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Momentum09: Freiheit

bannermomentum09_klZum zweiten Mal findet heuer vom 22.-25.10.2009 der Kongress „Momentum“ statt. Ziel dieser Veranstaltung ist es, politische Alternativen zum Neoliberalismus zu entwickeln, eine Aufgabe, der sich die Sozialdemokratie in der aktuellen Wirtschaftskrise intensiver denn je widmen muss.

Existiert eine Schnittstelle zwischen Sozialdemokratie und Wissenschaft? Welche Positionen und Konzepte lassen sich dem neoliberalen Denken entgegen setzen? Was können wir zur Entwicklung einer gerechteren und freieren Gesellschaft beitragen? Auf diese und andere Fragen versucht der seit 2008 jährlich stattfindende Kongress „Momentum“ eine Antwort zu finden.

Neoliberale Denkmuster bestimmen in Politik und Wissenschaft seit Jahren die Debatte. Zu einem Gutteil besteht das Geheimnis dieses Erfolgs nicht in der Tauglichkeit der angebotenen Konzepte, sondern in der scheinbaren Ratlosigkeit ihrer GegnerInnen. Ausgehend von dieser Analyse wurde im Herbst 2007 die Idee von „Momentum“ geboren: 170 Interessierte aus Politik, Gewerkschaften, Wissenschaft und Wirtschaft sollen in kritischer Auseinandersetzung Alternativkonzepte zur herrschenden Praxis diskutieren und entwickeln.

Als wissenschaftlicher Leiter des Kongresses fungiert Univ.-Prof. Josef Weidenholzer, Präsidentin des Kongresses ist Barbara Blaha. Die Einladung, sich am Diskurs zu beteiligen, richtet sich an alle Interessierten aus Theorie und Praxis. Das Prinzip der Veranstaltung: „Im Vordergrund steht das beste Argument, nicht Titel oder wissenschaftlicher Background. Gehört wird, wer etwas zu sagen hat.“

Themennetzwerke, Tracks und Beiträge

In den insgesamt neun, von renommierten WissenschafterInnen geleiteten Tracks wird intensiv die Frage nach den Vorraussetzungen für eine freiere Gesellschaft gestellt. Netzwerk I „Freiheit, Recht und Gesetz“ beschäftigt sich mit den Gesetzen und Regeln, die zu einem Mehr an Freiheit aus individueller und gesamtgesellschaftlicher Sicht führen, Netzwerk II „Freiheit, Wirtschaft und soziale Sicherheit“ geht den ökonomischen und sozialen Voraussetzungen individueller und kollektiver Freiheit nach und Netzwerk III „Freiheit, Kultur und Demokratie“ setzt sich schließlich mit der Rolle von demokratischen Emanzipationsprozessen und gesellschaftlicher Bildung auseinander.


Anmeldung

Welche Positionen und Konzepte konkret in den Tracks diskutiert werden, bestimmen aber die TeilnehmerInnen mit ihren Beiträgen (die Einreichung eines kurzen Abstracts – ca. 2 Seiten – bei der Anmeldung sowie eines ausformulierten Beitrages ca. einen Monat vor der Veranstaltung ist Teilnahmebedingung) selbst. Wie ein Paper aussehen kann, ist im Archiv unter www.momentum09.org nachzulesen, wo Abstracts, fertige Beiträge und Foliensätze als Download vom vergangenen „Momentum08: Gerechtigkeit“ verfügbar sind. „Momentum09: Freiheit“ findet von 22. – 25. Oktober 2009 in Hallstatt (OÖ) statt. Anmeldungen für die einzelnen Tracks sind mit schriftlichem Abstract bis spätestens Mai 2009 an anmeldung@momentum09.org zu richten.

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