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3 Aug 2010

Public-Space-Server – Der Linzer Gratis-Webspace wurde ordentlich aufgemotzt!

Verfasst von Christian Forsterleitner. Keine Kommentare

Nutzerfreundlich, mit guten tools und Best-Practice-Beispielen präsentiert sich die neue Public-Space-Server Seite. So macht der kostenlose Aufbau eigener Homepages, Wikis und Blogs beim Linzer Vorzeige-Projekt richtig Spaß. Für alle, die noch nicht dabei sind: einfach ausprobieren!

Der „Public Space Server“ neu ist ein weiterer Schritt in die Richtung, BürgerInnen bei der Internet-Nutzung bestmöglich zu unterstützen. Seit September 2009 stellt Linz allen interessierten LinzerInnen ab 14 Jahren einen fix definierten Speicherplatz sowie ein persönliches E-Mail-Postfach und Programme für die nichtkommerzielle Veröffentlichung von Inhalten im Internet zur Verfügung. Ziele der Stadt Linz sind ein offener Zugang zu Internet und neuen Medien und damit zur einfacheren Informationsbeschaffung für viele Menschen. Das kostenlose Angebot wird derzeit schon von fast 1000 NutzerInnen in Anspruch genommen.

Die 6 wichtigsten Schaltflächen auf einen Blick

Schon der  einfachere Einstieg und viele erweiterte Funktionen machen die neue Version des „Public Space Servers“ der Stadt Linz interessant: Die neue Einstiegsseite zeigt unter anderem auf einen Blick sechs Schaltflächen, die zu Programmen für die Seitengestaltung und zu Beispielseiten für die Gestaltung einer Website, eines Blogs oder einer Fotogalerie führen. Besonders attraktiv ist dabei der neue Homepage-Generator „Sitebuilder“. Dieses userfreundliche Programm macht die Erstellung einer eigenen Homepage mit nur wenig Aufwand und Vorwissen in kürzester Zeit möglich. Andere interessante Menüpunkte auf der Homepage sind Links zum Kurs- und Veranstaltungsangebot der Volkshochschule rund um das Thema Public Space Server, zum allgemeinen VHS-Programm und zu den aktuellen News der Stadt Linz. Zu sehen gibt es auch immer die neuesten Homepages der NutzerInnen des Public Space Servers.

Kostenlos für alle Linzer BürgerInnen: Webspace als BürgerInnenrecht

Über die Homepage http://public.linz.at/ können sich LinzerInnen ab 14 Jahren als NutzerInnen registrieren. Nach positiver Prüfung des Linzer Hauptwohnsitzes wird per Post ein Zugangscode zugesandt. Dieser setzt sich aus dem Vor- und Familiennamen sowie einem Zahlen- und Buchstabencode zusammen. In den Geschäftsbedingungen ist unter anderem festgehalten, dass rechtswidrige Handlungen im Internet wie Verstöße gegen das Verbotsgesetz und das Pornografiegesetz zu unterlassen sind.

Damit bietet die Stadt Linz ihren BürgerInnen eine Serviceleistung, wie keine andere österreichische Stadt: das Internet und seine Möglichkeiten sollen für alle Menschen frei nutzbar sein. Um das Netz auch bestmöglich nutzen zu können braucht man einen Computer, einen Internetzugang und Speicher – den webspace. Über die frei zugänglichen Hotspots bietetLinz außerdem den freien Zugang zum Internet. Und wer selbst keinen Computer hat, kann sich diesen im Alten Rathaus ausborgen und dort über W-Lan den Hotspot nutzen.

Linz baut Vorreiterrolle als österreichische “Internethauptstadt” aus

Bereits seit 2005 läuft die Hotspot-Initiative der Stadt Linz. Österreichweit ist dieses Projekt mit derzeit 118 Hotspot-Standorten für den Gratis-Einstieg ins Internet einzigartig. Impulse für die frei zugängliche elektronische Verbreitung von „Open Commons“ – digital gespeicherten, immateriellen Gütern wie Daten, Software, Lehrmaterialien, Literatur-, Bild-, Ton- und Filmwerken – setzt die Stadt Linz auch mit der europaweit einzigartigen Initiative „Open-Commons-Region Linz“. Ich meine, Linz verdient sich den Titel “österreichische Internethauptstadt”!

Artikel dazu in den Tips (KW31):

22 Jul 2010

Studie präsentiert: Linz soll Open Commons Region werden!

Verfasst von Christian Forsterleitner. 1 Kommentar

Das Internet und die damit verbundenen Möglichkeiten sollen für  alle Menschen frei zugänglich und nutzbar sein. Dass mit so einer Einstellung aber nicht nur dem Gemeinwohl der Gesellschaft gedient wird, sondern dass man damit auch wirtschaftlich erfolgreich sein kann, ist relativ neu. Eine Studie zeigt jetzt, dass das geht: Linz die Open-Commons-Region.

Eine Studie die die Stadt Linz bei der Uni Linz und dem Meinungsforschungsinstitut market in Auftrag gegeben hat, zeigt jetzt, wie man diese Idee in Linz umsetzen kann. Linz soll eine Open-Commons Region werden – also eine Region, die möglichst viele Gemeingüter frei zugänglich gemacht werden können und wie die Stadt, die BürgerInnen, der Arbeitsmarkt und die Wirtschaft davon profitieren können. Weiterlesen

15 Jul 2010

Der Spagat: Parteiorganisation und die Parteiarbeit im städtischen Bereich

Verfasst von Christian Forsterleitner. Keine Kommentare

Eine moderne Stadtparteiorganisation sollte sich weniger als Verwaltung als vielmehr als ein modernes Netzwerkzentrum begreifen. Dafür muss man einen Spagat zwischen verschieden Aufgaben meistern. Eine Analyse zur Parteiarbeit im städtischen Bereich.

Auch wenn die Werte unserer sozialdemokratischen Bewegung überall gleich sind, so kann die konkrete kommunalpolitische Arbeit von Stadt, Land und Gemeinde ziemlich unterschiedlich sein. Eine gute Stadtpolitik nimmt Rücksicht auf die größere Einwohneranzahl, die damit verbundene Anonymität, die weiteren Wege, die starke Ausdifferenzierung in verschiedene Gruppen und Akteure wie Vereine, Institutionen und Parteien. Städte sind bunter und unübersichtlicher, bieten dafür aber oft mehr politischen Spielraum. Auch innerhalb der eigenen Bewegung gibt es eine ganze Reihe unterschiedlicher Akteure, die möglichst an einem Strang ziehen sollen. Darauf muss man auch die Organisation und Arbeitsweise einer Stadtpartei abstimmen, um so für alle das Arbeiten besser und erfolgreicher zu machen. Weiterlesen

2 Jul 2010

Resolution an die Linz Linen für WLan-Bim’s beschlossen!

Verfasst von Christian Forsterleitner. Keine Kommentare

Im Juli-Gemeinderat wurde eine Resolution der Linzer SPÖ beschlossen, in der die Linz Linien ersucht werden, Straßenbahnen und Haltestellen mit W-Lan auszustatten.

Der Antrag wurde erfreulicherweise mit den Stimmen von SPÖ, ÖVP, Grünen und KPÖ angenommen. Nur die Freiheitlichen und der BZÖ-Mandatar enthielten sich der Stimme. Die Begründung der Freiheitlichen lässt eher auf eine Ablehnung der Idee schließen generell schließen. Hier ihre Argumente mit meinen Kommentaren: Weiterlesen

28 Jun 2010

Gemeinderatsantrag: WLAN auch in Linzer Straßenbahnen, Bussen & Wartehäuschen

Verfasst von Christian Forsterleitner. 1 Kommentar

WLAN für Linzer Straßenbahnen.

Im Gemeinderat kommenden Donnerstag, den 1.  Juli 2010, steht ein SPÖ-Antrag zum Ausbau des freien WLAN-Zugangs in Linz auf der Tagesordnung: Die Linz Linien sollen auch ihre Haltestellen und Verkehrsmittel schrittweise mit W-LAN ausstatten.

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11 Jun 2010

Welser ÖVP gegen aufstellen von NS-Venus, aber: Linzer VP-Chef Watzl würde braune Gedenkstätte riskieren

Verfasst von Christian Forsterleitner. Keine Kommentare

In den letzten Tagen gab es eine heftige Diskussion über Statuen aus der NS-Zeit: Während die Welser ÖVP sich entschieden gegen das Aufstellen einer NS-Statue wehrt, will die Linzer ÖVP von Vbgm. Watzl die „Aphrodite“ am Freinberg in Linz wieder aufstellen lassen. Er sollte sich ein Bespiel am Welser VP-Fraktionschef Peter Csar nehmen der sagt, die Gefahr sei zu groß, eine braune Gedenkstätte zu schaffen. Die Linzer ÖVP hat einen erstaunlich lockeren Umgang mit dem Aufstellen von Nazi-Kunst…. Weiterlesen

7 Jun 2010

Symposium “Bildung und Integration” im Wissensturm

Verfasst von Christian Forsterleitner. Keine Kommentare

Die Stadt Linz hat erst kürzlich ein umfangreiches Maßnahmenpaket zum Thema Integration auf Antrag von Vizebürgermeister Klaus Luger beschlossen – davon sind bereits einige Projekte konkret in Umsetzung. Ein Symposium soll jetzt auch Innovative Ideen und praktische Beispiele vorstellen um das Zusammenleben in Linz noch weiter zu verbessern. Ein Veranstaltungstipp für den 12. Juni 2010. Weiterlesen

2 Jun 2010

Der Sozialstaat wirkt! Warum Gerechtigkeit für alle besser ist.

Verfasst von Christian Forsterleitner. Keine Kommentare

Aktuelle Studien belegen: der Sozialstaat ist keine Geldverschwendung – er macht die Gesellschaft gerechter und davon profitieren alle Gesellschaftsgruppen: im Gesundheitsbereich, beim Armutsschutz und zur Stabilisierung unserer Gesellschaft.

Analysen der Arbeiterkammer OÖ und eine Studie des WIFO zeigen, dass vom Sozialstaat alle BürgerInnen – auch die Wohlhabenden – profitieren.  Ein wichtiges Beispiel dafür ist der Gesundheitsbereich: Mehr als die Hälfte (55 %) der Sozialaufwendungen (ohne Alterspensionen) wird für Gesundheitsleistungen und Pflegegeld ausgegeben. Aber auch im Schutz vor Armut wirkt der Sozialstaat: Ohne den Einsatz der Sozialpolitik wäre in Österreich jeder Vierte armutsgefährdet, durch das Sozialsystem reduziert sich der Wert auf rund 12 % der Bevölkerung (meiner Meinung nach immer noch zuviel). Weiterlesen

18 May 2010

staunen über die bike city copenhagen

Verfasst von Christian Forsterleitner. 1 Kommentar

Tausende Fahrräder beim Bahnhof

Gleich vorweg: ich fahre auch mit dem Auto. Und mit dem Bus. Und mit der Bim.  Und gehe auch zu Fuß. Mir ist alles recht, was mich gerade optimal von A nach B bringt. In diesem Blog soll es aber um die Fahrräder gehen und um die Stadt, die wohl den Titel Europas Fahrradhauptstadt verdient: Kopenhagen. Hier meine Eindrücke von einem Städtetrip nach Kopenhagen mit meinen Beweisfotos.

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12 May 2010

Zeit für eine SPÖ Netzpolitik

Verfasst von Christian Forsterleitner. 1 Kommentar

Letzte Woche ging es los: die Arbeit an einem eigenen Programm für eine SPÖ-Netzpolitik. Dazu trafen sich in Wien eine Gruppe SozialdemokratInnen und ExpertInnen unter der Leitung von Nationalrätin Sonja Ablinger um über die Grundzüge zu diskutieren.

Das Netz verändert die Welt

Das Thema Internet und damit Netzpolitik wird immer wichtiger und verändert nachhaltig unsere Gesellschaft und unser Zusammenleben. Die rasanten Veränderungen haben auch die politische Arbeit verändert und werden sie weiter verändern. Viele in der Linzer SPÖ haben wir diesen Wandel erkannt, und wollen ihn aktiv mitgestalten.

Im Parlament in Wien: Ohne Ausweis geht hier gar nichts

Parallell ist das Thema Internet und welche Möglichkeiten sich daraus für eien moderne Parteiarbeit ergeben auch Thema im Projekt Österreich 2020. Auf dem Internetportal oe2020 findet man auch schon erste Beiträge dazu.

Sobald es Neues gibt: I’ll keep you posted!

Mit Stefan Pawel bei der Arbeitsgruppe Netzpolitik