Dabei haben wir schon die FPÖ …
Von Jakob | 2. August 2009 | Kategorien: Jakob Huber | Keine Kommentare »Nach allem was ich weiß zählen die Blauen in Linz und OÖ zu den rechtesten innerhalb der Strache(!)-FPÖ. Und jetzt will auch noch die (noch) rechtsextreme(re) NVP bei den Landtagswahlen kandidieren? Das kann man gelassen sehen. Man könnte sagen: Sollen sie sich doch gegenseitig die Stimmen wegnehmen. Ich befürchte nur, das ist nicht zu Ende gedacht.
- Alleine das Rabauken-Image der NVP führt dazu, dass die FPÖ nicht mehr als die rechteste Partei wahrgenommen wird. Dabei muss man vermutlich lange in der Szene sein, um beurteilen zu können, wer jetzt weiter „rechts” steht: Detlef-„Zu rechts für das Bundesheer”-Wimmer und seine zukünftigen Linzer FPÖ-Gemeinderäte Ortner (war in der neonazistischen VAPO) und Übelacker (Deutscher, der bei den rechtsextremen Republikanern war) oder die NVP, die ihr Programm von der SS kopiert.
- Alleine die Kandidatur einer rechtsextremen Splittergruppe, für die 0,5% der Stimmen ein Erfolg sind, ist fatal. Bei den Grazer Wahlen 2008 hat die FPÖ den Bogen überspannt und relativ schlecht abgeschnitten (11%) – für die NVP wären Winters unerträgliche Aussagen noch viel zu nahe am demokratischen Mainstream gewesen.
- Alleine die vorletzte Rundschau-Ausgabe ist Grund zur Annahme, dass die Medien diesen Finsterlingen auf den Leim gehen werden. Die haben der Zwergenpartei nicht nur die Titelseite, sondern auch noch ein „ganzseitiges redaktionelles Inserat” geschenkt. Anders kann man ein E-Mail-Interview (für sie ein „E-Post-Fragegespräch”) einfach nicht bezeichnen. Kein Wunder, dass die NVP auf ihrer “Heimseite” damit wirbt. Diese verlinke ich sicher nicht – wer sie über Google sucht, findet übrigens das … (vielleicht liest ja jemand von der JVP mit und will/kann sich darum kümmern…):
Tags:Herr Wimmer, JVP, NVP, Rechter Rand
