS-Statistik gestern, also an dem Tag, an dem die Studierenden zu einem großen Aktionstag für freien Hochschulzugang aufgerufen haben. Zu einem gut gewählten Zeitpunkt sollte also zum wiederholten Male das von den Medien mitgestaltete und lieb gewonnen Bild des deutschen Studierendenansturms suggeriert werden (siehe dazu <a href="http://unsereuni.at/?p=6351">Presseaussendung</a> der Audimax BesetzerInnen).</p>
<p>Sollen Meinungsumfrage so funktionieren? Man könnte es sich leicht machen und sagen, dass an Statistiken sowieso niemand glaubt &#8211; schon gar nicht, wenn sie so offensichtlich <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Suggestivfrage">suggestiv</a> geführt worden sind. Leider stimmt das nicht. Ergebnisse von Umfragen werden geglaubt und vor allem instrumentalisiert: Kurz nach der Veröffentlichung begannen schon alle möglichen PolitikerInnen mit dem Ergebniss der Umfrage zu argumentieren. Es (egal ob wahr oder unwahr) muss nur oft genug wiederholt werden.</p>
<p><strong>Wir frei soll eine Uni sein?<br />
</strong></p>
<p>Der Debatte um Zugangsbeschränkungen lässt sich auf vielen Ebenen begegnen: Sie auf Grundlage von den deutschen &#8220;Numerus-Clausus Flüchtlingen&#8221; zu führen ist eine der feigeren. Erstens wird das Argument nicht wahrer &#8211; egal wie oft es wiederwohlt wird. Zweitens handelt es sich um eine Frage, die die österreichische Regierung nicht &#8220;lösen&#8221; wird können und wofür Europa zuständig ist. Und drittens: die Studierendenzahlen nehmen generell zu, auch die Mobilität &#8211; beides ist was gutes. (Ausländische) Studierende werden und sollen kommen. Dazu braucht es aber die richtigen Rahmenbedingungen. Was sagt es über ein Unisystem aus, das bei sieben Prozent Studierenden aus Deutschland aus allen Nähten platzt? Nicht, dass die deutschen Studierenden das Problem sind sondern das die österreichischen Unis am Sand sind.</p>
<p>Zugangsbeschränkungen würden nichts daran ändern, dass deutsche Studierende aufgrund des Numerus Clausus nach Österreich kommen: Wer unbedingt Medizin studieren will und dafür bereit ist, in ein anderes Land zu ziehen wird sich durch Zugangsbeschränkungen nicht davon abhalten lassen. Zugangsbeschränkungen würden auch nichts an der miesen Qualität der Lehre an den heimischen Universitäten verändern. Die Motivation der Lehrenden würde dadurch nicht steigen, denn wenn einE Lehrende auf das Rausprüfen steht, dann kann er/sie das schließlich auch schon jetzt durch unfaire Testfragen, etc.. ohnedies schon machen.</p>
<p>Zugangsbeschränkungen und Studiengebühren sind sicher ein Weg, ein höheres Niveau zu bringen (Studierende würden mehr lernen). Gleichzeitig sind sie aber auch der Weg, der am massivsten die sozial Schwachen trifft. So hat beispielsweise <a href="http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,585099,00.html">eine Studie des Hochschul-Informations-System (HIS) in Hannover</a> gezeigt, dass es insbesondere Frauen und junge Menschen aus bildungsfernen Elternhäusern sind, die wegen der Gebühren und Zugangsbeschränkungen häufiger auf das Studium verzichten. An sozialen Selektionsmechanismen mangelt es dem österreichischen Bildungswesen bekanntlich nicht: Kinder von Eltern mit akademischem Abschluss beginnen mehr als fünfmal häufiger ein Studium als jene von Eltern mit Lehrabschluss.</p>
<p><strong>Uni brennt</strong></p>
<p>Die österreichische Hochschulpolitik versagt auf allen Ebenen. Alles Maßnahmen im Hochschulbereich (UG-Novelle, Abschaffung der Direktwahl der Studierendenvertretung, Einführung der Studiengebühren, Entdemokratisierung, etc&#8230;) der letzten Jahrzehnte haben Verschlechterungen gebracht. Die Studierenden (und große Teile der Lehrenden und Universitätsangehörigen) sind die Verhältnisse an den Unis nicht egal, besetzen Hörsäle und gehen auf die Straße. Die Hörsaalbesetzungen in ganz Österreich und der gestrige gelungene Aktionstag sind unüberhörbare Signale für eine bessere Universität: Alleine in Linz beteiligten sich weit über 1.000 Menschen bei der Demonstration vom Linzer Volksgarten über die Landstraße bis zum Ars Electronica Center in Linz Urfahr. Dass den wütenden Studierenden die von Hahn zugesprochenen 34 Millionen Euro nicht genügen, war zu erwarten.</p>
<p>Und was macht die SPÖ? An der SPÖ müsste es jetzt liegen, sich an die Seite der Studierenden zu stehen, die Protestbewegung und ihre Forderungen ernst zu nehmen und gemeinsam für (viel) mehr Geld und bessere Bedingungen auch für Uni-Peronal und JungwissenschafterInnen zu kämpfen. Sie aber macht das Gegenteil. Ohne nur die geringste Ahnung geschweige den Interesse an den österreichischen Unis verhält sie sich so, wie die ÖVP es will. Der bisherige Beitrag der SPÖ beläuft sich auf den Wunsch nach mehr Zugangsregelungen gefolgt von einer Begriffsdebatte über &#8220;Regelungen&#8221; bzw. &#8220;Beschränkungen&#8221;. Faymann sollte sich die Frage stellen, warum wir uns den Luxus keinerlei Vermögensbesterung leisten können, gute Unis aber nicht? Bisweilen sind Werner Faymann und Co aber noch zu sehr damit beschäftigt, jeden Tag aufs Neue unter Beweis zu stellen, dass mit ihnen keine vernünftige Unipolitik zu machen ist.</p>
<p>Links:</p>
<p><a href="http://unsereuni.at/">http://unsereuni.at/</a><br />
Professionell gestaltete Seite der BesetzerInnen mit Stream.</p>
<p><a href="http://blog.sektionacht.at/">http://blog.sektionacht.at/</a><br />
Spannende Blog-Debatte über Zugangsbeschränkungen am Blog der Wiener Sektion 8.</p>
<p><a href="http://blogs.webzeilen.net/huber/2009/11/06/sanfte-lenkung-oder-fairness-bessere-unis/">http://blogs.webzeilen.net/huber/2009/11/06/sanfte-lenkung-oder-fairness-bessere-unis/</a><br />
Beiträge von &#8220;Webzeilen-Kollege&#8221; Jakob Huber zu Unipolitik.</p>
<p><a href="http://derstandard.at/fs/r1035/Uni">http://derstandard.at/fs/r1035/Uni<br />
</a>Links: Berichterstattung über die Studierendenproteste &#8211; leider mit sehr wenig OÖ Bezug.</p>

	Tags:<a href="http://blogs.webzeilen.net/kampl/tag/ausbildung/" title="Ausbildung" rel="tag">Ausbildung</a>, <a href="http://blogs.webzeilen.net/kampl/tag/linzpartei/" title="Linzpartei" rel="tag">Linzpartei</a>, <a href="http://blogs.webzeilen.net/kampl/tag/uni/" title="Uni" rel="tag">Uni</a>, <a href="http://blogs.webzeilen.net/kampl/category/universitat/" title="Universität" rel="tag">Universität</a>, <a href="http://blogs.webzeilen.net/kampl/tag/zugangsbeschrankungen/" title="Zugangsbeschränkungen" rel="tag">Zugangsbeschränkungen</a><br />
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