22 Jul 2010

Studie präsentiert: Linz soll Open Commons Region werden!

Verfasst von: Christian Forsterleitner

Das Internet und die damit verbundenen Möglichkeiten sollen für  alle Menschen frei zugänglich und nutzbar sein. Dass mit so einer Einstellung aber nicht nur dem Gemeinwohl der Gesellschaft gedient wird, sondern dass man damit auch wirtschaftlich erfolgreich sein kann, ist relativ neu. Eine Studie zeigt jetzt, dass das geht: Linz die Open-Commons-Region.

Eine Studie die die Stadt Linz bei der Uni Linz und dem Meinungsforschungsinstitut market in Auftrag gegeben hat, zeigt jetzt, wie man diese Idee in Linz umsetzen kann. Linz soll eine Open-Commons Region werden – also eine Region, die möglichst viele Gemeingüter frei zugänglich gemacht werden können und wie die Stadt, die BürgerInnen, der Arbeitsmarkt und die Wirtschaft davon profitieren können.

Der Antrag, die Studie zu erstellen habe ich im Oktober 2008 im Linzer Gemeinderat eingebracht, wo er mit großer Mehrheit beschlossen wurde. Seither wurde intensiv an der Studie gearbeitet, die gestern, am 21.7.2010, präsentiert wurde. Es wurden dabei viele verschiedene Mitwirkende eingebunden: Wirtschaftstreibende, Studierende, IT-Experten, städtische MitarbeiterInnen (und ein wenig auch von mir, als Vertreter der Stadtpolitik).

Das erfreulich positive Medienecho ist ein Auftrag, sich intensiv um die präsentierten Ideen zu kümmern und so einen Impuls für die Stadt Linz zu setzen – schließlich ist es ein relativ neuer Ansatz städtischer Wirtschaftspolitik, mit frei zugänglichen Artefakten und freier Software neue Ideen und damit in späterer Folge hoffentlich auch Arbeitsplätze und Wertschöpfung zu schaffen.

Die Idee, die Region Linz zu einer Open-Commons-Region zu machen, geht begrifflich und vom Verständnis über bisherige Initiativen anderer Städte hinaus. Es geht nicht darum, einfach nur ein paar Programme auf freie Software umzustellen, sondern einen neuen Gedanken für ein anderes Wirtschaften populär und nutzbar zu machen: ein kooperatives, dem Gemeinwohl nützliches Wirtschaften.

Jeztt geht es also ans Umsetzen - ein Danke an alle die schon mitgeholfen haben und alle, die Mithelfen, die Idee weiter zu tragen und weiter zu entwickeln!

Mehr dazu unter: www.freienetze.at

Oder auch: http://www.linz.at/presse/2010/201007_52605.asp

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Eine Antwort zu “Studie präsentiert: Linz soll Open Commons Region werden!”

  1. Herzlichen Dank und herzliche Gratulation, dass das möglich wurde!!
    LG, Laurent

     

    Laurent

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